Kreativ Selbständig werden

Werden Sie kreativ unabhängig

(ausmisten), ein Online-Shop für Bastelzubehör und Kreativbedarf. Machen Sie es selbst - Mit kreativer Kraft in die Selbständigkeit. Mach es selbst - mach es nur selbst. Genau das haben die beiden Künstlerinnen Jenny Karl (28) und Silvia Last (33) in zweierlei Hinsicht gedacht: Vor etwa zwei Jahren haben sie sich mit muckout, einem Online-Shop für Bastelzubehör und Kreativartikel, selbständig gemacht. Bei strahlendem Sonnenschein am Donnerstagsnachmittag reise ich zu einem Gespräch mit Jennie und Silvia in ihre Kreativ-Werkstatt, einen umgebaute ehemalige Alpaka-Stall.

Der große, helle Saal fällt neben einem Bürobereich mit zwei Arbeitsplätzen und den Pflichtakten vor allem durch die vielen hausgemachten Dekorationsstücke an der Wand oder im Regal auf - allesamt Muster und DIY-Ideen für den Laden. Hier ist die Phantasie durchaus spürbar und ich kann nur eingeschränkt für kurze Zeit angesprochen werden, denn es gibt immer ein anderes Dekorationsstück, das meine Beachtung erfordert, für das ich tausend Anfragen habe.

Wir sitzen mit einer kleinen Kaffeetasse in der Nähe am großen Schreibtisch in der Raummitte, wo bereits in den vergangenen Wochen viele Workshopteilnehmer an ihren eigenen kreativen Ideen gearbeitet haben. Nach und nach bin ich dazu angetan, meine ganze Konzentration auf meine Hostessen zu richten und wieder einmal meine Frage nach Unabhängigkeit, Lebensplanung und kreativer Arbeit zu stellen.... und habe mir damit einen Wunschtraum erfüllten.

Jenny: Während meines Studienaufenthaltes hatte ich die Aufgabenstellung, die Website eines erfundenen Betriebes zu entwerfen. Mit ihren Fotografien hatte sich Silvia hier in der Region bereits einen guten Ruf erworben. Sie beide haben lange Zeit in Berlin gelebt und gewirkt, bevor Sie sich selbständig gemacht haben.

Silvia: Nein, ganz und gar nicht. Wir haben viele der Kompetenzen, die wir heute in unserer Selbständigkeit brauchen, aus unseren bisherigen Berufsgruppen mitgebracht. Jenny arbeitete während ihres Studiums auch für ein Online-Unternehmen. Silvia: Die m(uck)o(ut) Boxen sind Bastelsets, die alle Unterlagen und Anweisungen für ein DIY-Projekt beinhalten. In meinem Fall scheiterten frühe Handwerksprojekte oft daran, dass es schlichtweg zu lange dauerte, bis alle Stoffe in Handwerksläden und Heimwerkermärkten gefunden wurden.

Wenn Sie auf der Suche nach einem neuen Freizeitbeschäftigung sind, sind z.B. Macramee und Stickerei bei uns sehr beliebt, die Kartons sind ein guter Start. Somit fällt die Sperrschwelle beim Start ganz von selbst. Jenny: Es ist uns schlichtweg ein Anliegen, dich zu ermutigen, es selbst zu tun, sei es in unseren Werkstätten oder zu Haus.

Du lernst nur, die Sachen mehr zu schätzen. Weshalb ist Ihnen das Themengebiet Reinigung/Recycling/Umwälzung so besonders nahe? Silvia: Ich war schon immer sehr engagiert in dieser Hinsicht. Aber ich will nichts wegschmeißen und versuchen, aus jedem einzelnen Stück etwas zu machen. Dieses Teil hat für mich schlichtweg mehr Zauber. Ich sehe es vor allem als eine Möglichkeit, vor allem den Kleinen ein anderes Bewußtsein für die Sache zu vermitteln.

Dann sagte sie zu mir: "Danke, es ist hausgemacht. "Ich war wirklich froh, dass sie das in diesem Lebensalter für bedeutsam und gut hielt. Sie macht einen stolzer und man sucht nach Problemlösungen, auch wenn man ein wenig um die Wette blickt. Die Kreation wird dann auf den Alltags- und Berufsalltag übertragen.

Genny: Wie auch immer, er fängt mit einem Kaffe an. Sie ist eine absolute Frühaufsteherin und fängt gerne um 7:15 Uhr an zu arbeiten. Und dann gibt es noch etwas, das wir sorgfältig besprechen müssen. Silvia: Das ist unser Kreativtag am kommenden Wochenende. Immer spreche ich mit Jennie ohne Sieb, ohne ein Gespür dafür, ob sie tatsächlich eine Pause benötigt.... auch das darf ich am Montag tun.

