Klassische Online Werbung

Die klassische Online-Werbung

Die klassische Online-Werbung ist eine der wichtigsten Disziplinen im Online-Marketing. Die Online-Werbung ist messbarer, direkter und relevanter als die klassische Werbekommunikation. Die Internetradiowerbung ist vergleichbar mit der klassischen Radiowerbung.

Die klassische Online-Werbung gewinnt an Gewicht.

Die Ausgaben für Fachmessen und Veranstaltungen machen 32% des Gesamtbudgets für das Marketing aus, während die Online-Ausgaben 31% ausmachen. Vor zwei Jahren noch wurden 38% der Mittel für Fachmessen und nur 24% für Online-Aktivitäten verwendet. "Online-Marketing nimmt weiter an Gewicht zu und hat heute eine ähnliche Relevanz wie Fachmessen und Events", sagt Bitkom-Marketing-Experte Markus Altvater.

"Insbesondere im Internet können Firmen sehr zielgruppenspezifisch agieren und auch in den unmittelbaren Kontakt mit den Auftraggebern und Interessierten eintreten. Der Großteil der Firmen will seine Investitionen in diesem Themenbereich im nächsten Jahr erhöhen. Rund zwei Dritteln der Firmen wollen mehr in Podcasts (67%), Marketing-Maßnahmen auf mobilen Geräten (65%) und Suchmaschinen-Optimierung (62%) aufwenden.

Klassische Online-Werbung hingegen hat es hart, zum Beispiel mit Werbebannern und Werbung in Suchmaschinen (AdWords). Nur 25 Prozent wollen hier mehr ausgeben, 27 Prozent wollen dagegen die Ausgaben senken.

Vom klassischen Werbemittel bis zur Online-Werbung

On- und Offline-Werbung stehen im Wettbewerb um die Marketing-Budgets der Firmen. Ein völliger Wegfall der traditionellen Werbemaßnahmen wird trotz des Trendes zur Online-Werbung in der Folge kaum möglich sein, wenn man alle relevanten Kundengruppen bestmöglich anspricht. Das Marketingbudget verschiebt sich stark von traditionellen Werbemitteln wie Printmedien, Fernsehen und Hörfunk hin zu Online-Werbung (siehe auch Online Werbung Schweiz: Die Ausgaben für Werbung steigen).

In der Schweiz ist sie immer noch deutlich geringer als in allen anderen Industriestaaten, aber auch hier steigt der Marktanteil immens an. Gerade bei den traditionellen Werbemitteln wie Print- oder TV-Werbung ist eine solche Verknüpfung problematisch und kann in der Regel nur auf der Grundlage von repräsentativen Befragungen hergestellt werden (siehe auch Marketing: Was tun, wenn der CEO einen ROI wünscht?).

Das Online-Marketing hat hier klare Vorzüge, denn die Kundinnen und Konsumenten sind vom Umgang mit der Werbemaßnahme bis zum Einkauf oder einem ähnlichen Ergebnis nachweisbar. Im Online-Marketing lassen sich einige Benachteiligungen der klassischen Werbung nicht feststellen: die hohen Mindestbudgets: Die Vorzüge der Online-Werbung lassen sich unmittelbar aus den oben erwähnten Benachteiligungen der klassischen Werbemittel ableiten:

Hinzu kommt ein weiterer großer Vorteil der Online-Werbung: die Möglichkeiten, die richtige Zielpublikumsgruppe gezielt zu erreichen. In großen Werbe-Netzwerken wie Google können Sie die angestrebten demografischen Einflussfaktoren wie z. B. Lebensalter, Gender oder Wohnsitz derjenigen festlegen, die eine Werbemaßnahme erhalten sollen. Im Online-Werbemarkt dominieren die großen Internetunternehmen Google und Facebook.

Letztlich bestimmen Sie, welche Werbung zu welchem Tarif geschaltet wird. Google möchte z. B. die Blockade bestimmter Werbeanzeigen im Google-Chrome-Browser vornehmen. Über sein Werbenetzwerk, ein eigenes Android-Betriebssystem und den oben erwähnten Webbrowser hat Google genügend Einflussmöglichkeiten und Reichweiten, um den Inhalt zukünftiger Online-Werbung maßgeblich zu beeinfluss. Dies ermöglicht es Google, Werbung auf anderen Websites zugunsten des eigenen Netzwerks von Google zu diskriminieren.

Aber nicht nur Google selbst gefährdet die Vielfältigkeit der Online-Werbung, sondern die zunehmende Neigung zum Einsatz von Werbeblockern gefährdet auch die Werbetreibenden und Verlage, die von den Einnahmen der Werbung leben mÃ?ssen. Weniger stark beeinträchtigt ist Google selbst, da die meisten dieser Werbeblocker Google-Werbung erlauben. Gegenwärtig konkurrieren Online-Werbeplattformen und Werbeblockerhersteller - jede Maßnahme der einen Partei wird durch eine Gegenmaßnahme der anderen anerkannt.

Trotz aller Vorteile der Online-Werbung darf jedoch nicht übersehen werden, dass es auch in Zukunft ein Fachpublikum gibt, das nur über traditionelle Formen der Werbung anspricht. Laut der vorliegenden Online-Studie von ARD und ZDF benutzen weniger als 45 Prozentpunkte der über 70-Jährigen das Intranet. Die zum Teil von hoher Nachfragemacht geprägte Schicht der Bevölkerung lässt sich am besten über traditionelle Massenmedien wie Fernsehen, Hörfunk oder Zeitungen erreichen.

Aber auch in dieser Schicht der Bevölkerung zeigt sich laut der vorgenannten Untersuchung ein Tendenz zu einer verstärkten Onlinepräsenz. Allerdings wird es auf mittlere Sicht nicht möglich sein, auf eine Kombination aus Online- und Offline-Werbung zu verzichtet, um ein größtmögliches Spektrum an Marketingmaßnahmen zu erreichen. Es geht bei der Problematik der Online- und Offline-Werbung nicht um "weder noch".

Für eine größtmögliche Reichweite muss sowohl online als auch extern gedeckt werden. Um die Effektivität zu maximieren, Synergieeffekte zu nutzen und den Erfolg der einzelnen Maßnahmen so weit wie möglich zu messen, sollten die Online- und die Offline-Einsatzmaßnahmen koordiniert werden. Das aktuelle Beispiel von Google verdeutlicht, wie das aussieht: Seit einiger Zeit ist es möglich, Filialbesuche zu protokollieren und mit früheren Clicks auf Online-Anzeigen zu verknüpfen (siehe auch OBI verwendet Google Store Visits zur kanalübergreifenden Auswertung und Kontrolle von Werbemaßnahmen).

So kann der Erfolg von Werbung auf offline Aktivitäten messbar gemacht werden. In der Vermarktung zeichnet sich ein deutlicher Weg von klassischer Werbung wie Print-, TV- oder Rundfunkwerbung hin zur Online-Werbung ab. Es wird aber auch in Zukunft Bevölkerungsgruppen gibt, die nur über Offline-Werbung erzielbar sind. Dies liegt auch daran, dass sowohl Online- als auch Offline-Werbung verschiedene Vor- und Nachteile mit sich bringt, die besonders kostengünstig kombiniert werden müssen.

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