Krankenversicherung Kosten

Gesundheitskosten der Krankenversicherung

Aufwendungen für die GKV Der Beitrag zur GKV ist in der Regel ertragsabhängig. Ein gewisser Beitrag wird auf das Ergebnis abgeführt. Sie besteht aus dem allgemeinen Satz von derzeit 14,6 Prozentpunkten und dem Mehrbeitrag. Je nach Wirtschaftslage bestimmen die Versicherer selbst ihre Mehrbeiträge. Sie liegt im Schnitt bei 1,0 vH.

Für Angestellte zahlt der Auftraggeber die Hälfe des allgemeinen Umlagesatzes. Die Mitarbeiter bezahlen daher 7,3 Prozentpunkte ihres Arbeitsentgelts für ihre Krankenversicherung bis zur BBG sowie den entsprechenden Zuschlag. Der Auftraggeber trägt nicht zum Zuschlag bei. In diesem Fall zahlt der Übungsfirma die Hälfe des allgemeinen Umlagesatzes. Die pflichtversicherten Pensionäre werden auch bei ihren Beiträgen berücksichtigt.

Den halben allgemeinen Beitrag trägt die Krankenkasse der Pensionäre (KVdR). Sie müssen jedoch den vollständigen Beitrag für Rentenleistungen wie z.B. eine Betriebsrente aufbringen. Hinzu kommen die Kosten für den Mehrbeitrag. Freiwillige Pensionäre müssen zunächst den allgemeinen Beitrag in voller Höhe abführen. Zugleich müssen sie auf Erträge wie Miet- oder Kapitaleinnahmen sowie den Zuschlag einen Beitrag von 14,0 Prozentpunkten leisten - diese sind für pflichtversicherte Pensionäre von den Beiträgen befreit.

Verzichtet er jedoch bei verlängerter Erwerbsunfähigkeit auf die Gewährung von Leistungen bei Krankheit, so findet für ihn ein reduzierter Beitrag von 14,0 Prozentpunkten Anwendung. Dazu kommen die Kosten für den Mehrbeitrag. Bei rechtlich versicherten Selbständigen ist in jedem Falle ein Mindestbetrag zu zahlen. Wer kein eigenes Einkommen hat und dessen Ehepartner oder Lebensgefährte nach dem Gesetz sozialversichert ist, hat grundsätzlich das Recht auf eine unentgeltliche Warenversicherung.

Ist eine Familienkasse nicht möglich - z.B. weil der Ehegatte eine Privatversicherung hat - müssen einkommenslose Menschen eine freiwillige gesetzliche Versicherung abschliessen. Auf dieser Grundlage sind der Gesamtbeitragssatz von 14,6 Prozentpunkten - bzw. 14,0 Prozentpunkten ohne Anspruch auf Krankengeld - und der entsprechende Zuschlag ausstehend. Erwerbslose, die ALG I oder II beziehen und der gesetzlichen Versicherung unterliegen, müssen ihre Krankenversicherungsbeiträge nicht selbst aufbringen.

Die Kosten für ALG I-Abonnenten werden von der BA übernommen. Für Empfänger von ALG II (Hartz IV) zahlt die Arbeitsagentur jedoch nur einen Pauschalbetrag, der den mittleren Zuschlag mitberücksichtigt. Seitdem die Krankenkassen neben dem allgemeinen Beitrag einen eigenen Zuschlag verlangen, können die Versicherten durch den Umstieg auf eine günstigere Krankenversicherung ansparen.

Beim Wechsel Ihrer Krankenversicherung sollten Sie nicht nur auf die Kosten, sondern auch auf die Dienstleistungen der entsprechenden Krankenversicherung achten. Beispielsweise gibt es bei zahlreichen Krankenkassen Sonderwahltarife und Bonussysteme oder Subventionen für Sonderbehandlungen.

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