Hicom Telefonanlage

Telefonanlage Hicom

Telefonanlagen von Siemens, alle Systeme, Baugruppen, Telefone, Netzteile und vieles mehr sind immer auf Lager. mw-headline" id="Nachfolger">Nachfolger[Edit source code] Der vorliegende Beitrag befasst sich mit der Telefonsystemfamilie der Siemens AG, HICOM ist auch eine Holdinggesellschaft des Regierungssektors in Malaysia. Die Hicom war eine Telefonsystemfamilie der Siemens AG für die privaten Telekommunikationsnetze auf Basis der Digitalvermittlung und ISDN-Funktionen. Siemens vertrieb unter dem Markennamen Hicom neben den herkömmlichen Analogtelefonen sowohl die Schaltanlagen als auch die neuentwickelten Digitalklemmen.

Hicom Systeme werden in den Bereichen Gewerbe, Handel und Administration über das gesamte Marktspektrum hinweg verwendet, von kleinen Anlagen für Privatpersonen oder kleine Unternehmen bis hin zu mittelständischen Unternehmen, Grossanlagen und globalen Firmennetzen. Als erstes ISDN-Hicom-System wurde die große Hicom 300 entwickelt, die ab 1986 verkauft und montiert wurde. Die ersten Digitalterminals für dieses System waren die beiden Digitaltelefone Digite 211 und Digite 260 mit Zweikernanschluss.

Hinzu kam das Multifunktionsterminal Hicom MT 3510. 1988 wurde das mittlere ISDN-System Hicom 200 auf den Markt gebracht. Das Hicom 200 kam erstmals mit dem 2-Kern-Digitaltelefon 421, das 1991 durch das steckerfertige Set 451 ersetzt wurde. Die neuen Telefone können auch an die Hicom 300 angeschlossen werden.

Neben der Hicom 200 wurde 1988 die kleine, noch nicht ISDN-fähige Hicom 100 auf den Markt gebracht. Er kam mit seinem noch analogen Ankoppelfeld erstmals mit den vieradrigen verbundenen Telefonsätzen 181 und 191, die 1992 durch das HiCom 125/130 Set 151 ersetzt wurden. Im Jahr 1995 wurden alle drei Hicom-Systeme auf die gleichmäßige Digitaltelefonfamilie opiset für den Zweidrahtanschluss umgerüstet; im Rahmen dieser Umrüstung wurde aus der Hicom 300 die Hicom 300 die Hicom300, die Hicom 200 wurde durch die Hicom 150M ersetzt und die Hicom 100 wurde zur 100E weiter entwickelt.

Die Hicom 100E und 150M wurden 1997 durch die Hicom SL ersetzt, die sowohl das kleine als auch das mittlere Anlagensegment mit einem einzigen Gesamtsystem deckte. Ende der 90er Jahre wurden die Hicom SL und 300E zu Hicom 150H bzw. 300H entwickelt und auf die Umstellung auf die nachfolgende Voice-over-IP HiPath Systemfamilie vorbereitete.

Gleichzeitig wurde eine neue Generation von Telefonen eingeführt; nach mehr als 10 Millionen Optiset-E-Mobiltelefonen wurde diese Telefongruppe durch Optiset-Telefone ersetzt, die steckkompatibel mit Optiset-E-Mobiltelefonen waren. Auch die Systeme Hicom 100E und Hicom 150E/H sowie die Hicom 300 wurden von der Telekom unter dem Namen Oktopus auf den Markt gebracht.

Die Oktophonen, die mit den optischen O-Telefonen identisch sind, wurden als Telefon, aber mit einem eigenen Gehäusekonzept mitgebracht. Auch die Hicom 200-Hardware wurde von der Telekom eingesetzt, aber hier kam eine ganz andere Hardware zum Einsatz. Die Hicom 200-Hardware wurde von der Telekom eingesetzt. Darüber hinaus wurden die Hicom 100 (ohne E) und die Hicom 300 von DeTeWe unter dem Markennamen Varix vertrieben.

Thetrich Arbenz From drum dialer to optiset Electric - The history of wired telephones for Siemens private branch exchanges (1950-2000), Herbert Utz Verlag, Munich 2009, ISBN 978-3-8316-0908-6. Horst Ohnsorge (Ed.): Userfreundliche compt. / User-Friendly Communication.

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