Grenzgänger Schweiz Krankenversicherung

Krankenversicherung Grenzgänger Schweiz

Hier finden Sie alle Informationen und Tipps zur Krankenversicherung für deutsche Grenzgänger in der Schweiz. Günstigste Krankenversicherung Grenzgänger Schweiz Versicherung Rechtsgrundlage in der Schweiz für Grenzgänger aus der BRD. Aufgrund des Beschäftigungsortprinzips ist jeder Grenzgänger in der Schweiz zum Abschluss einer Krankenversicherung verpflichtet. Die Zahl der Grenzgänger aus Polen, Tschechien und Osteuropa steigt ebenfalls. Von Deutschland aus gehen viele Grenzgänger nach Luxemburg und in die Schweiz.

FAQ Grenzgänger - Allgemeine Informationen

Was ist ein Grenzgänger? Wie muss ein Grenzgänger eine Krankenversicherung abschließen? Darf ich auch zu einem späteren Zeitpunkt von der Pflichtversicherung befreit werden? Darf ich mich in der Schweiz anschliessend einer Pflichtversicherung unterziehen? Wann muss ich mich in der Schweiz als neue Grenzgängerin und Grenzgänger absichern? Kann man die Familienangehörigen eines grenzüberschreitenden Pendlers auch in der Schweiz mitversichern?

Welche Länder erlauben es Grenzgängern, ärztliche Dienstleistungen zu erhalten? Wie gehe ich vor, wenn ich mich in meinem Wohnsitzland nicht bei E106 anmelde? Besteht ein außerordentliches Beendigungsrecht bei einem Umzug in die Schweiz? Besteht ein außerordentliches Beendigungsrecht, wenn ich eine abhängige Beschäftigung in der Schweiz aufgäbe? Brauche ich eine Pflegezusatzversicherung in Deutschland? ¿Wie sollen meine Kleinen versichert sein?

Wie sieht es mit meinem Krankenversicherungsschutz aus, wenn ich meinen Grenzgängerstatus verloren habe? Inwiefern muss ich mich bei Erreichen des Rentenalters absichern? Was ist ein Grenzgänger? Grenzgänger in der Schweiz sind diejenigen, die in der Schweiz arbeiten oder selbständig sind und in einem anderen Land (in der Schweiz ) leben (in der Schweiz meist innerhalb der EU/EFTA), in das sie jeden Tag, spätestens jedoch einmal pro Jahr zurückkehren.

Wie muss ein Grenzgänger eine Krankenversicherung abschließen? Für die Krankenkassenpflicht ist das Beschäftigungsortprinzip im Rahmen des Personenfreizügigkeitsabkommens geregelt, nach dem ein Grenzgänger mit (ausschliesslich) Erwerbsarbeit in der Schweiz auch der schweizerischen Versicherungsverpflichtung untersteht. Grenzgänger aus Deutschland, Österreich, Italien und Frankreich haben die Wahl zwischen einer Versicherungsoption, die es ihnen ermöglicht, in der Schweiz von der Pflichtversicherung befreit zu werden, um sich in ihrem Wohnsitzland zu kranken.

Für die Beantragung der Freistellung von der obligatorischen Krankenversicherung in der Schweiz muss der Betreffende innerhalb von drei Wochen nach Aufnahme einer Beschäftigung in der Schweiz bei der BAG eine Freistellung beantragen. Das Optionsrecht wird auch auf Familienangehörige ausgeübt, die nicht erwerbstätig sind (mit Ausnahmen von Deutschland ) und unkündbar sind.

Darf ich auch zu einem späteren Zeitpunkt von der Pflichtversicherung befreit werden? Für Grenzgänger aus Deutschland, Italien und Österreich besteht die Moeglichkeit, sich in der Schweiz von der Pflichtversicherung auszunehmen. Für neue Familienangehoerige (Heirat, Geburt) besteht eine Ausnahme. Als Veränderung der Lebensumstände gelten jedoch nicht: Kann ich mich in der Schweiz später einer Pflichtversicherung unterziehen?

Wann muss ich mich in der Schweiz als neue Grenzgängerin und Grenzgänger absichern? Der Versicherungszwang in der Schweiz ergibt sich mit dem Eintritt in die Schweiz (in der Regel Termin nach der Grenzgängerbewilligung oder Registrierung der Arbeit nach dem Eintragungsverfahren). Im Falle einer Versicherungsanmeldung innerhalb von drei Wochen nach Eintritt der grenzüberschreitenden Pendlertätigkeit (= rechtzeitige Einreise) erfolgt die Versicherungsaufnahme retrospektiv zum Arbeitsbeginn.

Daher ist es in keinem Falle möglich, den Beginn der Versicherung nach dem Ende der Dreimonatsfrist rückwirkend zu datieren, weshalb der Betreffende in diesen Faellen die Versicherungsluecke bei einem Versicherungsunternehmen in Deutschland schließen muss. Die Zugehörigkeit von bisher rechtlich Versicherten wird in der Schweiz in eine "freiwillige Mitgliedschaft" umgewandelt und die Versicherten müssen in Deutschland bis zum Beginn der Versicherung in der Schweiz beitragsabhängig zahlen.

