Grundversicherung Leistungskatalog

Katalog der Grundversicherungsleistungen

In der Grundversicherung sind die Leistungen im Krankenversicherungsgesetz (KGV) festgelegt und für alle Versicherungen und für alle Versicherten gleich. Alle Grundversicherungen sind in einem Leistungskatalog einheitlich geregelt. Ergänzungsmedizin Im internationalen Vergleich verfügt die Schweiz über einen gleichmässigen und großzügigen Leistungskatalog, der alle von der gesetzlichen Krankenkasse (OKP) übernommenen Dienstleistungen umfasst. Auch Teisberg weist darauf hin, dass der Leistungskatalog die Innovation fördert. Damit sie in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherungen aufgenommen und damit von der Krankenkasse erstattet werden können, müssen medizinische Dienstleistungen und Waren die Voraussetzungen für Effektivität, Zweckmäßigkeit und Kostenwirksamkeit (WZW) erfuellen.

Auf Wunsch der Produzenten werden neue Dienstleistungen geprüft, die den Beweis für die Einhaltung der WZW-Kriterien erbringen müsse. Heilbehandlungen werden von der Grundversicherung übernommen, sofern sie nicht ausdrÃ??cklich ausgenommen sind. Darüber hinaus muss der Produzent die Wirksamkeit, Zweckmäßigkeit und Kostenwirksamkeit seines Produkts für die Abdeckung und Erstattung von Medikamenten, für Laboruntersuchungen und andere Untersuchungs- und Behandlungsmethoden nachweisen.

Mit 67 Prozentpunkten hat das schweizerische Volk im Juni 2009 einen neuen Staatsartikel über die "Zukunft mit Komplementärmedizin" verabschiedet. Demnach sind der Bundesrat und die Mitgliedstaaten von der Verfassung her dazu angehalten, die Einbeziehung der komplementärmedizinischen Aspekte sicherzustellen. Die Schlussabstimmung erfolgte über einen unmittelbaren Gegensatzvorschlag zur populären Initiative "Ja zur Komplementärmedizin", der von der Bundesversammlung in der Herbstsitzung 2008 verabschiedet wurde.

Der Initiativausschuss hatte die "umfassende" Betrachtung der komplementärmedizinischen Aspekte einfordert. Aus Sicht des breiten Initiativausschusses aus Ärzte- und Patientenverbänden, Pharmazeuten, Wissenschaftlern und Politikern sollten bestimmte komplementäre medizinische Verfahren in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung einbezogen werden. Sie wurden 2005 vom Bund wegen des fehlenden Nachweises der WZW-Kriterien endgültig zurückgewiesen.

Die meisten komplementärmedizinischen Verfahren sind seit Beginn des Jahres 2012 abgedeckt.

Gesundheitskasse: Welche Vorteile bietet die Grundversicherung? Krankenversicherung

In der Schweiz ist die Grundversicherung für alle verpflichtend. Aber welche Vorteile bietet die Grundversicherung und wann rechnet sich die Ergänzungsversicherung? Die Grundversicherung umfasst in der Regel alle erforderlichen Gesundheitsleistungen. Es handelt sich um eine qualitativ hochstehende Basisservice. Laut Recht müssen die Vorteile "effektiv, zweckmäßig und wirtschaftlich" sein. Grundsätzlich geht der Versicherer davon aus, dass medizinische Dienstleistungen nach den Grundsätzen der Effektivität, Zweckmäßigkeit und Kosteneffizienz erbracht werden.

Daher gibt es keine Aufstellung der medizinischen Dienstleistungen der Grundversicherung. Davon ausgeschlossen sind Mutterschaftsleistungen (siehe unten), medizinische Vorsorgeleistungen und Zahnbehandlungen. Führt ein behandelnder Mediziner bei Ihnen eine Behandlung durch, die nicht durch die Grundversicherung abgedeckt ist, ist er dazu angehalten, Sie hierüber zu informieren.

Wenn eine Krankenhausbehandlung erforderlich ist, können Sie Ihr Krankenhaus aussuchen. Ist dies nicht der fall, muss es sich um ein Vertragskrankenhaus handelt, d.h. es muss einen Versicherungsvertrag mit dem Krankenversicherer über die Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung geschlossen haben. Führt die Krankenhausbehandlung zu zusätzlichen Aufwendungen, die nicht durch die Grundversicherung erstattet werden. Die Versicherten müssen diese Aufwendungen selbst aufbringen.

In der Grundversicherung sind nur die Ausgaben für den normalen Krankenhausaufenthalt enthalten. Wenn Sie sich von einem einzelnen Zimmer oder einem gewissen Doktor behandeln lässt, müssen Sie diese Zusatzkosten selbst übernehmen oder im Voraus mit einer entsprechenden Zusatzpolice abdecken. In der Grundversicherung sind auch vorbeugende Maßnahmen enthalten, wenn diese vom Versicherer als solche aufgeführt sind.

