Mails Adressen

E-Mail-Adressen

Zahlreiche info@ E-Mail-Adressen im Newsletter-Verteiler - was können Sie tun? Andere allgemeine E-Mail-Adressen wie mail@, kontakt@ etc. sind dort ebenfalls in großer Zahl zu haben. Allerdings bereiten diese Adressen in den Mailinglisten der Absender oft Schwierigkeiten, wenn mehrere reale Menschen eine dieser E-Mail-Adressen mitbenutzen. Es ist jedoch nicht möglich, dass sich mehrere Teilnehmer mit derselben E-Mail-Adresse zur gleichen Zeit anmelden.

Abhängig von den Vorgaben im E-Mail-Marketing-Tool wird nur der bei der Registrierung zuerst oder letztmalig übertragene Empfänger-Datensatz gesichert. In der Realität wird es jedoch schwierig, wenn sich mehrere Menschen, die dieselbe E-Mail-Adresse verwenden, gleichzeitig registrieren. Dabei werden die entsprechenden Newsletterinhalte nur mit den Inhalten des derzeit mit der E-Mail-Adresse gespeicherten Empfangsdatensatzes aufbereitet.

Daher sendet das Newslettersystem pro Sendung nur eine Meldung an die entsprechende E-Mail-Adresse. Es ist daher in dieser Konstellation nicht möglich, mehrere Adressaten an die gleiche E-Mail-Adresse zu richten. Grosse Internetportale wie z. B. Google haben das Phänomen bereits bemerkt und weigern sich, generische E-Mail-Adressen wie info@ oder Webmaster@ einzugeben.

Besonders wichtig ist bei Social Media Portalen, dass Einzelpersonen hinter den entsprechenden Personenprofilen steht, die durch ihre tatsächlich vorhandene personenbezogene E-Mail-Adresse wiedergegeben werden. Wieviele Adressen Ihrer Mailingliste sind info@e-Mail-Adressen? Wie viele E-Mail-Adressen betroffen sind, richtet sich in erster Linie nach der Zahl der B2B- und B2C-Kontakte. Im B2B-Bereich sind z. B. info@-Adressen weiter verbreiteter als im B2C-Bereich.

Darüber hinaus ist es im B2C-Bereich üblicher, dass mehrere Menschen eine gemeinsame E-Mail-Adresse verwenden. Damit ich mir ein Bild von den Ausmaßen der Nutzung von info@-Adressen machen kann, habe ich mir überlegt, wie groß die Nutzung von info@-Adressen ist, und war selbst erstaunt, dass es sich bei etwas mehr als vier Prozentpunkten um info@-Adressen handelt. Diese machen zusammen mit anderen allgemeinen Adressen wie mail@, marketing@, office@ und kontakt@ über 5% aus, was mehr als 2000 Ansprechpartnern ausmacht.

Aufgrund des Systems konnte ich nicht ermitteln, wie viele Menschen die entsprechende Anschrift teilten, da diese Duplikate zuvor automatisiert aufgeräumt wurden, so dass nur der aktuelle Empfängereintrag zu einer Anschrift verfügbar war. Wieviele Adressen sind im Bereich Business Intelligence davon berührt? Für einen Verteilerkreis mit 600.000 B2B-Adressen waren nur etwas mehr als ein knappes halbes Jahrhundert info@-Adressen.

Zusammen mit anderen allgemeinen Adressen wie mail@, kontakt@, webmaster@ und post@ entfielen auf diese weniger als ein Prozentpunkt und damit weniger als 6000 Adressen. Wiederum konnte ich nicht bestimmen, wie viele Leute eine allgemeine E-Mail-Adresse gemeinsam genutzt haben. Was gibt es für Lösungsansätze für das Problemfeld mit info@-Adressen?

Bei der Problemlösung mit Menschen, die eine gemeinsame Anschrift haben, können unterschiedliche Vorgehensweisen in Erwägung gezogen werden. Im Prinzip bedeutet dies immer, dass jede E-Mail in der Verteilerliste nur einem einzigen Abnehmerdatensatz und einem echten Abnehmer zugewiesen werden sollte. Bevor aus externen Systemen (z.B. CRM-System) empfangene Daten von Empfängern übernommen werden, sollten die allgemeinen info@-Adressen durch persönliche E-Mail-Adressen ergänzt werden, ansonsten wird nur ein einzelner Datensatz für diese Anschrift in das Newslettersystem übernommen.

Das Anmeldeformular für den Rundschreiben auf der Website kann darauf hinweisen, dass Adressaten nach Möglichkeit keine allgemeinen E-Mail-Adressen angeben sollten. Eine Registrierung mit einer geeigneten Anschrift ist daher nicht mehr möglich. Bei bestehenden E-Mail-Verteilern ist es möglich, die betroffenen Adressaten durch einen Vermerk im Rundschreiben oder durch ein unabhängiges Spezialmailing über das Problem mit allgemeinen E-Mail-Adressen zu informieren und sie um eine Adressänderung oder erneute Registrierung mit einer pers. E-Mail zu ersuchen.

Schließlich lässt sich zusammenfassen, dass es nur dann zu Problemen mit allgemeinen info@-Adressen kommt, wenn mehrere Menschen diese E-Mail-Adresse mitbenutzen. Besonders verbreitet ist dies im B2B-Bereich, wo diese Adressart etwa fünf Prozentpunkte des Distributors einnimmt. Am besten ist es, wenn Sie bei der Registrierung für den Rundschreiben allgemeine E-Mail-Adressen kennen und dem Nutzer sagen, dass er eine eigene E-Mail Adresse angeben soll.

Bevor ein Empfängerdatenimport in die Dispositionssoftware erfolgt, sollten auch allgemeine E-Mail-Adressen gereinigt oder Einzelpersonen zuordnet werden. Nach der Eingabe der info@-Adressen in das Gesamtsystem können die entsprechenden Informationen im Rundbrief die Adressaten zur Registrierung mit ihrer individuellen E-Mail-Adresse anregen.

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