Imagewerbung

Bildwerbung

Die Definition des Begriffs Imagewerbung wird einfach und an Beispielen erläutert. Imagewerbung ist eine Werbeform, die sich insbesondere an den Gefühlen des Betrachters orientiert. Viele übersetzte Beispielsätze mit "Imagewerbung" - Englisch-Deutsches Wörterbuch und Suchmaschine für englische Übersetzungen.

Werbeziele: Imagewerbung

Die Wahrnehmung des Produkts bis hin zur Produktselektion kann durch gezielte Werbeeinnahmen beeinflußt werden. Allerdings kann ein Untenehmen, eine Leistung oder ein Erzeugnis unterschiedliche Werbezielsetzungen haben. Klassische Formen sind z. B. Konsumentenwerbung und Prepaid. Sie können mit dieser Werbeform kurzfristig leicht zu messenden Ergebnissen kommen. Die Imagewerbung hingegen ist nur zweitrangig auf die eigentlichen Artikel ausgerichtet.

Imagewerbung wird zur Verfolgung nicht-wirtschaftlicher Ziele eingesetzt, die sich auf psychologische Werbeeffekte wie sensorische und Erinnerungseffekte beziehen. Die Imagewerbung dient der Verfolgung nicht-ökonomischer Ziele. Imagewerbung bedeutet, sich im Markt zu platzieren und sich zu differenzieren und sich gegenüber Wettbewerbern mit vergleichbaren Angeboten und Services zu durchsetzen. Imagewerbung darf nicht zu stark abstrahiert werden. Ziel ist es, zu transportieren, was das werbetreibende Haus ausmacht und was seine Erzeugnisse so einzigartig macht.

Erfolgreiche Imagewerbung kann daher dazu beitragen, das nach aussen gerichtete Firmenprofil zu verschärfen. Vor allem im Dienstleistungsbereich, wo es keine konkreten Kundenprodukte gibt, kann eine glaubwürdige Imagewerbung dazu beitragen, dass ein Betrieb als fachkundig und glaubwürdig empfunden wird. Vor allem aber beeinflusst die Imagewerbung die öffentliche Aufmerksamkeit eines Betriebes.

Es ist nicht mehr nur ein gewisses Erzeugnis, das gekauft wird, sondern ein Erlebnis. Der potenzielle Kunde wird darüber informiert, dass ein Betrieb besonders vertrauensvoll ist, für herausragende Qualitäten steht oder schlichtweg sehr im Kommen ist. Apple ist sicher ein Pionier der Imagewerbung und äußerst gelungen, das Feeling zu transportieren, besonders trendige Artikel zu erstehen.

Dies ist unter dem Leitspruch "Designed by Apple" keine Anzeige für ein bestimmtes Apple-Produkt, sondern eine Demonstration für den Konsumenten, dass Apple neue Maßstäbe setzt und neue Entwicklungen vorantreibt, die den Kunden begeistern und überzeugen. Es wird das Empfinden vermittelt, dass man ein Apple-Produkt nicht nur besitzen und benutzen, sondern eine spezielle Partnerschaft mit ihm eingehen kann, dass man es mag.

Apple steht sicherlich auch für gute Qualitäten und ein moderneres Erscheinungsbild seiner Waren. Es ist Apple gelungen, einer ganzen Produktgeneration das Gefuehl zu vermitteln, dass sie Apple-Produkten absolut "braucht". Eine weitere Beispiel für erfolgreiche Imagewerbung ist die "I am"-Kampagne von Nikon. Selbstverständlich wird hier für Nikon-Kameras geworben, aber es wird kein spezifisches Neumodell geworben, sondern ein Feeling.

Es wird gelehrt, dass eine Nikon-Kamera ein unverzichtbarer Helfer für alle ist, sei es als Extrem-Bergsteiger, der den Morgengrauen in 6000 Meter Seehöhe abfotografiert, als stolzes Muttertier, das die ersten Gehversuche des eigenen Kleinkindes einfängt oder als Touristin, die Souveniraufnahmen macht. In Kombination mit dem cleveren Einblenden von werbewirksamen Prominenten (auch Robbie Williams immortalisiert besonders bewegte Konzert Momente mit der Nikon-Kamera, und selbst Jamie Oliver photographiert seine Bäckerkunst mit einer solchen Kamera) wird das "will-me-have"-Gefühl wieder geweckt und dem Verbraucher wird mitgeteilt, dass ein Nikon-Produkt gerade das Passende ist, ganz gleich, für was er sich schließlich entschließt.

Aber auch Imagewerbung kann gegensätzlich sein. Es gibt in jüngster Zeit immer mehr Werbespots oder Werbeanzeigen, in denen es nicht mehr möglich ist, überhaupt auf das betreffende Untenehmen zu verweisen. Eine scheinbar vollkommen austauschbare und nicht wissende Werbekampagne, ob man Reinigungsmittel, Versicherungspräparate oder einen Spread verkauft, ist mit Sicherheit nicht erfolgreich und wird weder das Ansehen eines Betriebes noch die Verkaufszahlen aufwerten!

Auch interessant

Mehr zum Thema