Kaltakquise B2b Erlaubt

Kalten Anruf B2b Erlaubt

B2C-Marketing - Kaltakquise erlaubt? Liebe Kolleginnen und Kollegen, es ist erlaubt, die Kundengewinnung wie folgt durchzuführen (Zielgruppe: Anwälte, Produkte IT-Dienstleistungen): Vielen Dank für Ihr Feedback! Stelle jetzt deine momentane Anfrage und erhalte eine rechtlich verbindliche Anwort von einem Anwalt. Der dritte Schritt, die Telefonkonferenz, erfolgt jedoch nach § 7 (2) (2) (2) (2) (2) (2) (Alter).

Dementsprechend ist es nicht erlaubt, einen Marktteilnehmer ohne seine - jedenfalls vermutete - Zustimmung telefonisch zu kontaktieren. Das voraussichtliche Einverständnis zu einem Telefonkontakt resultiert nicht bereits daraus, dass Ihr Angebot für die angesprochene Personengruppe potenziell von Interesse ist. In diesem Zusammenhang nehmen etliche Firmen - auch Anwälte - nur den Postweg an.

Bei der Beantwortung Ihrer Anfrage habe ich hoffentlich eine klare Antwort gegeben und danke Ihnen für das in mich gesetzte Vertauen. Darf ich dir noch eine weitere Zusatzfrage stellen?

Kaltanruf - erlaubt oder nicht?

Spaetestens mit dem in Kraft treten der DSGVO wurde vielen Entrepreneuren wieder klar, dass die Kaltakquisition keine juristisch unbedenkliche Taetigkeit sein darf. Inwieweit sich das Akquisitionsmodell der Haustüraufrufe für den Durchschnittsklein- und Mittelunternehmer als besonders leistungsfähig erweist, ist eine andere Fragestellung. Das, was für Tür-zu-Tür-Besuche zutrifft, trifft im Grunde auch auf Sachwerbung zu, sofern sie als Werbesendung identifizierbar ist und nicht an Menschen versandt wird, die einer solchen Werbesendung entgegengetreten sind.

Direct Mail ist daher eine der wenigen erlaubten Arten der Kaltakquise durch Unternehmen. Telefonate und Faxe zu Werbungszwecken erfordern die vorherige Genehmigung des Abonnenten. Für die Genehmigung gibt es keine besondere formelle Anforderung, aber die geschriebene Genehmigung ist für Beweiszwecke nützlich. Das Einverständnis muss nicht unbedingt vom Abonnenten gegeben werden, sondern kann auch von einer vom Abonnenten bevollmächtigten Personen, wie z.B. Familienmitgliedern, die im selben Haus leben, erteilen werden.

Ihre Zustimmung zum Erhalt von Telefonaten und Faxen zu werblichen Anlässen können Sie ohne Formalitäten jeder Zeit wiederrufen. Jeder, der Werbegespräche in erlaubter Form - d.h. nach Zustimmung des Adressaten - führt, sollte auch darauf achten, dass er mit einer sichtbaren, klaren Rufnummer anruft; Gespräche mit einer unterdrückten Rufnummer sind daher nicht zulässig. Der Versand von E-Mails ohne vorhergehende Zustimmung des Adressaten ist gegenüber Konsumenten verboten, wenn sie zum Zwecke des Direktmarketings versandt werden oder an mehr als fünfzig Adressaten erfolgen.

Der Versand von E-Mails ist also durchaus erlaubt, wenn sie sich an kleine Empfängergruppen richten und anderen als dem Direktmarketing dienen, wie beispielsweise der Bereitstellung sachlicher Informationen zu Spezialthemen. Aufgrund dieser schmalen Grenzwerte ist die elektronische Mail für die Gewinnung von Neukunden weitestgehend untauglich. Der Versand von elektronischen Werbesendungen durch Unternehmen an andere Unternehmen ist daher generell ermächtigt.

Wenn ich beispielsweise einen Ferienaufenthalt auf einer Online-Reiseplattform mindestens einmal gebuchte habe, kann ich mich über laufende digitale Anzeigen an anderen interessanten Urlaubszielen freuen, vorausgesetzt, es gibt eine unkomplizierte und jederzeit gültige Stornierungsoption. Wenn andererseits die Online-Reiseplattform ihre Branche ändert und ihr GlÃ?ck im Staubsaugervertrieb erprobt, darf ich als Reisekunde keine elektronischen Anzeigen fÃ?r Sauger erhalte.

Kann mir in diesem Falle der aktuelle Online-Sauger-Vertrieb eine E-Mail schicken, um meine Erlaubnis zum Empfang der elektronischen Reklame einholen? Nein, denn diese eine E-Mail ist bereits für Werbezwecke bestimmt und erfordert die Genehmigung des Adressaten. Jeder, der E-Mails zu Werbungszwecken in erlaubter Form - z.B. nach vorheriger Genehmigung des Adressaten - verschickt, sollte auch darauf achten, dass er die E-Mail eindeutig als Werbemittel identifiziert und auch eine persönliche und eine verbindliche Anschrift benutzt.

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