Inverssuche

Umkehrsuche

Die umgekehrte Suche hat jedoch einen sehr großen Vorteil bei der Erkennung von unerwünschten Werbeanrufen. Umgekehrte Suche: Sperren Sie Ihre eigene Nummer. Hohe Missbrauchsmöglichkeiten bei der inversen Suche Die Diebin hatte bei einer telefonischen Verzeichnisanfrage per Reverse-Suche nach dem Nachnamen und der Anschrift des nichts ahnenden Geschäftsmannes gefragt. Die Sache ist zwar erdacht, wird aber immer wahrscheinlicher: "Das Potenzial für Datenmissbrauch, das bei der Erwähnung der Rufnummer aufgedeckt wird, ist noch nicht absehbar", sagt Carola Elbrecht, Telekommunikations-Expertin im Bdvg. der Verbraucherzentren in Berlin.

"â??Wer seine Angaben schÃ?tzen will, muss handeln und der sogenannten inversen Suche bei seinen NetztÃ??ttern nach Telephon oder Mobiltelefon widersprechenâ??, rÃ?t Elbrecht.

Einfacher gesagt als getan: Denn wer der rückwärts gerichteten Suche nach einer geeigneten Referenz durch seinen Telefon- oder Handyserviceanbieter nicht entgegensteht, erklärt sich im Regelfall damit einverstanden. "Dies ist eine Schwachstelle der Einspruchsverordnung, die bereits im Laufe des Gesetzgebungsverfahrens beanstandet wurde", erklärt Elbrecht die seit der Novellierung des Telekommunikationsdienstgesetzes im Juni 2004 zulässige Umkehrsuche.

Bisher hat nur die Telekom ihre Kundinnen und Servicekunden gezielt über die Möglichkeit des Widerspruchs informiert. Mittlerweile jedoch auf der Rückwand der Handyrechnung, verborgen und klein gedruckt, wie Elbrecht mitteilt. Der Verbraucherschützer empfiehlt allen, die nicht auf die Mitteilung geantwortet haben und ihre Angaben für die umgekehrte Suche gesperrt haben mochten. Dies jetzt zu tun: "Es ist nie zu spat und es gibt keine Deadlines.

"Der einfachste Weg, Einwände zu erheben, ist, 01375/103300 aus dem zu blockierenden Telekom-Anschluss zu wählen und den Hinweisen zu folgen. Laut EuBrecht sollten ISDN-Kundinnen und -Anwender der Telekom, die nur einzelne Rufnummern von der umgekehrten Suche ausnehmen wollen, besser einwenden. Obwohl die Telekom das Zentralen Rufnummernverzeichnis für alle Netzwerkbetreiber und Serviceanbieter führt, bezieht sich der Gegensatz zur Umkehrsuche bei der Telekom nur auf Kundinnen und Kunden der Festnetzgruppe T-Com.

"â??Jeder Netzwerkbetreiber ist fÃ?r die Bereitstellung seiner eigenen Verbrauchsdaten selbst verantwortlichâ??, erklÃ?rt RÃ?dtiger Gräve, Sprecher von T-Com. Dies bedeutet, dass die Telekom die Informationen des Netzbetreibers nur gespeichert, aber nicht verändert. Und wie gehen die anderen Netzwerkbetreiber mit der Umkehrsuche und den Informationen ihrer Nutzer um? So haben der hamburgische Festnetzbetreiber HanseNet (Alice) und die bundesweite Telekommunikationsunternehmen Arcor einen verbraucherorientierten Ansatz verfolgt und alle gesammelten Verbrauchsdaten für die Inverse Suche blockiert.

Auch die Mobilfunkbetreiber E-Plus, T-Mobile und O2 haben dies vorläufig erledigt. So hat Vodafone an seine Kundschaft geschrieben und ihnen die Möglichkeit gegeben, ihre Auswahl zu treffen: Wenn Sie Ihre Angaben von der Umkehrsuche ausschließen wollen, müssen Sie diese beantworten und ablehnen. Der Auftraggeber erklärt sich ohne Rückmeldung mit der umgekehrten Suche einverstanden. E-Plus, T-Mobile und O2 untersuchen zurzeit auch einen ähnlichen Antrag auf die Einwilligung ihrer Kundinnen und Kunden zur inversen Suche.

Künftig wollen die Mobilfunkbetreiber beim Abschließen neuer Verträge um die Erlaubnis bitten, rückwärts zu suchen.

Mehr zum Thema