In und out

Rein und raus

Bei Wartungsarbeiten sollten bewegliche Maschinenteile immer verriegelt sein. Inwiefern sich die modischen Trends im Jahr 2018 ändern werden? Der Jahreswechsel wird nicht lange auf sich warten lassen und wir beschäftigen uns bereits mit den modischen Trends 2018. Im Jahr 2018 müssen Matrosenhüte, auch bekannt als Baecker-Boy-Hats, den Ort für Fässer abräumen. Wenigstens das ist es, was +269 Prozentpunkte der bereits bemerkten Stifte für den Ausdruck "Baskische Kappen" vermuten lassen.

Strumpfstiefel waren das Statement Schuh 2017 und müssen im neuen Jahr durch transparente Nylonsocken in Schuhmodellen ersetzt werden - mindestens +72 Prozentpunkte der Pinterest Nutzer sind sich dessen bewusst.

2017 ist also das Jahr der Pinterest-Anwender. 2018 ist das Jahr der Schuhmodelle mit Schmuckfibel, Perle, Schleife und auffälligen Schlips. Die 203 Prozentpunkte der Stifte mit dem Wort "Logos" belegen den Anstieg.

Mode Trends: Was ist "in" und was "out"?

Doch wie kommen diese Tendenzen tatsächlich zustande? Zeitschriften wie Bunte oder InStyle führen ihre Leser dann in die "Must-Haves" der kommenden Zeit ein. Und wer setzt diese Akzente? Für Karin Stark gibt es nur ein Ziel: die Motivation der Kundinnen, ein Produkt zu erstehen.

"Trend ist ein verkaufsförderndes Mittel", sagt der Professor am Lehrstuhl für Textil- und Bekleidungstechnik der Fachhochschule Niederrhein. Der Modedesigner erläutert, welche Farben oder Stoffe eine Jahreszeit kennzeichnen, die Industrie beschließt und projektiert weit im Vorfeld. Am Prozess sind beteiligt: Trend-Agenturen, Modeinstitutionen, Textil- und Bekleidungshersteller sowie Repräsentanten der Textilchemie. In den Prozess sind auch die folgenden Personen eingebunden.

"In interdisziplinären Arbeitskreisen werden die Verkaufserfolge analysiert und Vorhersagen für die kommende Jahreszeit gemacht", sagt Stark. In mehreren Meetings waren die neuen Tendenzen für die Jahreszeit festgelegt - und der nächsten Schritte konnte beginnen: Produzenten entwerfen Farbbildkarten und Textilkollektionen, die dann auf globalen Textil- und Garnfachmessen den Modefirmen präsentiert werden.

"Insbesondere Bekleidungshersteller von Klassikern shoppen auf Fachmessen, aber Filialketten sind mehr als glücklich, dass ihre Produkte in China wieder bemustert werden", sagt Karin Stark. Neben Material- und Farbtendenzen erarbeiten Trendbüros und Modeinstitute Stylingprognosen. "Es werden viele Geschäftsideen imitiert und in der Industrie gestohlen", sagt Stark. Welche Entwicklung sich letztlich einstellt, ist jedoch nach wie vor ein "eher unüberlegter Prozess", sagt Stark.

Anders war das in den 1960er Jahren, als alle Damen einen Mini trugen. "Wir sind nicht verpflichtet, dem Trend zu folgen", sagt Karin Stark, "sondern wir wohnen in einer Zeit der Stilvielfalt. Anders war das in den 1960er Jahren, als alle Damen einen Mini trugen, wenn er "in" war. "Die Modebranche ist tatsächlich recht gesättigt", sagt Stark.

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