Marketingplan

Vermarktungsplan

Sie beschreiben in Ihrem Marketingplan Ihre Ziele und Maßnahmen zur erfolgreichen Positionierung Ihres Unternehmens. mw-headline" id="Bedeutung_und_Anwendungen">Bedeutung und_Anwendungen[Bearbeiten | < Quelltext bearbeiten]

Laut Waldemar Pelz[2] können die wesentlichen Anwendungsbereiche und Gründe für die Aufstellung eines Marketingkonzeptes wie folgt zusammengefasst werden: Investment: Die Markteinführung von neuen oder verbesserten Produkten oder Services sowie Anlageentscheidungen erfordern zum Teil beträchtliche finanzielle Mittel. Hier müssen die Zuständigen in der Regelfall ein Expertengremium davon überzeugt werden, dass diese Anlagen aussagekräftig ( "profitabel") sind - die angelegten Mittel fliessen mit einem gewissen Überhang (Gewinn) zurück.

In solchen FÃ?llen ist der Marketingplan die oberste Diskussionsbasis, um die Vermutungen Ã?ber Rahmenbedingung, Trend und wahrscheinliches Einkaufsverhalten potentieller Kundinnen und Kunden kritisch zu hinterfragen. Verantwortlichkeit: Sobald ein Arbeitnehmer im Zuge seiner fachlichen Weiterentwicklung die Zuständigkeit für ein Erzeugnis, eine Warengruppe oder eine Unternehmenseinheit übernommen hat, muss er den Nachweis erbringen, dass er zum nachhaltigen Erfolg des Unternehmens beiträgt und dass er mit Vermögen, Finanz- und Personalressourcen verantwortungsbewusst umzugehen hat.

Dafür braucht er in der Praxis meist einen Marketingplan. Um sich für die Wahrnehmung von Führungsaufgaben zu qualifizierten, braucht man kaufmännische Grundlagen, dazu einen Marketingplan zur Umsetzung dieses Wissens (siehe auch Management Kompetenz). Das Leistungsvermögen der verantwortungsbewussten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wird in der Praxis in der Praxis an ihrem ökonomischen Ergebnis bemessen, was eine professionelle Planbarkeit erfordert.

Der Marketingplan ist das Kernstück des Geschäftsplans. In diesem Kontext heißt erfolgreich, dass die Verantwortungsträger nicht nur Geld, sondern auch Umsatz generieren können. Zieldurchführung: Der Marketingplan oder Teile davon sind die Basis für Zieldurchführungen auf fast allen Hierarchiestufen ("Zielvereinbarung"). Dabei ist die Befähigung eines Managers, Zielvorgaben in messbaren Ergebnissen zu übersetzen, eine der wesentlichen Grundlagen für unternehmerischen Fortschritt (siehe auch Umsetzungskompetenz).

Dazu bedarf es auch eines Marketingkonzepts als Kernstück des Geschäftsplans (Businessplan). Das Diagramm auf der rechten Seite gibt einen Gesamtüberblick über den Strukturaufbau eines Marketingkonzeptes und den Erstellungsprozess. Ein Marketingplan setzt sich nach Bewertung der einschlägigen Fachliteratur[3] aus den nachfolgenden Elementen zusammen: Strategieanalyse, Definition von qualitativen und quantitativen Zielen, Wahl der geeigneten Strategie zur Erreichung der Zielvorgaben, Erfolgskontrolle von Fortschritt, Ergebnissen und Meilensteinen.

Der Marketingplan startet in der Regel zunächst mit einer Managementübersicht über die fünf Komponenten. Die Marketingplanung fängt mit der Strategieanalyse an. Sie gibt Aufschluss über das Marktpotenzial (die mögliche zukünftige Nachfrage in Volumen- und Werteinheiten), das Absatzvolumen (die tatsächliche Verkaufsmenge zu bestimmten Konditionen, die beobachteten Anteile der bedeutendsten Lieferanten und die Vorhersage für das weitere Marktwachstum).

