Kontaktdaten Kaufen

Kaufen Sie die Kontaktdaten

So können Sie viele Kontaktinformationen auf einmal zu einem bestimmten Preis erhalten. Früher oder später hat der Kauf von Datensätzen ein vorrangiges Ziel: die Erweiterung der Kundenbasis des Käufers. Überprüfen Sie die Kontaktdaten (wenn Standort und Telefonnummer korrekt sind).

Adressenhandel: FAQ zum Thema Datenverkauf und Datenkauf

Die Beschaffung der Informationen stellt aus datenschutzrechtlicher Sicht ein Problem dar, vor allem wenn es sich um sensible Informationen auswirkt. Allerdings ist aus kartellrechtlichen Erwägungen die Verwendung der erworbenen Nutzungsdaten für werbliche Zwecke besonders umständlich. Frage: Darf eine Datenbasis ohne Zustimmung der Beteiligten veräußert werden? Kann die Offenlegung nur mit Zustimmung des Dateninhabers geschehen, wie sollte eine solche Offenlegung geschehen?

Inwiefern können personenbezogene Informationen weiterverkauft werden und was ist zu berücksicht. Wenn der Wiederverkauf von Informationen nicht erlaubt ist, gibt es dann Ausnahmeregelungen, die den Kauf noch erlauben? Was sind die Konsequenzen der unbefugten Offenlegung von Informationen? Was sind die Optionen für den Datenverkauf ohne die Zustimmung der betroffene Person?

Fragestellung 1: Darf eine Databank ohne die Zustimmung der betroffene Person veräußert werden? Zur Beantwortung dieser Fragestellung gehört auch die Verwendung der Angaben durch den Einkäufer. In § 28 BDSG ist der Umgang mit persönlichen Angaben durch nicht öffentliche Einrichtungen, d.h. nicht durch Ämter, entscheidend reguliert. Die Verwendung personenbezogener Nutzerdaten zum Zweck des Adressatenhandels oder zu Werbezwecken Dritter ist grundsätzli.

Hinsichtlich der Zustimmung ist jedoch zwischen der Zustimmung zur Offenlegung und der Zustimmung zur Verwendung der Informationen, z.B. für werbliche Zwecke, zu unterscheid. Es ist auch auf die Kontaktart zu achten, auf die sich die Zustimmung erstreckt (z.B. E-Mail, SMS, Brief, Fax, Post). Der Erwerb von Unternehmensdaten nach dem BDSG ist nur möglich, wenn die Unternehmensdaten vom Auftragnehmer rechtlich geschützt sind.

Diese Bestimmung legt die Regeln für die Zulässigkeit der Erhebung, Speicherung, Änderung oder Übermittlung persönlicher Angaben oder deren Verwendung als Mittel zur Verwirklichung eigener geschäftlicher Zwecke fest. Nach 28 Abs. 1 BDSG ist die Erhebung, Speicherung, Veränderung und Übermittlung persönlicher oder deren Verwendung als Mittel zur Erreichung eigener geschäftlicher Zwecke gestattet, wenn sie dem Zweck eines vertraglichen oder vertraglichen Vertrauensverhältnisses mit der betroffene Person diente.

Für die Durchführung der Geschäftsbeziehungen mit dem Auftraggeber oder Auftragnehmer können die für die Rechnungsstellung notwendigen Informationen und Produktdaten aufbewahrt werden. Für die Erreichung des Vertragszweckes muss die Datenverarbeitung oder Datennutzung sachlich notwendig sein. Umstritten war unter anderem, ob das vergleichsweise renommierte Discountprogramm "Happy Digits" auch das Geburtstag des Käufers erfassen durfte.

Die Klägerin war der Ansicht, dass dies gegen 28 I Nr. 1 BDSG verstoßen habe, nach dem die Erfassung von personenbezogenen Merkmalen (nur) dann erlaubt sei, wenn sie "dem Zweck eines vertraglichen Verhältnisses.... mit der betroffene Person dient". Nach Ansicht des Gerichtshofs ist diese Begriffsbestimmung so unmittelbar, dass die Erfassung der Angaben für ihre Umsetzung notwendig sein muss.

Damit war die Abholung des Geburtstages vom Gerichtshof für rechtsunproblematisch und unzulässig befunden worden. Die Untersuchung hat jedoch gezeigt, dass es eine allgemeine Verunsicherung darüber gibt, was zugelassen ist und was nicht. Dementsprechend ist die Datenverarbeitung von personenbezogenen Personen gestattet, soweit dies aufgrund der berechtigten Belange des für die Datenverarbeitung Verantwortlichen notwendig ist und kein Anlass zur Vermutung besteht, dass die Belange der schutzwürdigen Person den Ausschluß der Datenverarbeitung oder Datenverwendung aufwiegen.

