Kommunikation Werbung

Werbebotschaften

Dies bedeutet für den Bereich der Kommunikation, dass der Empfänger. Das Prinzip der Werbung ist ein Prinzip der Beeinflussung von Menschen. Alle Informationen sollten für die aktuelle Situation, d.h. für das Ziel der aktuellen Kommunikation, relevant sein.

Die Werbung als einflussreiche Kommunikation

Das Prinzip der Werbung ist ein Prinzip der Einflussnahme auf Menschen. Die Werbung übt eine Macht aus, die sich wie jede Macht daran misst, wie sehr sie das persönliche Handeln verändert1. Wird im Folgenden von Macht die Rede sein, wird dieser Ausdruck im Sinn von Dr. H. Dahl benutzt. Demnach kann der Einfluss eines anderen auf das Benehmen einer Person als Ausübung von Macht angesehen werden:

Der Einfluss (Macht) wird als die Änderung der Eintrittswahrscheinlichkeit einer Person vor und nach der Einwirkung von Einfluss (Macht) bemessen.

Warum Werbung funktioniert.

Mit dem Springer-Autor Nils S. Borchers im Gespräch über Einfluss und warum Werbung oft anders funktioniert als geplant. Du hast die Werbung aus kommunikativer Perspektive aufbereitet. Unter Werbung verstehe ich den abstrakten Ansatz, jemanden dazu zu bringen, auf freiwilliger Basis etwas zu tun, was mir einen Vorzug gibt. Die Werbung unterscheidet sich von anderen Ansätzen wie der Anordnung oder der Empfehlungsschreiben dadurch, dass sie zum einen voreingenommen ist und zum anderen mich nicht strafen kann, wenn ich ihrem Aktionsvorschlag nicht nachkomme.

Wann immer ich eine Nachricht als solche begreife, betrachte ich sie als Werbung. Einerseits differenziere ich als Komunikationswissenschaftler die Werbung von ganz anderen Erscheinungen, als es ein Betriebswirt tun würde. In der BWL wird Werbung z. B. als Massenmedien bezeichnet, um sie von Werbeaktionen zu differenzieren.

Andererseits übernehme ich den gesellschaftlichen Wirkungsmechanismus der Werbung - die Einflussnahme auf andere. Ich muss daher die Werbung von anderen Versuchen abgrenzen, sie zu beeinflussen, wie z.B. der Bestellung. Andererseits bevorzugt die Kommunikatonswissenschaft nicht die Sichtweise des Werbetreibenden, sondern auch die der Werbetreibenden. Das Werbekonzept wird weiterentwickelt, weil die Vermarktungsinstrumente im täglichen Leben nicht so sehr differenziert sind wie bei professionellen Vermarktern.

Welches weitere Potenzial hat der von Ihnen festgelegte Werbebegriff? Auffällig ist aus kommunikativer Perspektive, dass die Werbewirkungsforschung in der Praxis meist mit Kommunkationsmodellen aus den 1950er Jahren auskommt. Sie begreifen Kommunikation als den Informationstransport. Solche Kommunikationsmodelle können jedoch nicht begründen, warum und wie Werbung funktioniert - und vor allem, warum sie oft so anders funktioniert als geplant.

Dies erfordert einen Werbeterminus, der die Rezidivität und Konstruktivität anspricht. Warum erscheint Werbung so oft anders als geplant? Die Werbung wird immer aus der Sicht des Kommunikators verstanden. Um es ganz offen zu sagen: Die gemeinsamen Begriffsbestimmungen bezeichnen, was Vermarkter tun, wenn sie behaupten, dass sie als Werbung wirbt. Letztendlich wird die Werbeabsicht des Werbetreibenden zum ausschlaggebenden Auswahlkriterium für die Werbeentscheidung.

Der Ablauf von Kommunikationsabläufen kann jedoch nicht auf der Grundlage dieser Intention erklärt werden.

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