Am Anfang der Analyse steht eine genaue Bestimmung der Zielgruppe, ihrer Einkaufsgewohnheiten, Wünsche und Aussichten. Die Konkurrenzanalyse dient in erster Linie der Beurteilung der wesentlichen Zielsetzungen, StÃ?rken und Schwachstellen relevanter Wettbewerber, da nur so die im Kontext der strategischen Planung zu erzielenden Wettbewerbspotenziale formuliert werden können. Zu den typischen Zielen gehören beispielsweise Umsatzsteigerung, Marktanteile oder Kapitalrendite (finanzielle Ziele).

Problematisch dabei ist, dass, wenn z.B. der Absatz bereits rückläufig ist, Gegenmassnahmen kaum möglich sind und in der Praxis einen hohen menschlichen und finanziellen Aufwand bedeuten. Beispielhaft für solche Frühwarnindikatoren sind z. B. der Grad der Konsumentenzufriedenheit, die Innovationskraft, die Kundenorientierung der Unternehmung, das Commitment und die Befriedigung der Mitarbeitenden, die Akquisition von neuen Kunden oder das Erscheinungsbild des Unternehmers (markt- und kundenorientierte Ziele).

Daher sollten die Zielvorgaben konkret, meßbar, realisierbar, ehrgeizig und zeitbezogen sein. Der Marketingplan beinhaltet daher kurz- und langfristige ebenso wie qualitativ und quantitativ ausgerichtete Zielvorgaben. Sämtliche Zielsetzungen müssen koordiniert werden und dürfen sich nicht gegenüberstehen. Man kann eine Taktik als ein Paket von Kennzahlen bezeichnen, die dazu dienen, von A (Ist-Zustand) nach B (Soll-Zustand) zu wechseln, d.h. die gesteckten Zielvorgaben zu erreichen.

Konkurrenzstrategien beantworten die Frage: Wie können die für den Marketingplan Verantwortlichen einen Konkurrenzvorteil erringen? Für die Implementierung der Unternehmensstrategie sind in der Praxis in der Lage, erhebliche Personal- und Finanzressourcen bereitzustellen. Sie werden im Zuge des Marketingbudgets aufbereitet. Im Mittelpunkt steht dabei die Fragestellung, wie das Marketingbudget auf die Marktinstrumente verteilt werden kann und welchen Anteil diese Werkzeuge (Produkt-, Preis-, Kommunikations- und Vertriebspolitik) zur Erreichung der Ziele beitragen sollen.

Daher muss im Marketingplan festgelegt werden, welche Kommunikationsmaßnahmen (z.B. Anzeigen, Personal Sales, Public Relations, Sales Promotion oder Direct Marketing) in welcher Form am besten zu kombinieren sind. Die Marketingplanung schließt mit einer Erfolgskontrolle in drei Hauptbereichen (Fortschritt und Rentabilität). Einerseits muss man regelmässig überprüfen, inwieweit die Vermarktungsinstrumente den zu erwartenden Ergebnisbeitrag zur Zielerreichung bereitstellen.

Andererseits muss der Fortschritt der agierenden Person (die den Marketingplan umsetzt) im Bezug auf ihren Anteil am Fortschritt des Gesamtplans überwacht werden. Im Falle möglicher Strafen gelten die Grundsätze, dass diese nur dann angewendet werden sollten, wenn die Beteiligten nicht gründlich auf unvermeidliche Abweichungen vom Plan eingestellt sind, zumal die Zukunftsaussichten nicht vorhersehbar sind (Prinzip der Vorausschau).

Der Marketingplan der Pindari Bumerang Fabrik ist ein Beispiel für die Umsetzung der beschriebenen Methodik. 6 Die Pindari Bumerang Fabrik ist eine gemeinnützige Organisation für die Produktion und den Vertrieb von einheimischen Handwerksprodukten aus der Gegend von Rockhampton (Queensland, Australien).

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