Kann man die Familienangehörigen eines grenzüberschreitenden Pendlers auch in der Schweiz versichern? Berufstätige Angehörige müssen aufgrund des Beschäftigungsortprinzips auch in dem Staat, in dem sie arbeiten, eine Krankenversicherung abschließen. In der Schweiz sind in der Regel nicht berufstätige Angehörige zusammen mit dem Grenzgänger pflichtversichert, sofern es sich definitionsgemäß um Angehörige nach dem entsprechenden nationalen Recht der Schweiz in der Regel jugendliche oder in der Bildung befindliche Personen (in der Regel minderjährige oder Kinder bis zum vollendeten 25. Lebensjahr sowie pflegebedürftige Personen im Vollerwerb).

Welche Länder erlauben es Grenzgängern, ärztliche Dienstleistungen zu Inanspruchnahme? Die Grenzgänger haben in der Regel die Möglichkeit, sich in der Schweiz oder in ihrem Wohnsitzland betreuen zu lasen. Im Rahmen der Lösung der gesetzlichen Versicherung bekommen Sie beim Abschluss des Vertrages ein Formblatt E106, das Sie bei jeder in Ihrem Wohnsitzland ansässigen GKV (sog. "temporäre Einrichtung") vorlegen müssen.

Sie bekommen dann von dieser Versicherung eine Versicherungskarte, mit der Sie in Ihrem Wohnsitzland ärztliche Dienstleistungen in Anspruch nehmen kann. ¿Was geschieht, wenn ich mich in meinem Wohnsitzland nicht mit dem Vordruck E 106 melde? Wenn Sie sich nicht bei einer Krankenversicherung in Ihrem Wohnsitzland mit E106 anmelden, haben Sie keinen Anrecht auf Erstattung der Kosten der in Ihrem Wohnsitzland bezogenen Leistung.

Es ist auch zu berücksichtigen, dass die Eintragung im Wohnsitzland in der Regel nicht retrospektiv ist, weshalb kein Recht auf Erstattung der bis zum Tag der Eintragung entstandenen Aufwendungen entsteht. Falls Sie über eine reguläre Basisversicherung mit einem Selbstbehalt von 300 CHF verfügt haben, können Sie Ihre Krankenversicherung zum Stichtag 31. Dezember 2009 aufheben.

Besteht ein außerordentliches Beendigungsrecht bei einem Umzug in die Schweiz? Wenn Sie in die Schweiz ziehen, unterliegen Sie der KVG-Versicherungspflicht. Wenn Sie von Ihrer Wohnsitzgemeinde nicht von der Pflichtversicherung befreit sind, müssen Sie ab dem Tag der Wohnsitzaufnahme eine Mindestversicherung nach dem KVG abschließen. Warst du früher als Grenzgänger in der obligatorischen Krankenkasse nach KVG abgesichert, gibt dir die Verlegung deines Wohnortes kein außerordentliches Beendigungsrecht und deine bisherige Krankenkasse ist befugt, die Beiträge entsprechend deinem neuen Wohnsitz anzugleichen.

Besteht ein außerordentliches Beendigungsrecht, wenn ich eine abhängige Beschäftigung in der Schweiz aufgäbe? Wenn Sie Ihre Arbeit in der Schweiz aufgeben, sind Sie in der Schweiz nicht mehr krankenversicherungspflichtig (es sei denn, Sie erhalten eine Pension ausschließlich aus der Schweiz). Dein Arbeitsvertrag muss per Ende des Monates gekündigt werden, in dem du die Erwerbsarbeit in der Schweiz fristlos einstellst.

Alle Grenzgänger, die keine gesetzlich vorgeschriebene Grenzgänger-Versicherung nach KVG abgeschlossen und keinen schriftlichen Freistellungsantrag eingereicht haben, können mit dem Beschluss des Bundesgerichtshofs 9C_801/2014 vom 11. Mai 2015 auf Gesuch an den Wohnsitzkanton zurück an das KVG gelangen. Für die betreffenden Grenzgänger besteht nun die Option, bei entsprechendem Anlass von ihrer bisherigen Vorsorgelösung (Privatversicherung oder Selbsthilfeversicherung in Deutschland ) auf die Grundversorgung nach dem KVG umzusteigen.

Weitere Angaben zu den Anforderungen und dem Verfahren für die Kantone Basel-Stadt und Kanton Ahrgau erhalten Sie unter "Wichtige Hinweise für Grenzgänger mit Erwerbsarbeit in den Kanton Ahrgau" auf den Webseiten der Gemeinsame Institution KVG. Brauche ich eine Pflegezusatzversicherung in Deutschland? Wenn Sie in der KVG-pflichtigen Basisversicherung (EUROLINE PLUS) sind, haben Sie bereits alle Sacheinlagen in Ihrem Wohnsitzland nach europäischem Recht mit dem in den Sozialtarifen Ihres Wohnsitzlandes vorgesehenen Formblatt E106 mitversichert ( "sofern Sie bei einer in Deutschland ansässigen Krankenversicherung mit E106 registriert sind").

