Laser Farbdrucker

Farblaserdrucker für Laser

Farb-Laserdrucker im großen Vergleich Prüfung: Farb-Laserdrucker sind mittlerweile klein und preiswert. Die Vorurteile, dass Farb-Laserdrucker zu groß für den Arbeitsplatz sind, sind nicht mehr wahr. Den Herstellern ist es nun gelungen, die Vierfarben-Druckwerke so klein zu machen, dass die Geräte zu Haus aufgestellt werden können. Die Farb-Laserdrucker sind ebenfalls preiswert geworden. Stattdessen wird geklärt, welchen Service Sie für Ihr Honorar bekommen und welche Nachlaufkosten Ihnen in jedem Fall entstehen.

Wenn Sie einen Farblaserdrucker kaufen, wollen Sie Ihre Drucke rasch in den Griff bekommen. Die Druckereien mit Multi-Pass-Technologie befinden sich deutlich auf dem Abstieg. Bei komplexeren Farbdrucken zählt aber nicht nur die Drucktechnologie, sondern vor allem, wie rasch der Printer die Druckdaten bereitstellt. Zu den Beispielen gehören der Bruder HL-3142CW und der Ricoh Aficio SP C240DN.

Farblaserdrucker bearbeiten die Druckdaten wahlweise mit den Druckerkombinationen PCL (Printer Command Language) oder EPS (Postscript). Der Canon i-Sensys LBP613Cdw, Lexmark CS310dn, Oki C321dn, Oki C332dn und Xerox Phasenregler 6600V/DN sowie der Xerox Phasenregler 6510V_DN können beides. Das Xerox Phasenschieber 6022V/NI verwendet PCL, hat aber PS-Fonts im Druck.

Der HP Laserjet Pro M252dw wird ab Lager mit dem PCL-Treiber ausgeliefert. Das Samsung ProXpress C3010ND simuliert sowohl PCL als auch DS und verwendet dabei die Samsung eigene SPL-C-Sprache. Auch hier bietet der Canon i-Sensys LBP712Cx beide Nachbildungen. Das Nachschreiben geht in der Praxis meist zu Lasten der Schnelligkeit in farbigen Dokumenten, produziert aber sehr stimmige Farbwiedergabe, wie der Testfall aufzeigt.

Zusätzlich zu den Drucksprachen hat die Hardwareausstattung Einfluss darauf, wie rasch ein Farb-Laserdrucker die Aufträge vorbereitet. Dabei geht der Weg zu Doppel-CPUs - wie dem Samsung ProXpress C3010ND oder dem Canon i-Sensys LBP613Cdw. Allerdings ist die genaue Aufgabenstellung, bei der die entsprechenden Reaktoren zum Einsatz kommen, nicht ersichtlich. Im Falle rechenintensiver Druckjobs mit hohem Farbdeckungsgrad schneiden die beiden Printer im Versuch sehr gut ab.

Bei Farblaserdruckern besteht die Besonderheit in der Textdruckqualität. Auffallend waren die Ausführungen Oki C321dn, Lexmark CS310dn, Samsung ProXpress C3010ND und zuletzt der Canon i-Sensys LBP613Cdw sowie der DBP712Cx mit besonders scharfen Lettern. Die Farblasermodelle Xerox Phaser 6600V/DN, 6022V/NI, HP Laserjet Pro M252dw und Bruder HL-3142CW ziehen die Briefe feindosiert auf und ab.

Die Testpersonen erzeugen im Buntdruck oft etwas dunklere Farbtöne. In diesem Fall erzeugen einige Printer wie der Bruder HL-3142CW Stripes oder kleine Spots. Einheitliche Oberflächen hingegen erreichen Drucksysteme von Canon, HP, Lexmark, Samsung und Xerox. Dabei überzeugen die Printer von Canon, HP, Lexmark, Xerox und Ricoh im Testbetrieb mit einer hohen Farbwiedergabe.

Die Ansicht, dass die Wartung von Laserdruckern viel billiger ist als bei Tintenstrahldruckern, ist beständig. Dies wird im Versuch nicht notwendigerweise bestÃ?tigt, auch wenn die Bereichsmessungen auf unterschiedlichen ISO-Dokumenten basieren. Samsung macht einen großen Schritt mit dem C3010ND von Vector. Das Gerät ist für Post-Sale Kartuschen mit einem Umfang von 8000 Schwarzweiß- und 5000 Farbseiten geeignet.

Der Canon i-Sensys LBP712Cx kann diese Werte mindestens auf der Farbbildschirmseite weiter unterbieten: Die neueste Canon i-Sensys LBP613Cdw ist ein stellvertretendes Beispiel mit 3,5 Cents für das Schwarz-Weiß- und 14 Cents für das Farbblatt. Für Farblaserdrucker ist jedoch oft eine geringere Tintenabdeckung ausreichend. Das Wichtigste: Alle im Testfeld befindlichen Printer verfügen über einen geeigneten Betriebsmodus.

Dennoch verbrauchen die Printer Oki C321dn, Canon I-Sensys LBP7018C und Bruder HL-3142CW auch im ausgeschalteten Zustand noch Energie. Es ist bedauerlich, dass die Samsung ProXpress C3010ND und Canon i-Sensys LBP712Cx nach dem Drücken des Schalters noch 0,1 W verbrauchen - ein sehr kleiner Betrag, der die Farblaserdrucker an wichtigen Stellen in der Verbrauchsbewertung kostet.

Befindet sich der Farb-Laserdrucker auf dem Arbeitstisch, sollte er so geräuscharm wie möglich sein. Dies tut HP mit dem HP Pro L252dw vorbildlich: Kurz nach Abschluss des Druckauftrags wechselt der Farb-Laser in einen nahezu geräuschlosen Ausführungszustand. Canon passt gut zum iP-Sensys DS LBP 613Cdw und verfügt über einen Energiesparknopf auf dem Bedienfeld, mit dem er von Hand in den Stromsparmodus wechseln kann.

Die Farbdrucke sind durchgehend, solange es sich nicht um ein Foto oder eine Fotografie auswirkt. Der aktuelle Trendthema sind Farblaserdrucker mit WLAN und Wi-Fi Direct, wie die Xerox Phaser 6022V/NI und HP Laserjet Pro M252dw vorweisen. Sie verdeutlichen aber auch, wie verschieden Drucksysteme noch für den mobilen Druck von Smartphones oder Tablets sind.

Selbst auf die LAN-Schnittstelle kommt der Bruder HL-3142CW ganz ohne und nutzt dafür WLAN. Mit zunehmender Aktualität eines Farblaserdruckers werden die Druckstandards immer mobiler. Somit ist Canons neueste Baureihe, zu der der i-Sensys LBP613Cdw zählt, sowohl Apple Airprint als auch Mopria, Google Cloudprint oder das Ausdrucken über die App des Herstellers im Blick. Testsieger: Der Canon i-Sensys LBP712Cx Farb-Laserdrucker entspricht seiner eigenen Spezifikation: Er ist für hohe Durchsatzleistungen konzipiert und dafür ausgerüstet.

Die Canon i-Sensys LBP712Cx kann in kleinen Unternehmen alle Druckanforderungen problemlos erfüllen. Nicht besonders vorteilhaft sind die Blattkosten für Farbdrucke, aber die vielen Einsparmöglichkeiten von Toner kompensieren den nachteiligen Effekt zum Teil. Die Betriebsgeräusche beim Ausdrucken sind recht hoch, daher sollten Sie den Printer nicht unmittelbar neben sich auf dem Tisch aufstellen.

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