Der Verkauf von Informationen darf prinzipiell nur mit schriftlicher Zustimmung der betroffen Person erfolgen. Gemäß 4a Abs. 1 BDSG ist es für die Effektivität der Zustimmung nicht notwendig, dass der Betreffende sie separat durch eine weitere Signatur oder durch Ankreuzen eines dafür vorgesehenen Kästchens zur formschlüssigen Einreichung der Einverständniserklärung ausspricht.

Auch hier sind die so genannten "Opt-out"-Erklärungen erlaubt (BGH, Entscheidung vom 16.07.2008, (Az. VIII ZR 348/06). Diese Zustimmung wird dadurch gegeben, dass kein Häkchen gesetzt wird, nach dem die Zustimmung vorher ausgearbeitet wurde. Kreuzen Sie hier an, wenn die Zustimmung nicht erteilen wird. Für den Vertrieb und die Verwendung ist nur in Einzelfällen, die im Folgenden genauer untersucht werden, keine Zustimmung notwendig.

Die von einem Adressenhändler vor dem 1. September 2009 erhobenen und nach dem 1. September 2009 an ein Werbeunternehmen veräußerten Adressdaten unterliegen dem sogenannten "Listenprivileg", d.h. der gesetzlichen Genehmigung, ohne Zustimmung der betreffenden Person gewisse "Listendaten" für Werbe-, Markt- und Meinungsforschungszwecke zu übertragen und zu verwenden.

Diese Privilegien gelten nach strengen Kriterien nicht für vor dem 01.09.2009 erfasste, aber nach diesem Zeitpunkt verkaufte Informationen. Damit ist die Nutzung und Offenlegung von personenbezogenen Nutzungsdaten im Zusammenhang mit Werbe-, Markt- und Meinungsforschungsaktivitäten zulässig, da alle Angaben vor allem nach § 28 III Nr. 3 BDSG zu erwerben sind.

Dementsprechend ist die einwilligungslose Verwendung und Übertragung (sog. "Opt-out", d.h. die Löschung oder Widerspruchslösung), d.h. auch die Weiterleitung von personenbezogenen Vordaten, zum Zweck der Bewerbung, der Markt- und Meinungsforschung erlaubt, wenn es sich um Angaben über Mitglieder einer in einer Liste oder anderweitig zusammengefassten Personengesamtheit und damit um einen Hinweis auf die Zugehörigkeit des Betreffenden zu dieser Personengesamtheit, den Berufs-, Branchen- oder Firmennamen, den Vornamen, das Berufsbezeichnungen, den akademischen Grad, das Abredejahr.... bezieht..

und es gibt keinen Anlass zu der Vermutung, dass die betroffenen Personen ein berechtigtes Interessen an einem Ausschluß der Übertragung oder Verwendung haben. Weitergehende Angaben wie E-Mail-Adresse, Telefonnummern, Daten über das Kaufverhalten von Verbrauchern etc. sind nicht Bestandteil der Adressdaten und dürfen daher nicht im Umfang des Listprivilegs verwendet werden.

Das werbetreibende Institut kann auch hier weitere gesetzlich erfasste Informationen speichern ( 28 Abs. 3 S. 3 BDSG). Eine Verarbeitung oder Nutzung der personenbezogenen Nutzungsdaten zu Werbezwecken ist daher ohne Zustimmung nur zulässig, wenn sie den Umfang des Katalogs der "Listendaten" nicht übersteigen. Angaben über Gesundheitszustände, Straftaten, Vergehen, Religionen oder politischen Überzeugungen dürfen grundsätzlich nicht ohne Zustimmung verwendet werden.

Das Gleiche trifft auf Angaben über sexuelles oder sonstiges intimes Verhalten und Angaben über die Gewerkschaft, die soziale Ausrichtung, die Rasse oder die ethnische oder ethnische Zugehörigkeit der betreffenden Personen zu. Eine unaufgeforderte Zusendung von Adressangaben - d.h. ohne Zustimmung der betroffene Person - ist daher nur dann möglich, wenn die betroffene Person kein berechtigtes Nutzungsinteresse an einem Ausschluß der Zustellung hat.

Das erschwert jedoch die vorherige Beurteilung, was von den Justizbehörden als unzulässig erachtet wird. Es ist jedoch zu berücksichtigen, dass die betroffenen Personen der Nutzung ihrer personenbezogenen Vermögenswerte Widerspruch erheben können (siehe § 28 IV BDSG unten). In diesem Fall dürfen seine Angaben nicht verwendet oder weitergeleitet werden, obwohl dies nach 28 III BDSG prinzipiell möglich wäre.

Soweit die Übermittlung an Dritte erfolgt - z.B. wenn ein Versandhaus seine Bestelldaten an einen Adressenhändler veräußert oder wenn ein Adressenhändler die Bestelldaten weiterveräußert - dürfen diese nur für den Verwendungszweck verwendet oder weiterverarbeitet werden, zu dem sie übertragen wurden! Dabei muss die Einrichtung, die die Angaben zuerst gesammelt hat, aus der Anzeige ersichtlich sein.

