Kaltakquise per Email Erlaubt

Kälteruf per Email Erlaubt

durch Post, Vertrieb, Telefon, Fax oder E-Mail. Anschriftliche Werbesendungen können per Post verschickt werden. Telefonakquisition erlaubt, A Damit hat der BGH erneut den gesetzlichen Unterscheid zwischen Telefonwerbung und E-Mail-Werbung im B2B-Bereich aufzeigt. Telefonwerbung kann in Einzelfällen erlaubt sein, auch wenn der Anrufer nicht ausdrÃ??

cklich zugestimmt hat. Im Einzelfall gründete der Verkaufsleiter eines Betriebes ein eigenes Unternehmen mit mehreren Arbeitnehmern dieses Betriebes und agierte anschließend als Wettbewerber des ehemaligen Auftraggebers.

Mit dem Ziel, auf sein neu gegründetes Werk hinzuweisen, forderte der frühere Angestellte einige frühere Auftraggeber auf, das Übernahmeangebot des neuen Werkes zu präsentieren und das Start-up bekannt zu geben. Darüber hinaus schickte der frühere Angestellte einige persönliche E-Mails an gewisse Ansprechpartner bei den ehemaligen Abonnenten. Aus wettbewerbsrechtlicher Sicht ist gegen einen ehemaligen Arbeitnehmer, der sich bemüht, telefonisch Kundinnen und Kundschaft seines ehemaligen Unternehmers für seinen derzeitigen Unternehmer zu akquirieren, im Grunde nichts zu sagen.

Andererseits ist die Bewerbung neuer (alter) Kundinnen und Servicekunden nicht zulässig, wenn sie per E-Mail erfolgen. Eine mutmaßliche Zustimmung der kontaktierten potenziellen Käufer ist nicht ausreichend. Schlussfolgerung: Obwohl die Intervention in die telefonische Kommunikation in der Praxis in der Regel viel stärker sein wird als in einer einzigen E-Mail, wird im B2B-Bereich zwischen den beiden Formen der Kommunikation unterschieden.

Für die telefonische Bewerbung reicht eine mutmaßliche Zustimmung aus, für die Bewerbung per E-Mail ist eine ausdrückliche Zustimmung des Adressaten notwendig. Fehlt eine solche ausdrückliche Zustimmung, ist es gesetzlich weniger schwierig, den potenziellen Käufer zu erreichen als ihm E-Mails zu schicken.

Juristische Hindernisse bei der Kundengewinnung

Im Gegensatz zu vielen anderen westeuropäischen Staaten gibt es in Deutschland besonders strikte Vorschriften für die Kundenakquisition, die sich vor allem auf den B2C-Bereich ausrichten. Natürlich gibt es auch im B2B-Bereich gesetzliche Bestimmungen, die jedes Unternehmertum beachten sollte, bevor es Kunden durch vielfältige Massnahmen gewinnt. Inwieweit und in welchem Umfang die Gewinnung von Neukunden zulässig ist, wird von drei Einflussfaktoren bestimmt:

Im UWG ( "Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerbswettbewerb "), das sich sowohl mit Privatpersonen als auch mit Unternehmern beschäftigt, sind die erforderlichen Regelungen festgelegt. Die UWG soll vor allem die Konsumenten vor "Blind Advertising" oder Cold Calling aufhalten. In Deutschland ist die Kaltakquise immer verboten, jedenfalls für Privatpersonen, und wird mit hohen Geldstrafen geahndet.

Es kann daher bereits allgemein festgestellt werden, dass Kundenakquisitionen nur dann durchgeführt werden dürfen, wenn sie nicht unter die Kaltakquisition fallen. Das UWG regelt auch andere Aspekte, die nicht für den Erwerb verwendet werden können, die aber auch für Werbezwecke und für die Bewerbung verboten sind. Dazu gehört zum Beispiel die Irreführung der Werbetreibenden, und Vergleichswerbung ist nur zulässig, wenn sensible Bedingungen erfüllt sind.