Was waren die Hindernisse auf dem Weg in die Unabhängigkeit? Jenny: Für mich war die ganze Verwaltungsarbeit sehr mühsam. Finanzkonzepte, Kostendarstellungen - das sind alles Sachen, die es mir erschweren, aus Furcht etwas sehr Wichtiges zu vernachlässigen oder zu vernachlässigen. Dabei ist es immer sehr hilfreich, darüber nachzudenken, in welche Richtung Sie gehen und wie Sie mit Ihrem eigenen Betrieb Geschäfte machen.

Wir mussten erst einmal erlernen, unsere eigene Arbeitszeiten als einen wirklich wichtigen Aspekt zu berechnen. Welche Ratschläge geben Sie anderen, die sich in die Selbständigkeit vorwagen werden? Silvia: Das Erzeugnis sollte an erster Linie sein. Schöne Verpackungen, 24-Stunden-Kundensupport, der ideale Instagram-Feed - all das waren Themen, an die wir schon gedacht haben, bevor das erste Exemplar überhaupt im Internet war.

Damals war es zunächst notwendig zu erfahren, dass man nur schrittweise vorankommen kann. Es wäre am besten, alle Aspekte zur gleichen Zeit durchzuarbeiten, aber man muss sich darauf beschränken, was man verdient. Warum haben Sie kein eigenes Berliner Office gefunden, sondern Ihre kreative Werkstatt nach Kyritz verlagert?

Jenny: Der entscheidende Aspekt waren eindeutig die Anschaffungskosten. He, es ist ein Online-Shop, wir können es hier auf dem Lande machen, dafür müssen wir nicht in Berlin sein. Silvia: Für mich war es eine Gelegenheit, hier eine eigene Sichtweise zu entwickeln, denn mir war bewusst, dass ich nicht für immer in Berlin wohnen wollte.

Die kleinen, kreativen Gedanken in Berlin gehen rasch unter, man ist nur eine von vielen. Silvia: Ich vermisse das Stadtleben überhaupt nicht. Aber ich gehe gerne zurück nach Berlin und triff mich mit meinen Freundinnen in meinem Lieblings-Sushi-Restaurant. Jenny: Ich bin auch sehr froh, dass ich hier wohnen und wohnen und arbeiten kann.

Auch wir werden nie Millionäre werden, aber wenn wir unsere Gastfamilie mit dem versorgen können, was wir gerne haben, bin ich mehr als glücklich. Würde ich nicht noch eine abschließende Zusatzfrage haben: Auf welches persönliche DIY-Projekt sind Sie besonders bei uns zuhause? Jenny: Ich bin glücklich, dass wir unsere Hobbys und Kompetenzen in die Produktentwicklungsarbeit bringen können.

Als ausgebildete Mediendesignerin und auch in den Bereichen Auto- und Schaufensterdekoration sowie Stoffdruck bin ich sehr zufrieden, "coole" Entwürfe für Wand-Aufkleber und Textilien (derzeit Jute- und Fitnesstaschen) zu entwerfen und selbstständig zu implementieren. Silvia: Wir sind auch sehr auf unsere Stick-Sets besonders auffällig. In der Tat war es mein eigentlicher persönlicher Wille, das Besticken zu erlernen.

Die Stickerei ist supermeditativ, man benötigt beide Handflächen (das Mobiltelefon ist unberührt ) und man kann einen Videofilm auf entspannte Weise ansehen. Wir haben auch viel Zeit in die Gebrauchsanweisung investiert, damit jeder das Besticken mit einer mo-Box lernt. Die Tatsache, dass unsere populärsten Artikel daraus hervorgegangen sind, macht uns wirklich besonders anständig.

Vielen Dank an Jennie und Silvia für den Blick in ihr Leben und dieses wunderschöne Gespräch, aus dem ich nicht nur viele Anregungen für meine eigene Unabhängigkeit, sondern natürlich auch unheimlich viele Anregungen für künftige Heimwerkerarbeiten und vor allem für Geschenkideen gewonnen habe. Wer sich noch mehr von der kreativen Arbeit von Jennie und Silvia infizieren möchte, sollte sie bei einem ihrer Werkstätten in Kyritz, auf ihrer Website www.muckout. de besuchen und sich regelmäßig über die Website der Firma über die Website der Firma Instagram, sowie seit kurzem auch auf YouTube inspirieren aufladen.

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