Hochschulmarketing

Universitätsmarketing

Universitätsmarketing an Universitäten, im Internet und in der Freizeit. Mit diesem Vorgehensmodell wird ein unternehmensspezifisches Konzept für das Hochschulmarketing erstellt. Für ein erfolgreiches Hochschulmarketing gibt es viele Instrumente.

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Das Hochschulmarketing richtet sich an Studierende und Hochschulabsolventen von Fachhochschulen. Aus Unternehmenssicht werden im Hochschulmarketing unter anderem folgende Zielsetzungen verfolgt: Dabei werden bei der Wahl der Werbeträger vor allem das Netz und die auf dem Gelände befindlichen Medien berücksichtigt. Darüber hinaus bieten die Beauftragung von Studentenjobs, Studienarbeiten, Bachelor- und Masterarbeiten, Praktikumsplätze und die Kooperation mit Professuren gute Möglichkeiten, angehende Fach- und Führungskräfte kennen zu lernen.

Für Firmen gibt es verschiedene Werbemöglichkeiten der Direktwerbung an den Universitäten. Hierzu gehören unter anderem Posterwerbung auf dem Gelände, Onlinewerbung auf den Websites der Universitäten und Studentenwerke, die auch die Kantinen betreiben, mobile Werbemaßnahmen in verschiedenen Campusapplikationen und Kantinenapplikationen, Standförderung, Universitätsmessen, Werbung in Career Service Centern, Hörsaalsponsoring, aber auch der Umgang mit Universitäten und ihren Stühlen ist eine Werbemöglichkeit für Firmen an der Universität.

Eingetragen in: Personalentwicklung Jg. 30 1999, Ausgabe 4, S. 48-57. Jürgen Bock, Christiane Ackenprang: Personalentwicklung an Universitäten als ganzheitliches Gesamtkonzept im Otto Versand. Darin: In: Hrsg. Bernd Eggers, Bernd Thiele: Innovatives Personalentwicklungsmarketing für High Potentials.

Fünf verschiedene Wege für ein wirksames Hochschulmarketing

Aber welche Massnahmen sind vielversprechend und haben ein ausgeglichenes Preis-Leistungs-Verhältnis? Werbung in gedruckten Medien ist einer der Klassiker im Hochschulmarketing. Die zahlreichen Fachzeitschriften und Reiseführer sind neben zahlreichen Veröffentlichungen von Fachschaften und Universitäten ausdrücklich auf die Schülerzielgruppe ausgerichtet. Die Zeitschriften informieren unter anderem über Studien- und Berufseinstiege sowie über Vorschläge für spannende Lifestyle-Angebote.

Bekannteste und vielversprechendste Print-Publikationen im Umfeld des Employer Brandings sind die an den Universitäten kostenfrei verfügbaren Campus-Magazine Uniicum und Uniiglobale sowie die handelsüblichen Zeitschriften EINSTUF, UNIEGEL und ZEIT COMPUS. Print-Werbung ist im Gegensatz zu anderen Hochschulmarketingmaßnahmen deutlich teurer, da die Preisgestaltung für korrespondierende Plazierungen immer von der Auflagenhöhe abhängt.

Für ganzseitige Werbebuchungen sind in den erwähnten Veröffentlichungen Aufwendungen im 4- bis 5-stelligen Prozentbereich zu erwarten. "Im Wissensnetz von Uniturm. de stehen uns außerdem diverse Targeting-Möglichkeiten zur Verfügung, die für Empfehlungsmailings oder Bannerplatzierungen untereinander kombiniert werden können. Durch die Arbeit mit TKP-Preisen sind die anfallenden Aufwendungen übersichtlich und kontrollierbar. Der weitere Pluspunkt ist die Überwachung des Erfolgs von Online-Kampagnen.

"Für alle Werbeaktionen stellen wir unseren Kundinnen und Endkunden einen konkreten Bericht zur Verfügung. Das spart das Geld unserer Auftraggeber und erlaubt es uns, Handlungsempfehlungen für zukünftige Hochschulmarketingaktivitäten zu unterbreiten. Je nach Provider und Benutzerstruktur variieren die Aufwände. Mit einer 30-tägigen Werbekampagne für Praktika, Werkstudenten, Diplomanten, Studenten, Doktoranden, Trainees und Volontäre zu reduzierten Bedingungen für ca. 100 EUR für die Suche nach Praktika, Absolventen, Praktikanten und Volontäre, liegt der Kostenaufwand bei Monster.de im oberen zweistelligen Prozentbereich, das sich verstärkt auf die Kernzielgruppe der erfahrenen Fachleute spezialisiert hat.

Detailliertere Angaben können auch in einem Unternehmensporträt gemacht werden, was sich auch positiv auf das Arbeitgeber-Branding auswirkt. So hat der Marktführer StepStone.de derzeit die Chance, rund 60.000 Berufsanfänger und Nachwuchskräfte zu erreichen (Stand: Oktober 2015). Derzeit hat allein der Internetauftritt von Google mehr als 28 Mio. aktiven Nutzern (Stand Oktober 2015) in Deutschland.

Karriereportale wie XING (7,69 Mio. Nutzer) oder LinkedIn (ca. 7 Mio. Nutzer) können damit zwar mengenmäßig nicht Schritt halten, aber sie eröffnen vor allem im Bereich des gezielten Hochschulmarketings spannende Perspektiven. Das große Plus von Xing und LinkedIn: Die User nutzten die Offerten gezielt und exklusiv, um ihre berufliche Entwicklung zu fördern.

Darüber hinaus hat Xing den Vorzug, im Wettbewerbsvergleich relativ wenig Werbefläche zu haben und kann so ein gewisses Maß an Werbeexklusivität auslösen. Bei der Bannerplatzierung auf der Startseite kalkuliert das Karriere-Netzwerk feste Tagespreise, während Xing mit CPM-Preisen auf den Subpages mitarbeitet. Berufsmessen, die einst ein langjähriger Wegbereiter im Hochschulmarketing waren, werden immer unwichtiger.

Dies gilt vor allem dann, wenn sich die Angebote nur auf eine Universität oder gar ein Studium bezogen haben. Der Preis richtet sich nach dem Veranstalter und der Größe des Messestandes. Zur Senkung der Finanz- und Personalkosten und zur Abgrenzung vom Wettbewerb auf Fachmessen organisieren immer mehr Firmen eigene Karriere-Events, die medienübergreifend in Social Media, an Universitäten und auf Schülerportalen beworben werden.

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