Sowohl die Übermittlungsbehörde (d.h. der Adressverkäufer) als auch der Empfänger* (d.h. der Adresskäufer) müssen die Datenherkunft und den Adressaten ab dem 01.04.2010 für einen Zeitraum von zwei Jahren aufbewahren (§ 34 Abs. 1a BDSG). Wurden die Angaben über mehrere Gesellschaften weitergeleitet, muss im Anschreiben als Quelle immer das erste erfasste Institut angegeben werden.

Die betroffenen Personen haben ein Recht auf Auskunft über Ursprung und Umfang der personenbezogenen Angaben. Beispiel: Der Anbieter X hat persönliche Angaben von seinen Abnehmern gesammelt und zu Werbezwecken an die Gesellschaft Y veräußert. Diese muss dann bei ihrer Anzeige darauf hindeuten, dass die Datei X stammt. Deine Angaben kommen von der Fa. DATENVErKÄUFER, Musterstraße 1, 00000usterstadt.

Schlussfolgerung: Es ist juristisch am problematischsten, wenn der Datenkäufer die betroffene Person um ihre Zustimmung ersucht.

Aber es ist auch ohne Zustimmung möglich. Dabei sind jedoch die rechtlichen Vorschriften des BDSG - insb. § 28 BDSG - zu beachten. Daher sollte immer sichergestellt sein, dass die Anforderungen an die rechtliche Genehmigung zur Erfassung und Übermittlung personenbezogener Nutzerdaten erfüllt sind. Auf der anderen Seite ist es schwierig einzuschätzen, ob z.B. im jeweiligen Anwendungsfall "schutzwürdige Belange der betroffene Person" vorherrschen oder ob die Erfassung oder Übermittlung von Adressangaben an Dritte "insofern" (soweit sie stattfindet) wirklich erforderlich ist.

Das betrifft vor allem die Werbebranche, obwohl klar ist, dass der betreffende Markteilnehmer eine solche Werbekampagne nicht will. im Falle der Bewerbung über ein kommerzielles Kommunikationsmittel, das für den Fernverkauf geeignet ist und nicht in den Absätzen zwei und drei aufgeführt ist, mit dem ein Konsument dauerhaft anspricht, obwohl er eindeutig nicht angegangen werden möchte; im Falle der Bewerbung über ein Telefonat mit einem Konsument ohne dessen vorheriges ausdrückliches Einverständnis oder mit einem anderen Markteilnehmer ohne dessen mindestens mutmaßliches Einverständnis; im Falle der Bewerbung über ein nicht in den Absätzen zwei und drei aufgeführtes kommerzielles Kommunikationsmittel, mit dem ein Konsument dauerhaft adressiert wird, obwohl er eindeutig nicht adressiert werden möchte; 4. in der

im Falle von Anzeigen über einen Anrufbeantworter, ein Faxgerät oder eine elektronische Mail ohne vorheriges ausdrückliches Einverständnis des Empfängers die Bestimmung die Konsumenten und andere Markteilnehmer grundsätzlich vor unzumutbarer Belästigung bewahrt. E-Mail- und Faxwerbung ohne Zustimmung und Telefonate ohne mindestens die vermutete Zustimmung des Betreffenden gelten jedoch als unangemessene Belästigung.

Unzulässig ist die kartellrechtliche Zulässigkeit dann, wenn die betroffene Person ihre tatsächliche Zustimmung zur Nutzung ihrer personenbezogenen Nutzungsdaten für Werbezwecke erteilt hat. Bei Fax- und E-Mail-Werbung ist dies nur mit einer "Opt-in"-Zustimmung möglich (BGH-Urteil vom 11.11.2009 (Ref. ZR 12/08). Diese " Opt-in " Zustimmung wird durch Aktivieren eines Kontrollkästchens erteilt, nach dem die Zustimmung vorher ausgearbeitet wurde.

Kreuzen Sie hier an, wenn die Zustimmung vorliegt. Erfolgt die Zustimmung zu einem besonderen Verwendungszweck, so beschränkt sich ihre Wirksamkeit auf diesen Verwendungszweck. Für das Vorliegen der Zustimmung ist nach dem Wettbewerbsrecht nicht die Person, die die Anschriften überträgt, sondern die Person, die letztendlich für den Versand von Werbematerial ist. Hier gelten die Besonderheiten des 7 Abs. 3 UWG nicht, da Sie die Anschriften kaufen wollen und sie nicht selbst gesammelt haben.

Der Verbraucher wird zum Zeitpunkt der Erfassung der Anschrift und bei jeder Nutzung eindeutig und ausdrücklich darüber informiert, dass er der Nutzung ohne weitere Kosten als die Übertragungskosten nach den Grundtarifen nachweisen kann.

Auch interessant

Mehr zum Thema