Grenzgänger Krankenversicherung

Auslandskrankenversicherung für Grenzgänger

Die Krankenversicherung ist auch in Deutschland Pflicht. Das umfassende Informationsangebot zur Krankenversicherung für Grenzgänger: die Krankenversicherung. Häufig gestellte Fragen - Informationen zur Grenzgängerversicherung: Kranken- und Unfallversicherung in der Schweiz. Es ist wichtig, dass Sie sich um Ihre eigene Krankenversicherung kümmern. Als Grenzgänger sind Sie nicht automatisch versichert.

Wo und wie sichern Sie sich am besten ab?

Was ist die richtige Krankenversicherung, was ist zu beachten? Wurde die Krankenversicherung in Deutschland oder der Schweiz abgeschlossen? Das Wahlrecht der Krankenkassen und der richtige Tarif für Grenzgänger ist kompliziert und nahezu unersetzlich. Erkundigen Sie sich hier im Voraus oder machen Sie einen Gesprächstermin mit einem Krankenversicherungsexperten aus:

Unsere umfassenden Informationen zur Krankenversicherung für Grenzgänger: Wenn Sie in der Schweiz tätig sind, sind Sie auch dort verpflichtet, sich zu versichern, aber Sie können in der Schweiz von der Pflichtversicherung befreit werden, wenn Sie nachweisen können, dass Sie in Ihrem Wohnland eine Krankenversicherung haben. Nachdem Sie sich entschieden haben, in welchem Land Sie sich versichern möchten, sind Sie an diese Regelung geknüpft, außer im Falle einer Familienstandsänderung und der Entbindung eines Nachkommens.

Eine Registrierung durch den Auftraggeber findet nicht statt. Das Krankentagegeld ist von der Krankenkasse selbstständig. Sie wird oft vom Auftraggeber geschlossen. Sind Sie in der Schweiz nach dem KVG sozialversichert, können Sie sowohl in Deutschland als auch in der Schweiz nach den im entsprechenden Land geltenden gesetzlichen Krankenversicherungsvorschriften Versicherungsleistungen beziehen.

Nur in wenigen Ausnahmen werden die Behandlungskosten in der Schweiz erstattet. Wenn Sie jedoch zum Arzt an Ihrem Wohnsitz in Deutschland gehen, wird die Therapie nach den Bestimmungen der GKV erstattet. Für die in der Schweiz durchgeführte Therapie ist eine zusätzliche Versicherung empfehlenswert, um etwa den selben Deckungsumfang wie in Deutschland zu erhalten.

Wenn Sie in Deutschland Leistungsansprüche geltend machen wollen, müssen Sie sich das Formblatt D 106 von der schweizerischen Krankenversicherung bescheinigen haben. So können Sie die Pflege in Deutschland bei der GKV, bei der Sie das letzte Mal waren, oder bei einer anderen GKV Ihrer Wahlfreiheit beantragen. Sie bekommen von Ihrer Krankenversicherung eine besondere Chipausweis für sich und ggf. für Ihre Familienmitglieder, den Sie bei Ihrem Hausarztbesuch in Deutschland vorweisen.

In der Schweiz ist die Krankenversicherung für Grenzgänger auf gewisse zugelassene Krankenversicherungen begrenzt. Sie können bei uns eine Aufstellung der Krankenversicherungen anfordern, die Versicherungen für in der EU wohnhafte Menschen anbieten. Nur in Bezug auf Leistung und Prämienniveau gibt es Unterschiede in den KVG-Grundversicherungen, und die Leistungsmerkmale sind gleich.

Für Arztbesuche und Behandlung in der Schweiz ist eine Selbstbeteiligung bestehend aus einem fixen Jahresbeitrag (Franchise) und einem prozentualen Franchiseanteil zu zahlen. Grenzgänger haben nicht die Option, ein höheres Angebot in Kombination mit einer Prämienverbilligung zu nutzen. Für stationäre Spitalaufenthalte werden Einzelpersonen CHF 10.- pro Tag berechnet. Es gibt keinen Subventionszuschuss des Arbeitgebers.

