Laserdrucker Geschwindigkeit

Geschwindigkeit des Laserdruckers

Berücksichtigt man nur die Geschwindigkeit, so hat der Laserdrucker in der Regel immer seine Nase vorne. Der Test zeigt, dass der Farblaserdrucker dennoch für das Büro geeignet ist. Gegenüberstellung Laserdrucker vs. Ink-Jet Drucker im Überblick Sollten Profi-Anwender Laserdrucker oder Inkjet-Drucker einsetzen? Inkjetdrucker für den privaten Ausdruck zu Hause und der Laserdrucker für den professionellen Einsatz im Büro.

Alternativ: Druckfarbe für Farbabbildungen und Scanner für "mehrere Drucker". Bei Selbständigen und Kleinunternehmen wird immer häufiger die Entscheidung getroffen, auf welche Technik - Druckfarbe oder Lasertechnik - man sich verlassen kann. Weil Inkjet-Drucker in puncto Geschwindigkeit und Langlebigkeit einen enormen Aufholprozess durchlaufen haben und Farblaserdrucker bereits für gut 100 EUR erhältlich sind.

Ausschlaggebend für die Rechnungsstellung ist jedoch nicht nur, wie viel ein Betrieb ausdruckt, sondern auch das Zusammenwirken mehrerer Branchen. Grundsätzlich unterscheidet sich die Technologie Inkjetdruck und Laserschnitt. Bei den meisten Inkjet-Druckern, darunter auch bei Herstellern wie HP und Canon, kommt die so genannte Bubble-Jet-Technologie zum Einsatz, bei der die Druckfarbe zunächst erwärmt und dann durch eine Druckdüse gedrückt wird, bis sie endgültig auf dem Blatt liegt.

Im Gegensatz zu Tintenstrahldruckern, die das Original Zeile für Zeile ausdrucken, "rollen" Laserdrucker den Text buchstäblich auf das gesamte Original. Bei Laserdruckern wird ein sehr dünnes Puder - der sogenannte Laserdrucker - verwendet. Mit dem so genannten elektrofotografischen Verfahren wird das Puder bei hohen Temperaturen auf das Blatt "gebrannt". Diese Redewendung wird von den Entscheidungsträgern in den Betrieben buchstäblich übernommen.

Laserdrucker, die im Durchschnitt 30 bis 50 Blatt pro Sekunde auf das Blatt brennt - im Vergleich zu herkömmlichen Tintenstrahldruckern, die normalerweise Schwierigkeiten beim Verkratzen der 20-seitigen Markierung haben - sind immer noch die Vorreiterrolle. Die 650 EUR starken Office-Jet Pro X476dw von HP und die 3000 EUR HL-S7000DN von Bruder gehören zu den ersten Inkjet-Druckern, die über 70 Blatt pro Sekunde ausgeben.

Dadurch sind sie viel kürzer als herkömmliche Laserdrucker für das Buro. Doch wer die Geschwindigkeit nur auf Basis von Minutenseiten mißt, vergißt eine wichtige Kalkulationskomponente - die Einlaufphase. Vor Beginn des Druckprozesses müssen die Lasereinheiten ihren Innenraum auf fast 200 Grad Celsius Ofentemperatur vorwärmen - das braucht nicht nur Zeit, sondern benötigt auch bis zu 1000 W Leistung an Elektrizität.

Nach einer Studie von Coleman Parkes Research produzieren jedoch 61 Prozentpunkte der dt. Firmen nur zehn oder weniger Druckseiten auf einmal. Inkjetdrucker, die die Warmlaufphase vollständig eliminieren, leisten hier schnellere Arbeit, benötigen bis zu 80 Prozentpunkte weniger Strom und sparen dabei Kosten. Im Regelfall sind die operativen Kosten für Laserdrucker wesentlich höher: Zwischen 300 und 500 W liegt die durchschnittliche Leistungsaufnahme eines im Einsatz befindlichen Gerätes.

Ähnliche Inkjet-Drucker dagegen benötigen nur etwa 25 W. Man könnte sich nun die Frage stellen, warum viele Firmen immer noch zu Laserdruckern neigen. Wahrscheinlich, weil viele Leute glauben, dass Laserdrucker ab einer bestimmten Anzahl von Seiten billiger sind. Moderner Büro-Tintenstrahldrucker verfügt über Tintenbehälter, die bis zu 10000 Seiten Text ausdrucken und so viele Laserdrucker veraltet erscheinen lässt.

Kürzere und billige Aufwärmzeiten, langlebige Tintenbehälter, geringe Kosten für den Druck und eine noch höhere Qualität der Bilder - man fragt sich, warum die Firmen überhaupt noch Laserdrucker verlangen. Tatsächlich gibt es zumindest einen sehr triftigen Grund: Text und Grafik - und diese Formatierungen sind für die meisten Firmen besonders attraktiv - werden von Laserdruckern im so genannten elektrofotografischen Verfahren klarer und scharfer auf die Papiere gedruckt.

Das bedeutet, dass die Drucke langlebiger und besser vor Umgebungseinflüssen wie z. B. Luftfeuchtigkeit geschÃ?tzt sind. Der weitere Pluspunkt von Laserdruckern: Der Benutzer muss nicht länger auf die Wischfestigkeit des Ausdrucks auswarten und der Tonerkörper kann auch nach langen Pausen nicht abtrocknen. Allerdings - und dieser Punkt betrifft nicht die Druckqualität, sondern die Wohnqualität - werden Lasertoner immer wieder dafür kritisiert, dass sie krebserregende Feinstäube im Arbeitszimmer freisetzen.

Besonders ernst genommen haben die niedersächsischen und bayerischen Behoerden diesen Aspekt: Sie haben bereits von der Lasertechnik auf die Drucktechnik gewechselt. Obwohl die alten Vorurteile wie " Laserdrucker sind für mehrere Drucker wirtschaftlicher " in den Köpfen vieler Geschäftsentscheider immer noch tief verwurzelt sind, sind Inkjet-Drucker auf der Überholspur. Auch wenn die meisten Unternehmen in der Lage sind, ihre Druckaufträge zu erfüllen. Der größte Teil der gegenseitigen Argumente, mit denen Inkjet-Drucker vor fünf Jahren noch zu tun hatten, werden durch die neue - wenn auch immer noch sehr kostspielige - Generation von Bürogeräten auf einem Stadtbummel außer Kraft gesetzt, was sich in Bezug auf Wartungskosten und Gesundheitswesen noch auswirkt.

Schnelligkeit: Neue, immer noch teurere Büro-Tintenstrahldrucker erneuern Laserdrucker. Kosten: Kaum Aufheizphasen und große Tintenbehälter machen Tintenstrahldüsen auch für mehrere Drucker aus. Druckqualität: Laserdrucker produzieren schärferen Text und verwischungssichere, widerstandsfähigere Drucke.

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