Darüber hinaus muss die Akquisition immer nach transparentem Recht geschehen, auch nach den Grundsätzen des UWG, d.h. es darf kein ungegenständlicher Einfluss ausgeübt werden, es darf kein Gesetzesverstoß vorliegen und die Nutzung von Geschäftsunwissen zugunsten der Neukundenakquise ist verboten. Akquisition von Neukunden von Firmen und Geschäftsleuten Die Regelungen zur Kundengewinnung sind im Vergleich zu "anderen" Marktakteuren (Firmen, Geschäftsleute) deutlich gelockert.

Privatpersonen dürfen ohne vorherige Zustimmung nicht per Telefon angesprochen werden, für Firmen genügt die Annahme eines bestehenden Vorteils. Dies bedeutet, dass das übernehmende Untenehmen davon ausgegangen sein muss, dass das beauftragte Untenehmen dieser Form der Zusammenarbeit zustimmen würde. Dies ist in der Regel immer dann der Fall, wenn die beiden Gesellschaften lose miteinander verbunden sind.

Wenn z. B. ein Betrieb ein Erzeugnis herstellt, das für das zweite Betrieb von Interesse sein könnte, ist die vermutete Zustimmung bereits rechtlich nachgewiesen. Kalte Übernahmen zwischen den Betrieben werden in der Regel nur sehr spärlich oder gar nicht bestraft, da im konkreten Fall immer lockere Zusammenhänge hergestellt werden können, die einen Rechtsverstoß de facto fast ausschließen würden.

Auch für den Schriftverkehr per E-Mail und Brief gelten die Regelungen, auch wenn die Mailbox heute weniger häufig für Akquisitionszwecke verwendet wird als noch vor wenigen Jahren. Häufig genügt es, wenn die natürliche Person zuvor mit dem Betrieb in Verbindung gestanden hat oder ihr auf freiwilliger Basis eine Kontaktadresse oder E-Mail-Adresse angegeben hat. Zahlreiche Firmen erklären in ihren Allgemeinen Geschäftsbedingungen ausdrücklich, dass diese Angaben für die unabhängige Verwendung von Werbe- und Kundengewinnungszwecken weiterverwendet werden können.

Ohne formellen Widerspruch kann auch die Gewinnung von Neukunden von Privaten auf diese Art und Weise geschehen, auch wenn die Privaten dem nie individuell zugestimmt haben. Steuerung und Offenheit in der Kundenakquisition Bei der Akquisition von Neukunden unterliegt das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb nicht nur dem Gesetz, auch wenn dieses einen wesentlichen Teil aller Regelungen ausmacht, weshalb auch die Einzelparagraphen im Vorfeld gründlich geprüft werden sollten.

Unabhängig von der konkreten Unternehmensform gelten die Bestimmungen des Gesetzes zur Kontrolle in Geschäftsbereichen (KonTraG) auch für alle Gesellschaften. Dabei werden die Betriebe ermutigt, sich durch umfangreiche Eigenorganisation und Selbstauskunft vor Schaden zu bewahren - das trifft natürlich auch auf die Kundengewinnung zu. Das Recht ist besonders rechtsstark im IT-Bereich, wo Firmen die strengen Vorschriften zum Schutz von Privatsphäre und Datenspeicherung beachten müssen, um die Sicherheit der Kundendaten zu gewährleisten.

Darüber hinaus schreibt sie vor, dass vor allem im IT-Umfeld eventuelle Fehlausrichtungen rechtzeitig erkannt werden müssen. In der Kundenakquisition sollte daher auch folgendes gelten: Bestimmte Kundendaten liegen nur in den Händen von Mitarbeitern, die mit diesen Informationen wirklich umgehen, die sie für Arbeitsabläufe brauchen oder die sie letztendlich in der Prozesskette weiter verarbeiten müssen.

Andernfalls sollten alle bei der Erfassung gewonnenen oder von der Erfassung verwendeten Informationen geschützt gespeichert werden. Mit einer transparenten und durchdachten Unternehmenskette wird sichergestellt, dass die Informationen nur in die Hand der Mitarbeitenden kommen, die sie auch wirklich brauchen.

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