Kommunikation am Arbeitsplatz

Arbeitsplatzkommunikation

Lesen Sie hier einige Tipps, wie Sie die Kommunikation am Arbeitsplatz verbessern, wertfrei kommunizieren und Konflikte bewusst vermeiden können. Sie erfahren, wie Sie Ihre Kommunikation am Arbeitsplatz verbessern können. Aber was sind die Spielregeln für eine erfolgreiche Kommunikation am Arbeitsplatz?

Arbeitsplatzkommunikation der Firma Reinhard Huber GmbH| Arbeitsumfeld| Zeitschrift

Etwa 1430 Arbeitsstunden pro Jahr verbrachte ein Arbeiter an seinem Arbeitsplatz - eine für einige erstaunlich viele. Es zeigt aber, wie notwendig es ist, ein Umfeld zu schaffen, in dem sich die Mitarbeiter wohl fühlen können. Hierzu zählt natürlich auch ein freundliches Betriebsklima unter den Mitmenschen. Wodurch wird aber eine gute oder schlechte Stimmung im BÃ??ro, im Lebensmittelmarkt oder wo immer Menschen tÃ?tig sind, erzeugt?

Das Arbeitsklima basiert auf der Kommunikation zwischen allen Parteien. Auch wenn sich die meisten Menschen dessen bewußt sind, gibt es in der Kommunikation immer noch kleine Dinge, die einen großen Einfluss haben. Oft ist es für den Menschen schwer, sich selbst zu beurteilen und die Wirkung von Worten oder Gebärden auf andere Menschen zu erahnen.

Wenn Sie zeitlich vorgehen, ist der erste Schritt in einem Arbeitsverhältnis das Interview. Weil nur noch wenige Menschen heute ihren Arbeitsplatz für den Rest ihres Lebens haben, spielt das Gesprächsthema Bewerbungsgespräche im Verlauf ihres Berufslebens keine Rolle mehr, sondern kann immer wieder zeitgemäß werden. Dabei ist es neben einem selbstbewussten Auftritt und passender Bekleidung sinnvoll, sich im Vorfeld mit der erwarteten Kommunikation zu befassen.

Man muss wissen, welche Fragestellungen so kurz wie möglich und welche umfassender zu beantworten sind. Während des Interviews werden individuelle Angaben zum Lebenslauf angefragt, die kurz vorgestellt werden können. In jedem Falle solltest du dich beruhigen und darüber nachdenken, bevor dir etwas Unangemessenes auffällt.

Es gibt keinen Anlass zum Vortäuschen, denn das Anliegen des Interviews ist es, sich kennen zu lernen und eventuell jahrelang zusammenzuarbeiten. Die Arbeitsplatzkommunikation konzentriert sich zu einem großen Teil nicht auf berufsbezogene Fragestellungen, sondern ist ein Mittel zum wechselseitigen Erfahrungsaustausch oder, wie man so schön sagt, zur Vernetzung.

Einfach gesagt: Mit einem guten Plausch! Egal ob in der Mittagpause oder in einem Training, das Beherrschen von Smalltalk ist schlichtweg Teil des Arbeitsalltags. Nach außen ist diese Art der Kommunikation natürlich auch notwendig, denn als Angestellter vertreten Sie z.B. immer Ihr eigenes Unternehmen auf Tagungen.

Einige Menschen sind mit der Befähigung zum Small Talk ausgestattet und für alle anderen bedeutet es, nicht zu verzweifeln: Mit ein paar Tipps mischt man in der Zeit. Ein wichtiger Faktor für diejenigen, die sich auf diesem Gelände etwas verunsichert fuehlen, ist die Erkenntnis, dass man daran auch wirklich mitarbeiten kann.

Im Smalltalk gibt es einige Punkte, die man erwähnen kann und andere, die man meiden sollte. In dem weiteren Gesprächsthema kann man auch ruhiger ins Detaillierte gehen und sich z.B. über Bekleidung und Zubehör aussprechen. Damit eine Konversation am Laufen bleibt, ist es immer eine gute Idee, eine Frage zu stellten.

Jetzt ist es an der Zeit, weiter Aufmerksamkeit zu erregen, zum Beispiel durch kleine Zwischenrufe, weitere Anfragen oder Nicken. Religionen, Einkünfte, Krankheiten - auch sehr private Angelegenheiten, wie z.B. Eheschließungen, sind für einen entspannten Plausch ein Tabuthema. Derjenige, der es versteht, während des Gespräches ein sympathisches Antlitz zu zeigen und die Hände nicht vor dem eigenen Leib zu kreuzen (das ist eine Abwehrhaltung), hat einen kleinen Vortrag mit Erfolg abgeschlossen.

Von der Neukundengewinnung auf einer Konferenz bis hin zum Smalltalk im eigenen Unternehmen, der zur Unterstützung unter Kolleginnen und Kollegen beiträgt, auf die Sie sich in herausfordernden Zeiten jederzeit verlassen kann. Der berühmte Soziologe und Psychotherapeut Paul Watzlawick schrieb: "Man kann nicht nicht nicht kommunizieren[....].

"Sobald sich zwei Menschen treffen, gibt es eine Kommunikationsform, auch wenn sie nicht ausgesprochen wird. Zusätzlich zum Sprechen kommt der nonverbalen Kommunikation eine große Bedeutung zu, die auch als Body Language bekannt ist. Nicht nur, dass man etwas über die Gefühle und Befürchtungen offenbart, sondern man kann auf diese Weise auch etwas über den anderen Menschen selbst miterleben.

Zu einer offenen Kommunikation am Arbeitsplatz gehört nicht unbedingt, dass Ihre Kollegen zu den besten Freundinnen und Kollegen gehören. Es ist sicherlich empfehlenswert, sich zu äussern und auch Unangenehmes zu thematisieren, um Mißverständnisse zu vermeiden. In der Stille ergeben sich die meisten Meinungsverschiedenheiten - öffentliche Gespräche hingegen können viele Punkte klarstellen und wenigstens zu klaren Sichtweisen verhelfen, über die man dann seine Ansichten aussprechen kann.

Mehr zum Thema