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Geisteswissenschaftliche Gesellschaft Berlin-Brandenburg KdöR, Berlin. Humanistische Gesellschaft Berlin-Brandenburg KdöR - Homepage "Ich habe sicherlich diesen ungezügelten Freiheitswillen, den sie hatte, und vor allem dieses Gespür für den Takt, für die Geräusche ererbt. Er pfeifte, sang und ging während der Haushaltsarbeit nur in hohen Absätzen durch die Ferienwohnung. Das hat sich an mich weitergegeben, auch in meinem Sprachgefühl, glaube ich."

Rothmann im Interview mit dem Deutschlandfunk über seinen neuen Buch "Der Gott jenes Sommers" (erschienen im Suhrkamp Verlag). Am kommenden Wochenende wird er in Berlin den Uwe Johnson Preis 2018 erhalten.

Berlinischer Landtag gibt Startschuss - Humanistische Vereinigung zur Gleichstellung von Gemeinden

Im Humanistenverein platzen die Champagnerkorken - in Berlin wird sie mit den bestehenden Gemeinden auf Augenhöhe gebracht. Kultussenator Lederer sprach von einem bedeutenden Signal für das weltliche Berlin, auch die protestantische Landeskirche hat nichts dagegen. So soll der humanitäre Verein, der die Belange konfessionsloser Gruppen repräsentiert, mit den Berliner Gemeinden auf Augenhöhe gebracht werden.

Am Donnerstag hat der Bundesrat den Weg für die Anerkennung des e. V. als öffentlich-rechtliche Körperschaften geebnet. Das würde ihm die selben Rechte einräumen wie den Christkirchen und der jüdischen Gemeinschaft - er könnte auch Abgaben einziehen wie die anderen. Das sei aber nicht die Absicht gewesen, erklaerte ein Pressesprecher, aber der Bund habe Mitgliedsbeitraege erhalten.

Wenn sie als öffentliche Einrichtung erkannt wird, muss sie nach Angaben des Senats keine bestimmten Abgaben entrichten. Kultussenator Klaus Lederer (Linke) spricht von einer "wichtigen Anreicherung in der kulturreichen, multikonfessionellen und sogar weltlichen Metropole Berlin". Jan Gabriel, amtierender Präsident des Verbandes, erklaerte, Berlin erfuelle damit seinen verfassungsrechtlichen Auftrag, Weltbilder und Weltreligionen auf Augenhöhe zu bringen.

Zweidrittel aller Berlins er sind ohne Religion. Auch der Läufer der Evangelisch-Technischen Kirche Berlin-Brandenburgisch-Schlesischen Oberslausitz, Markus Dröge, kann an der getroffenen Wahl nichts Schlimmes feststellen. Andere Länder hätten auch die Humanistische Vereinigung mit ihr gleichgesetzt und erklärt, dies sei das "gute Recht der Humanistischen Vereinigung", sagte Dröge dem rbb. Der Beschluss zeigte aber auch, dass das, was die Kirche als Gesetz wahrnimmt, kein Vorrecht, sondern eine ganz gewöhnliche Gesellschaftsform ist.

"Der geisteswissenschaftliche Ansatz, der Deutschland geprägt hat, wird hier als Antireligion genutzt", erklärt Kirchenpolitiksprecherin Cornelia Seibeld. Seit 1997 strebt der Menschliche Verein Berlin-Brandenburg die Auszeichnung als öffentliche Einrichtung an. Bereits heute sind die geisteswissenschaftlichen Vereinigungen in Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen als öffentliche Unternehmen bekannt.

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