Kündigung Krankenversicherung

Beendigung der Krankenversicherung

Die Kündigung der privaten Krankenversicherung muss unter Einhaltung bestimmter Formalitäten, wie z.B. Kündigungsfristen, erfolgen.

Privatkrankenversicherung| Stornieren

Beim Kündigen einer Privatkrankenversicherung sind gewisse Formalitäten, z.B. Fristen, zu berücksichtigen. Die Hauptfrage ist, warum Sie eine Kündigung in Betracht ziehen sollten. Daher sind ein Versichererwechsel und eine Kündigung unter Vorbehalt zu berücksichtigen. In Einzelfällen kann es jedoch Sinn machen, eine Kündigung auszusprechen. Um zu entscheiden, ob es Sinn macht, eine private Krankenversicherung zu kündigen, müssen Sie jeden einzelnen Fall sorgfältig durchgehen.

So kann z.B. ein Rücktritt in die GKV in Betracht gezogen werden, wenn das Gehalt eines Mitarbeiters unter die Versicherungsgrenze fällt und die Versicherten noch nicht das sechzigste Alter vollendet haben. Als Grund für die Kündigung kann auch ein Tausch zu einer anderen Versicherung in Betracht kommen, wenn man ein viel günstigeres Leistungsangebot erhält oder wenn die derzeitige Krankenversicherung ihre Prämien anhebt.

Die Versicherten können in diesem Falle von dem besonderen Kündigungsrecht Gebrauch machen. Grundsätzlich gibt es keine weiteren Kündigungsgründe aufgrund der jeweiligen Versicherungsverpflichtung. Die beabsichtigte Änderung der Krankenversicherung ist wohl einer der häufigste Kündigungsgrund. Möglicherweise sind die Beweggründe für diese Änderung anders. Also Unbefriedigung mit dem Dienst der Krankenkasse kann ein Anlass sein.

Erhöhungen der Krankenkassenbeiträge sind oft die entscheidenden Kündigungsgründe. Inwiefern es Sinn macht, die Firma zu wechseln und den Arbeitsvertrag zu kündigen, muss im Einzelnen noch geklärt werden. Der vollständige Rücktritt von der Krankenversicherung könnte vor der Krankenkassenreform im Jänner 2009 der Anlass für die Kündigung des Versicherungsvertrags sein. Die Versicherten haben dann die private Krankenversicherung beendet, ohne einen neuen Arbeitsvertrag zu unterzeichnen.

In diesem Falle musste er die Kosten für Krankheit und Behandlung ganz aus eigener Kraft tragen. Möglich war dieser Versicherungsverzicht, wenn der Mitarbeiter wegen seines Einkommens nicht versicherungspflichtig war. Seitdem ist es mit der gesetzlichen Krankenversicherung nicht mehr möglich, auf die Krankenversicherung zu verzichten. Ist aufgrund einer Erhöhung der Beiträge ein Versichererwechsel vorgesehen, sollte vor einer abschließenden Beurteilung, ob der Krankenkassenwechsel wirklich Sinn macht, ein unabhängiger Sachverständiger hinzugezogen werden.

Selbst in einer neuen Gesellschaftsform ist man daher nicht ungeschützt vor Beitragssteigerungen. Nur aus diesem Grund sollten Sie Ihre Privatkrankenversicherung nur in Ausnahmefällen kündigung. Entscheiden sich die Versicherten für eine neue Versicherung, muss ein vollständiger Schutz garantiert sein. Dies hat zur Folge, dass der Vertrag der privaten Krankenversicherung nach einer Prämienerhöhung rechtzeitig oder im Umfang des Sonderkündigungsrechtes gekündigt werden muss.

Die Altversicherer können vom neuen Versicherungsunternehmen eine Abnahmeerklärung einfordern. Die neue Krankenkasse ist dagegen befugt, den Beweis der akzeptierten Kündigung zu erwirken. Damit hier nicht an Formalitäten scheitert, ist eine sorgfältige Betreuung bei der Kündigung angemessen. Daher sollte die gesamte Korrespondenz mit der Firma nur per eingeschriebenem Brief und Lieferschein geführt werden.

Versicherungsnehmer, die eine Kündigung in Betracht ziehen, sollten im Prinzip zunächst eine Vertragsüberprüfung vornehmen, insbesondere bei vor dem 1. Januar 2009 abgeschlossenen Aufträgen. Ursache dafür sind die Altersvorsorge, die nicht mitgeführt werden kann und somit untergeht. Lediglich seit dem 1. Januar 2009 wird die so genannten Übertragbarkeit angewendet, d.h. ein Teil der Altersrückstellungen kann in den neuen Arbeitsvertrag mit einer anderen Privatkrankenversicherung aufgenommen werden.

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