Krankenkasse

Gesundheitsversicherung

Die Krankenkasse, in Österreich auch Krankenkassa genannt, ist eine gesetzliche Krankenkasse. Jahr, Region, Art der Versicherung ++ Daten (gesetzliche Krankenversicherung), Bundesministerium für Gesundheit. Zu den einflussreichsten Akteuren der Sozialpolitik gehören die Krankenkassen.

Zahl der Krankenversicherungen

Erhöhte Änderbarkeit: Hier können Sie für alle Eigenschaften einen beliebigen Wert der Ausdrücke auswählen. In der Knappschaft wurden die Bundesrepublik Deutschland und die See-Krankenkasse zum ersten Mal landesweit zur Knappschaft-Bahn-See zusammengeführt. 2 ) Am I. Jänner 2009 haben sich der Arbeiterverband -Ersatzkassen-Verband und der Verein der Angestellten-Krankenkassen zum Verein der Ersatzkassen zusammentun. Am 09.02.2018 wurden die Zahlen für 2018 ergänzt.

Sofern für weitere Berichtsperioden Angaben zur Verfügung stehen, werden diese umgehend ergänzt.

Krankenversicherungen

In der zweiten Jahreshälfte des neunzehnten Jahrhundert reicht die Krankenversicherungsgeschichte zurück. Sie bieten einen geringen Schutzwert gegen die Risiken von Krankheit, Invalidität oder Tod und verbreiten sich ab den 1860er Jahren rasch. Im Jahr 1865 gab es in der ganzen Schweiz 632 Krankenversicherungen mit einer Durchschnittsmitgliedschaft von 150 Mitwirkenden. Bereits Ende der 1880er Jahre gab es über 1000 Krankenversicherungen mit einem Durchschnitt von 200 Versicherten.

In den 1890er Jahren haben sich immer mehr Krankenversicherungen auf den Krankenversicherungssektor spezialisiert. Das war die Geburt der Krankenversicherungen in ihrer jetzigen Organisation. Die Krankenversicherungslandschaft war Ende des neunzehnten Jahrhunderts sehr verschieden. Zahlreiche Mittel waren auf eine gewisse Gruppe von Mitgliedern beschränkt: Gewerkschaftsmittel für gewisse Mitglieder des Berufsstandes, Unternehmensfonds für Angestellte eines Unternehmens, Gemeinde- und Regionalfonds für Bewohner einer Stadt oder Region, Katholikenfonds für Mitglieder von katholischen Lebensmilieus.

Dabei steht die Idee eines Kooperationsverbundes unter Gleichgesinnten an erster Stelle. Lediglich wenige Fonds wurden auf nationaler oder nationaler Ebene verwaltet. Jahrhundert fand ein Konzentrations-prozess statt, durch den sich größere und immer überregionalere Krankenversicherungen formierten, die sich als gewerbliche Versicherungen besser ausführten.

Um 1900 beschränkte sich mehr als die Haelfte aller Gesundheitskassen auf den Lohnausgleich. Der Wechsel zwischen zwei Registrierkassen war nicht einfach. Zahlreiche Fonds errichteten große Zugangshürden, und es fehlten die Regeln des freien Warenverkehrs. Ende des 19. Jh. gründeten mehrere Krankenversicherungen regionale oder kantonale Verbände, die ihrerseits Landesverbände gründeten (1891 die Deutsch-Schweizerische Konkordie der Schweizerischen Krankenversicherungen, KSK; 1893 die Föderale Vereinigung der Soziologen der Secours mutuels de la Suisse romande; 1921 die Föderalazione cicinese delle casse malati, die beide 1985 mit der KSK fusionierten - seit 2002 santésuisse).

Bereits seit 1900 üben die Kassen einen zunehmenden Druck auf das medizinische Gehalt aus. Vielfach wurden Kollektivverträge zwischen Kassen und Ärztekammern geschlossen, in denen die beiden Seiten die Tarife für medizinische Dienstleistungen geregelt haben. Viele Krankenversicherer standen den Bemühungen der Mitgliedstaaten um die Etablierung einer obligatorischen gesetzlichen Krankenversicherung weiterhin kritisch gegenüber. Der Widerstand der Hilfskassenkreise hat dazu beigetragen, dass das erste Kranken- und Unfall-Versicherungsgesetz (KUVG) im Jahr 1900 eine deutliche Absage bei der Volksbefragung erfuhr.

Das überarbeitete KUVG von 1912 beschränkt sich daher auf die Gewährung von Bundeszuschüssen an die Kantons- und Gemeindeverwaltungen, die die gesetzliche Krankenpflegeversicherung für ihr Territorium eingerichtet haben. Diese Entscheidung war entscheidend für die Weiterentwicklung der Krankenversicherungen. In den kommenden Jahrzehnten basierte die Gesundheitsversicherung weitgehend auf dem Privatrecht. In verschiedenen Kantonsverbänden wurden gesetzliche Vorschriften zur Pflichtversicherung erlassen, zunächst der Basel-Stadt (1914), aber bis Ende der 1920er Jahre hatte fast die Hälfe aller Kantonsverbände solche Vorschriften erlassen.

