Inbound und Outbound

Eingehend und ausgehend

Der Inbound steht für eingehende Anrufe und ist im Gegensatz zum Outbound für ausgehende Anrufe zu sehen: Marktkontakte, die per Telefon angelegt werden: aktiv (Outbound: das Call Center startet den Anruf) oder passiv (Inbound: das Call Center wird angerufen). Die Arbeitsweise von Call Centern kann auch bei Inbound und Outbound genauer definiert werden. Vermarktung: Der Unterscheid zwischen Inbound und Outbound Deshalb können Sie den Unterscheid zwischen Inbound- und Outbound-Marketing mit Katzen-Cartoons wie diesem veranschaulichen:

Im Outbound-Marketing werden potentielle Käufer tatkräftig umworben: sei es durch Anzeigen in Print- und Website-Produkten, Direct Mailings, Plakate, Flyer oder in Radio- und Fernsehwerbung, sei es durch Promotion-Events oder so genannte "Cold Calls", d.h. Werbeanrufe an andere Medien. Die Outbound-Maßnahmen wenden sich an die Zielgruppe, ohne dass die potentiellen Käufer zuvor eine Kaufentscheidung vorgebracht haben.

Mit der abnehmenden Wirksamkeit dieser Werbeform haben Marketingspezialisten einen völlig anderen Ansatz entwickelt: das Inbound-Marketing. Darin besteht der Unterscheid zwischen Inbound und Outbound. Die Hinweise zum Auffinden finden Sie z.B. in unserem Blog-Artikel "What is Inbound Marketing" oder in unserem kostenfreien E-Book, dem Inbound Marketing Basic Law. Im Inbound-Marketing profitieren Firmen von der Tatsache, dass sich die Anwender im Internet über das Internet erkundigen, um Problemlösungen zu erarbeiten und Einkaufsentscheidungen zu fällen.

Wenn Sie das richtige bietet für diese Online-Suchanfragen (siehe auch: "Was ist Inhalt?"), gelangen Sie in das Sichtfeld der Benutzer. Statt also viel Zeit für herkömmliche Werbebotschaften aufzuwenden, die viele Menschen "nur ein wenig", aber niemanden "wirklich" ansprechen, bemühen sich die Firmen, für die User ersichtlich zu werden: für diejenigen, die bereits ein konkreter Kaufinteressent oder wenigstens ein handfestes Nachteil haben.

Basierend auf Feedback aus dem Verkauf und ausführlichen SEO-Analysen leiten Inbound-Vermarkter die Strategie der Kundenreise ab, d.h. die Frage, wie der Kunde seine Kaufentscheidungen trifft und welche Daten er in der Zwischenzeit benötigt. Um potenzielle Käufer bei der Lösung ihrer Probleme zu unterstützen, kreiert das Traditionsunternehmen Content wie E-Books, Chart inglisten und Video.

Treffen Benutzer auf das Leistungsangebot eines Unternehmens, können sie die Angebote, die so genannten Angebote, gegen Angabe ihrer Adressdaten aufrufen. Mit diesen Informationen spricht das Unter-nehmen auf der Kundenreise potenzielle Neukunden regelmässig an und begleitet den Entscheidungsfindungsprozess - und das "entschieden". Dem Benutzer werden zusätzliche Angebote gemacht, die zur jeweiligen Etappe der Kundenreise ausfallen.

Dabei kann es sich um kostenlos erhältliche Blog-Artikel handeln, aber auch um weitere Angebote, die mit einer weiteren Datenlieferung verknüpft werden können. Gleichzeitig können Firmen ihre Angebote auch über Online-Werbung ausstellen. Anschließend werden Anzeigen auf Platformen platziert, auf denen Firmen ihre Einkäufer so zielgerichtet wie möglich adressieren können - zum Beispiel mit LinkedIn-Anzeigen. Zusätzlich können die Benutzer auch durch Anzeigen oder Popup-Overlays auf spezifische Angebote auf der Website des Unternehmens hingewiesen werden.

Kommt der Benutzer an einem gewissen Punkt der Kundenreise an, wird er an den Verkauf weitergegeben und von ihm angesprochen. Du willst unser Know-how für deine Inbound-Kampagnen? Aufrufe, Werbung, Pop-ups - das hört sich wieder nach Outbound an! Massnahmen wie Call, E-Mail-Marketing oder Pop-ups wirken auf den ersten Blick wie Outbound par excellence.

Allerdings unterscheidet sich Inbound- und Outbound-Marketing nicht danach, ob, sondern wie diese Massnahmen durchgeführt werden. Die Ausgangsmaßnahmen sind in der Regel unternehmensorientiert, während das Eingangsmarketing kundenorientiert ist. Diese Kundenorientierung wird durch die gezielte Analyse der Zugangsdaten und die enge Zusammenarbeit mit dem Verkauf erreicht. Die Unterscheidung zwischen Outbound- und Inbound-Marketingabteilungen, die sich für eine Entscheidung zum In-bound-Marketing entschließen, muss grundsätzlich überdacht werden - nicht das Unter-nehmen, sondern der Konsument.

Es werden Emails in der schoensten Werbesprechstunde geschrieben, der Inhalt wird noch nicht am Auftraggeber, sondern am Betrieb orientiert, und hilfreich sind Blogs in PR-Lobgesänge auf das eigene Produkte aus (lesen Sie dazu auch: Warum Selbstdarstellung im Blog schaden kann). Für Inbound-Maßnahmen zur Gewinnung der gewünschten Kundschaft muss das Management daher nicht nur die Leistung von Blog-Artikeln, E-Mails und Angeboten konsequent vorplanen, sondern diese auch fortlaufend analysierten und optimierten.

Haben Sie sich gefragt, ob Sie auch bei eingehenden Anfragen Kontakte knüpfen können? Inbound Marketing ist ein vielschichtiger Prozess, dessen Umsetzung nicht über Nacht abgeschlossen wird. Firmen können sich die Methodik selbst aneignen, aber es ist oft eine gute Idee, einen versierten Kooperationspartner zu finden, der bei der Umsetzung, der Erstellung und Auswertung von Content mitwirkt: Weitere spannende Artikel:

Wer noch mehr Grundlagenwissen möchte, findet hier die 10 häufigsten Basisregeln für Inbound-Kampagnen:

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