Die Grundversicherung deckt im Bereich der Schwangerschaft - Schwangerschaft, Entbindung und Nachsorge - alle erforderlichen Aufwendungen sowie weitere Leistungsmerkmale. Im Gegensatz zu anderen ärztlichen Dienstleistungen darf der Versicherungsgeber keinen Selbstbehalt oder Selbstbehalt für alle Mutterschaftskosten geltend machen. In der Grundversicherung sind die Ausgaben zu 100% gedeckt.

Die Krankenkasse deckt ab der dreizehnten Woche der Schwangerschaft auch die anfallenden Aufwendungen für Komplikationen bei der Schwangerschaft. Nichtmedizinische Dienstleistungen können auch in den Leistungsumfang der Grundversicherung aufgenommen werden, wenn sie von einem Facharzt verordnet werden und von einem Chiropraktiker, Krankengymnasten, Sprachtherapeuten, Ernährungswissenschaftlern oder Krankenschwestern erbracht werden. Allerdings werden die Versorgungsleistungen dieser Fachgruppen nur dann von der Grundversicherung übernommen, wenn sie in der Krankenpflege-Leistungsverordnung (KLV) aufgeführt sind.

Aus der Grundversicherung finanzierte Medikamente werden vom BAG regelmäßig auf besonderen Medikamentenlisten veröffentlicht. Hier sind alle von der Grundversicherung zu erstattenden Medikamente und Generika sowie die zu erstattenden Höchstpreise aufgeführt. Sie müssen in diesem Falle die anfallenden Gebühren selbst tragen. In der Stückliste sind alle Ressourcen und Posten aufgeführt, die die Grundversicherung im Zuge der ärztlichen Versorgung decken muss.

In der Analyseliste sind alle Auswertungen aufgeführt, die durch die gesetzliche Grundversicherung abgedeckt sind. Für die Hälfte der erforderlichen Transport- und Bergungskosten übernimmt die gesetzliche Krankenversicherung. Die Bergungskosten werden nur innerhalb der Schweiz erstattet. Eine mehrwöchige Kur auf Rechnung anderer Prämien- und Steuerschuldner, wie sie z.B. in Deutschland üblich ist, ist in der Schweiz die große Ausnahmen.

Im Falle eines vorübergehenden Aufenthalts in einem EU-Land (EFTA) trägt die Grundversicherung die anfallenden Gebühren zu den in der Schweiz üblich ist. In der Schweiz entfallen diese dann. Im Falle eines vorübergehenden Aufenthaltes ausserhalb der EU (EFTA) sind die Behandlungskosten nur in dringenden Fällen gedeckt, d.h. wenn ein Retourentransport in die Schweiz nicht möglich ist.

In der Grundversicherung werden die Aufwendungen bis zum Zweifachen des in der Schweiz für die Gleichbehandlung anfallenden Betrages übernommen. Weil die Kantonalen Spitäler 55% der Spitalbehandlung in der Schweiz subventionieren, erhalten Sie höchstens 90% der schweizerischen Vergleichskosten erstattet. Sie müssen die restlichen Ausgaben selbst tragen und meistens sind sie auch im Voraus zu bezahlen.

Wir raten Ihnen in diesem Falle dringend, die Versorgungslücke durch eine geeignete Reisekrankenversicherung zu schließen. Falls dies in der Schweiz nicht möglich ist oder die Wartefristen zu lang sind, kann die vorgesehene Behandlung im Inland durch die Grundversicherung versichert werden. Dieser Leistungskatalog listet alle Dienstleistungen der gesetzlichen Krankenversicherung auf. Alles, was nicht in diesem Gesamtkatalog enthalten ist, ist nicht in der Grundversicherung enthalten.

In der Grundversicherung sind nur Kieferoperationen enthalten. Dabei können die Ausgaben rasch in den zweistelligen Prozentbereich steigen. Sonderwünsche im Krankenhaus, wie z.B. die Wahl des Krankenhauses, die Wahl des Chefarztes und des Einzelzimmers, sind jedoch nicht in der Grundversicherung enthalten. Die Grundversicherung trägt auch im Ernstfall nur einen Teil der Behandlungskosten.

Der jährliche Aufwand für eine solche Absicherung ist vernachlässigbar, insbesondere im Hinblick auf die möglichen Selbstkosten. Das Gleiche trifft auf die Gebühren für eine Rettungsaktion im Ausland zu. Sie sind in der Regel nicht in der Grundversicherung enthalten und müssen selbst bezahlt werden.

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