Der weitaus größte Teil der Grundgesamtheit bleibt weiterhin in privater Hand oder verzichtet ganz auf die Pflege. Letztendlich konnten die Krankenversicherungen vom Trend zur obligatorischen Krankenpflege profitieren. Es gelang ihnen, sich gegen die Errichtung von Staatskassen zu wehren. In den meisten Fällen war die Pflicht auch für die Privatkasse reserviert. In dieser ersten Phase der Expansion erreicht die Krankenkasse bis 1935 knapp die halbe Einwohnerzahl.

Die Machtverhältnisse zwischen Fachgesellschaften und Krankenverbänden haben sich mit dem Aufstieg der Krankenversicherungen immer mehr zugunsten dieser verschoben. In den Kriegsjahren diskutierten auch Mediziner und Kassen über grundsätzliche Gesundheitsreformen. Das lag nicht zuletzt an den Auswirkungen des 1942 erschienenen Beveridge-Reports, der zu einer erheblichen Ausweitung des englischen Sozialstaates aufrief und große internationale Aufmerksamkeit fand.

1941 starteten die Krankenverbände eine Initiative zur "Konzentration der Schweizer Sozialversicherung", die den Aufbau eines staatlichen Sozialversicherungssystems mit allen noch nicht umgesetzten Sozialversicherungszweigen (Lohnausfall, Arbeitslosigkeit, Gesundheit, Alter, Hinterbliebene und Invalidität; einzige Ausnahme war die bereits existierende Suva) vorsieht. Er hat diesen Antrag ebenso wie das Muster des 1943er Berichtens von Beveridge abgelehnt, weil er ihn für nicht mit der föderalen Ordnung des Schweizer Sozialstaates vereinbar hält, die von Privatversicherern geprägt ist.

Die Krankenversicherungen durchlebten nach dem Zweiten Weltkonflikt eine anhaltende Wachstumsphase und gleichzeitig einen Konzentrations-prozess. Gleichzeitig hat sich die Anzahl der Krankenversicherungen halbiert. Der Ausbau der Krankenkasse reflektiert die Wohlstandszuwächse der Vorkriegszeit und die damit einhergehende generelle Expansion der Versicherungswirtschaft (Abschnitt Zahlen). Die Krankenkasse war in der zweiten Jahreshälfte des zwanzigsten Jahrhundert von nachhaltigen Kostenerhöhungen durchzogen.

In den Fällen, in denen eine Krankenkasse vorgeschrieben war, haben die zuständigen Stellen die Prämienhöhe oft begrenzt. Infolgedessen konnten die Versicherer die Beitragssätze trotz gestiegener Selbstbehalte nicht ausreichend steigern und verzeichneten oft strukturbedingte Ausfälle. So wurden mit der teilweisen Überarbeitung des KUVG von 1964 die Bundeszuschüsse an die Krankenkassen erheblich erweitert. Nachdem die SPD (SP) Ende der 1960er Jahre eine diesbezügliche Bürgerinitiative gestartet hatte, kehrten die Anforderungen an eine nationale Krankenversicherungspflicht auf die Tagesordnung der Politik zurück.

Krankenversicherungen und Mediziner haben sich auf einen Gegenentwurf geeinigt, der auch im Bundestag befürwortet und Pflichtbeiträge, aber keine Pflichtversicherung vorsieht. Die Bundesregierung subventionierte die Kassen, um Geld zu sparen. Im Mittelpunkt der Reformdiskussionen standen daher zunehmend Ökonomisierungsvorschläge für die Krankenkasse - eine Anforderung, die nicht zuletzt von den Kassen gestellt wurde.

Mit dem erfolgreichen KVG von 1996 wurde nach einem gescheiterten Vorstoß im Jahr 1987 nicht nur eine Bundesverpflichtung eingeführt, sondern auch eine Rechtsgrundlage für diverse kostenreduzierende Maßnahmen in der Gesundheitsversorgung geschaffen. Seitdem haben die Kassen ihre Versicherungsprodukte dementsprechend erweitert. Kürzlich wurden von der Linken Anträge auf die Einrichtung einer einheitlichen gesetzlichen Krankenkasse gestellt, zum Beispiel im Zuge einer Bürgerinitiative von SP und Gruenen, die 2007 an der Wahlurne verworfen wurde.

Der Gedanke eines einzigen Staatsfonds wurde damit gerechtfertigt, dass er die Verwaltungskosten senken und den Konkurrenzkampf zwischen den Fonds für Versicherungsnehmer mit geringem Gesundheitsrisiko unterbinden würde. Krankenversicherungen und Bürgerinitiativen haben das Konzept kritisiert, weil es zu zentristisch war und dem Land zu viel Einflussnahme erlaubte.

Auch interessant

Mehr zum Thema