Wenn Ihnen ein besonders vorteilhafter Preis geboten wird, sollten Sie sich nachfragen, ob es sich um eine Krankenversicherung nach dem KVG aufbaut. Wenn es sich nicht um eine Krankenversicherung nach dem KVG handele, sei die Krankenversicherung nicht Gegenstand einer Sachleistung zwischenstaatlicher Art. Falls Sie sich für eine Krankenversicherung in der Schweiz entschliessen, ist die Krankenpflegeversicherung nicht obligatorisch.

Die Krankenkasse nach KVG deckt die entsprechenden Sacheinlagen wie die Ambulanzpflege zu Haus oder in einem Altersheim, aber keine Hilferenten. Wenn Sie sich für eine Krankenversicherung in Deutschland entschließen, müssen Sie für sich und Ihre nicht arbeitenden Familienmitglieder innerhalb von 3 Monate nach Arbeitsbeginn die Freistellung von der Krankenversicherungspflicht einholen.

Diesem Gesuch ist eine Bestätigung über die in Deutschland bereits existierende Krankenversicherung beizufügen. Selbst wenn Sie sich in der Schweiz aber Ihre inaktiven Familienmitglieder in Deutschland absichern, müssen Sie für den Rest Ihrer Gastfamilie eine Freistellung von der Pflichtversicherung in der Schweiz anstreben. Der Beitritt zu einer GKV ist nur für Grenzgänger auf freiwilliger Basis möglich.

Zu diesem Zweck muss die Freistellung von der Schweizer Krankenkassenpflicht bei Arbeitsbeginn gewährt werden. Der Beitragssatz basiert jedoch auf dem Brutto-Lohn in der Schweiz. So zahlen seit Jänner 2009 alle gesetzlichen Krankenversicherten einen Einheitsbeitrag (Krankenkasse) in Höhe von ca. 628 EUR, inklusive Krankenpflegeversicherung. In der Schweiz gibt es keinen Arbeitgeberzuschuss zur Krankenversicherung.

Inaktive Ehegatten und ihre Familienangehörigen können in Deutschland auf freiwilliger Basis sozialversichert werden, wenn der Grenzgänger in der Schweiz nach dem KVG rechtlich abgesichert ist. Mit der Privatkrankenversicherung bestimmen Sie selbst den Umfang Ihrer Krankenversicherung. Bei jeder Privatkasse werden Altersreserven gebildet, die Sie bei einem nachträglichen Wechsel des Leistungserbringers z. T. selbst mitbringen können. In der Schweiz gab es neben der KVG bis zum 31. Dezember 2014 auch eine Privatversicherung nach dem sogenannten Border Pendler-Modell.

Ein Wechsel in die Krankenversicherung ist nicht geplant. Sie bekommen Krankentagegeld, wenn Ihr Dienstgeber für Sie eine Krankentagegeldversicherung abschließt. Der Auftraggeber ist vom Gesetzgeber nicht verpflichtet, eine solche Absicherung anzubieten. Viele Tarifverträge (GAV) sehen jedoch vor, dass der Auftraggeber eine Krankentagegeldversicherung abschließen muss. Wenn Sie über einen Krankenversicherungsschutz verfügen, bekommen Sie je nach Vereinbarung für bis zu 2 Jahre Krankentagegeld in Hoehe von mind. 80% Ihres Bruttogehalts.

Wurde keine Krankentagegeldversicherung abgeschlossen, muss der Dienstgeber das Gehalt im ersten Beschäftigungsjahr bei krankheitsbedingter Erwerbsunfähigkeit nur für 3 Kalenderwochen und dann für einen "angemessenen Zeitraum" weiterzahlen. Erkundigen Sie sich immer bei Ihrem Auftraggeber nach der Lohnausfallversicherung. Weitere Details dazu sowie zum Themenbereich Geburtshilfe findest du im Abschnitt zum Schweizer Berufsrecht.

Profitieren Sie von unserer Expertise in grenzüberschreitenden Themen! Auf beiden Grenzübergängen haben wir viel Erfahrungen aus der Perspektive unzähliger Grenzgänger.

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