Kvg Krankenversicherung

Krankenversicherung Kvg

In der Schweiz bietet das Krankenversicherungsgesetz (KVG) allen Bevölkerungsgruppen finanzielle Sicherheit im Krankheitsfall. Die obligatorische Krankenversicherung ist im Krankenversicherungsgesetz (KVG) geregelt. Worin besteht der Unterschied zwischen dem KVG und dem VVG? "? Mentor Santé

"Mir wurde zugesagt, dass die XY-Therapie von der Krankenversicherung übernommen wird. Jetzt wendet sich meine Krankenversicherung gegen die Rechnung und weigert sich, die Kosten zu übernehmen. Auf dem Gebiet der Sozialversicherung legt das KVG die Praxis der Versicherung fest, und auf dem Gebiet der Privatversicherung das VVG. Generell wird von der Basisversicherung nach KVG und von den Ergänzungsversicherungen nach VVG gesprochen.

Fast alle konzessionierten Krankenkassen offerieren eine oder mehrere Ergänzungsversicherungen als Zusatz zur Basisversicherung. Der Hauptunterschied zwischen KVG und VVG: Aufgabe und Aufgabe der Basisversicherung ist es, soziale Risken abzudecken. Der zusätzliche Bedarf wird durch die Zusatzversicherung gedeckt. Für die Beaufsichtigung des KVG ist das BAG zuständig.

In der Zusatzversicherung überwacht die FINMA die Zusatzversicherer.

Es gibt keine gesellschaftlichen Pflichten und nur geringe rechtliche Anforderungen zu beachten. Die weiteren Differenzen sind (nicht abschließend): Im Unterschied zur Krankenkasse nach KVG unterliegt die Zusatzversicherung nach VVG keiner bedingungslosen Einlasspflicht. In der Regel wird eine ärztliche Untersuchung durchgeführt, die zu einer Verweigerung der Aufnahme oder Reservierung von vergangenen oder bestehenden Erkrankungen oder Wartezeiten impliziert.

In der Zusatzversicherung nach dem VVG sind bei einem Wechsel des Versicherers Reservierungen oder gar Ausschlüsse von Leistungen möglich. Die Beendigung der Basisversicherung durch den Versicherungsgeber ist nicht möglich. In der Zusatzversicherung nach dem VVG können sowohl der Versicherungsgeber als auch der Versicherungsnehmer den Versicherungsvertrag nach einem Versicherungsereignis auflösen. Allerdings verzichtet die Mehrheit der Versicherungsunternehmen im Falle eines Versicherungsfalles unilateral auf ihr Kündigungsrecht.

Im KVG ist die Prämienstruktur für Mann und Frau nach Regionen, Versicherungen und Altersklassen gleich (einheitliche Kopfprämie). In der Zusatzversicherung nach VVG richtet sich die Prämienhöhe nach dem Lebensalter, dem Gender, der Herkunftsregion und den besonderen Risikoeigenschaften (risikoadäquate Prämie). Das KVG wendet den Grundsatz der Reziprozität und Chancengleichheit an. Auf dem Gebiet der Zusatzversicherung nach VVG der Grundsatz von Treu und Glauben. Für den Bereich der Zusatzversicherung nach VVG ist der Grundsatz von Treu und Glauben verbindlich.

Erkundigen Sie sich vor Behandlungsbeginn bei Ihrer Gesundheitskasse und eventuell bei Ihrem Hausarzt über die Fragen der Selbstbeteiligung. Bisherige Blog-Posts mit ähnlichen Inhalten: Ich bin seit über 34 Jahren in der Sozialversicherung mit dabei.

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