Dazu gehören in Deutschland bereits Sachbezüge für die häusliche Krankenpflege sowie die teil- oder vollstationäre Versorgung und die Kurzzeitbetreuung. Zur Klärung, ob und in welchem Umfang es Sinn macht, diese Leistung durch eine freiwillige Zusatzdeckung zu verlängern, sollten Sie sich an Ihren Versicherungsbetreuer in Deutschland mitbringen. Deine Familienmitglieder haben die Wahl, von ihrem Recht auf Freistellung von der obligatorischen Krankenversicherung in der Schweiz Gebrauch zu machen, auch wenn sie selbst der obligatorischen Krankenversicherung in der Schweiz unterliegen.

Dies ermöglicht - jedenfalls nach heutiger Rechtslage - zum Beispiel, dass Sie in der Schweiz pflichtversichert sind (Vorteil der erwerbsunabhängigen Beitragszahlung) und dass Ihre nicht erwerbstätige Frau und Ihre Kinder als Ganzes aus der Pflichtversicherung in der Schweiz entlassen werden können, um in Deutschland eine gesetzliche Versicherung abzuschließen (Vorteil der Familienversicherung).

¿Wie sollen meine Kleinen sozialversichert sein? Entscheidend sind neben Ihrer bisherigen Vorsorgelösung, in welchem Staat und wie (rechtlich oder privat) der andere Mutterkonzern sozialversichert ist und wie die Ertragssituation dargestellt oder aufgeteilt wird. Prinzipiell müssen Ihre Kleinen jedoch in Deutschland sozialversichert sein, wenn der andere Vater in Deutschland erwerbstätig ist, auch wenn diese Aktivität nicht der Pflichtversicherung unterliegt (z.B. Minijob).

Wenn Sie Arbeitslosenunterstützung erhalten, unterliegen Sie der Gesetzgebung des Landes, aus dem Sie Ihr ALG erhalten (in der Regel Deutschland), weshalb Sie prinzipiell auch in Deutschland eine Krankenversicherung abschließen müssen. Aufgrund des geteilten Versicherungssystems in Deutschland (gesetzlich und privat) ist zu berücksichtigen, dass Sie sich prinzipiell in Deutschland absichern müssen, dies stellt jedoch keinen Anspruch auf Mitgliedschaft in der GKV dar.

Wenn Sie in Deutschland Arbeitslosenunterstützung erhalten, sind Sie in der Regel pflichtversichert in der GKV, aber ab dem Alter von 35 Jahren noch nicht versicherungsfähig, wenn Sie in den vergangenen fünf Jahren vor Inanspruchnahme der Leistung nicht bei einer GKV (oder nicht in der Schweiz nach dem KVG) waren.

Für weitere Informationen sollten Sie sich frühzeitig an die Agentur für Arbeit der Bundesrepublik Deutschland mitarbeiten. Wie sieht es mit meinem Krankenversicherungsschutz aus, wenn ich meinen Grenzgängerstatus verloren habe? Wenn Sie nun in Ihrem Wohnsitzland erwerbstätig sind, unterliegen Sie ebenfalls den Gesetzen Ihres Wohnsitzlandes und müssen in Deutschland eine Krankenversicherung abschließen. Wenn Sie in die Schweiz umziehen, müssen Sie Ihren bisherigen Schutz an Ihren neuen Wohnort anpasssen, da alle in der Schweiz ansässigen Menschen eine Mindestgrundversicherung nach dem KVG haben.

Je nach aktueller Versorgungslösung haben Sie auch die Option, Ihre bisherige Zusatzversicherung aufrechtzuerhalten, so dass Sie z.B. Ihre derzeitigen Ärztinnen und Ärztinnen in Deutschland weiterbekommen. Inwiefern muss ich mich bei Erreichen des Rentenalters absichern? Das hängt vor allem davon ab, in welchem Staat Sie zum Zeitpunkt des Rentenbezugs Ihren Wohnsitz haben, aus welchen Staaten Sie eine Pension erhalten und wie Sie vor dem Bezug Ihrer Pension bei der Krankenversicherung versichert waren.

Wenn Sie Ihren Wohnsitz in Deutschland haben, vor Erhalt Ihrer Pension in einer Pflichtkrankenversicherung nach dem KVG (EUROLINE PLUS) als Grenzgängerin oder Grenzgängerin krankenversichert waren und zusätzlich zu Ihrer Pension aus der Schweiz eine Pension aus Deutschland erhalten (die Hoehe der Pension ist hier irrelevant), müssen Sie sich ab dem Zeitpunkt des Rentenbezugs auch in Ihrem Wohnsitzland versichern.

Wenn Sie in der Schweiz unter der früheren Vorsorgelösung weiter in der Schweiz abgesichert sein wollen, müssen Sie vor Erlass der Rentenentscheidung in Deutschland auf diese Pension verzichtet haben (z.B. bei niedrigen Rentenansprüchen).

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