Günstigste Krankenkasse Schweiz

Billigste Krankenversicherung der Schweiz

Günstigste Krankenkasse der Schweiz schließt für immer "Die Mitgliederversammlung wird über die Aufhebung der Vereinigung abstimmen, die ihren Mitglieder die bis zum Schluss günstigsten Krankenversicherungsprämien in der Schweiz garantiert hat. Rüegg war seit 34 Jahren Leiter und alleiniger Angestellter der Krankenkasse. Das Verwaltungsgericht unterstützte im vergangenen Monat den Beschluss des BAG, der der Turbenthaler Krankenkasse die Betriebsgenehmigung zu entziehen. Diese wurde im vergangenen Jahr durch das BAG bestätigt.

Der 34-jährige Leiter und Alleinmitarbeiter der Turbenthaler Krankenkasse, Daniel Rüegg (64), übermittelte die Daten seiner 400 Versicherungsnehmer einmal im Jahr per Brief. Im vergangenen Jahr musste er die Anfrage von SVP-Nationalrat Gregor Rutz (45) kommentieren, der Rüegg verteidigt hat. "Wenn ich einen Rechner und die notwendige Infrastruktur angeschafft hätte, könnte ich meinen Versicherungsnehmern die heute niedrigen Prämien nicht mehr anbieten", sagt Rüegg.

Die Rüegg verbrennt noch immer. Er bekommt seinen Kaffe am Morgen im Fleck neben dem Schreibtisch, den Stars, weil seine eigene Kaffeemaschine für ihn nicht ausreicht. Nun ist er im Arbeitszimmer und hat natürlich Birkenstock-Sandalen an. Und Rüegg weiter: "Das Schlimmste, was ich herausfinde, ist, dass die Versicherungsnehmer jetzt nach einem neuen Fonds Ausschau halten müssen, in dem sie wesentlich mehr zahlen müssen.

"Ein Beispiel: Jakob Schirmer (82) hat bisher gut 3.000 Francs pro Jahr für die Grundversorgung bezahlt, und die neue Zahl wird über 4.700 liegen. Für die Basisversicherung mit einem Franchise von 300 CHF zahlen die Schweiz in diesem Jahr durchschnittlich 465 CHF pro Kalendermonat - bei der Turbenthaler Krankenkasse sind es nur 260 CHF. Weil so viele bei ihr abgesichert sein wollten, musste sich die Low-Cost-Versicherung auf 400 Versicherungsnehmer aus den Kommunen Turbenthal, Wila und Wildberg aufstellen.

Von der deutlichen Beitragssteigerung wird auch Rüegg betroffen sein. Wie alle seine Versicherungsnehmer, die ab dem ersten Tag nicht selbst eine andere Fondsgruppe gewählt haben, wechselte er zur KVF in Landquart GR. Die Basisversicherung kostete dort bis heute 405 Francs - 145 Francs mehr als das Turbenthal. Zumal Rüegg trotz des Erfolges der Krankenkasse nie einen höheren Arbeitslohn und mehrere tausend Rückstellungen für schwerwiegende, kostspielige Erkrankungsfälle bezahlt hat.

50.000 Francs pro Jahr, sagt er.

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