Mediaagentur

Medienagentur

Medienagenturen beraten Unternehmen bei der Verteilung von Werbebudgets in verschiedenen Massenmedien. Medienagenturen kümmern sich um den Media-Mix in Werbekampagnen: Sie erstellen Mediapläne und buchen die Werbung. Eine Mediaagentur unterstützt ihre Kunden in erster Linie bei der Platzierung von Anzeigen. Alles über unsere Medienagentur in Düsseldorf, Hamburg, Berlin und New York: von neuen Budgets bis hin zu spannenden Medienkampagnen für unsere Kunden.

Mw-headline" id="T.C3.A4tigkeit">Tätigkeit[Edit | < Quelltext bearbeiten]

Medienagenturen betreuen Firmen bei der Verteilung von Werbebudgets in diversen Printmedien. Das tägliche Geschäft von Media-Agenturen ist die Entwicklung von Media-Plänen. Darüber hinaus wird der Media-Mix, die Verteilung von Werbeaktionen auf unterschiedliche Werbemittel bestimmt. Media-Agenturen übernehmen auch die Buchung von Anzeigen. Er verhandelt mit den Werbemedien über Preisgestaltung, Dienstleistungen, Preisnachlässe, Spezialkonditionen und bucht - zumeist auf eigene Kosten - für den Auftraggeber mit den Werbemedien (Medienkauf).

Während Media-Agenturen üblicherweise einen Anspruch auf 15% des Werbepreises haben, werden diese heute nahezu immer an den Auftraggeber weitergereicht.

Mediaagenturen generieren ihre Einnahmen durch Gebühren, aber auch durch Kick-Backs. Mit gebündelter Kaufkraft erhält die Agentur vom Leistungserbringer, von dem sie im Namen des Werbekunden Werbeflächen kauft, eine zusätzliche Gebühr. Dieser Kickback ist in der Praxis die Preisdifferenz zwischen dem dem dem Auftraggeber kommunizierten Tarif des Werbedienstleisters (Fernsehen, Printmedien, Hörfunk, Außenwerbung, Internet, etc.) und dem Tarif, zu dem die Medienagentur die Dienstleistung vom Leistungserbringer kauft.

Diese Einsparungen werden jedoch aufgrund der Konkurrenzsituation der Medienagenturen zunehmend an die Kundschaft weitergereicht. Dies wurde in Deutschland im Rahmen des endgültig erfolglosen Kartellantrags auf Erwerb der Pro Sieben Sat 1 Medien AG durch die Axel Springer AG im Rahmen des Verfahrens im Jahr 2005 bekannt gegeben. Damals teilte die Springer-Gruppe dem Kartellamt mit, dass die großen Medienagenturen, die das Fernsehwerbegeschäft beherrschen, von den Fernsehveranstaltern "Sonderrabatte" gefordert und erhalten haben.

Damals berichtet die SZ, dass Medienagenturen solche Preisnachlässe kaum unmittelbar an ihre Mandanten ausgeben sollten. Mittlerweile müssen die meisten Medienagenturen diese "Rabatte" jedoch an ihre Werbekunden ausgeben. In der Folge erhöhten die Lieferanten ihre Werbezeiten und Raumpreise, um den ständig steigenden Anforderungen der Behörden gerecht werden zu können, so dass die Erlöse für die Werbewirtschaft in die Höheschnellen.

Die Werbewirtschaft, die sich in der Vereinigung der Werbungtreibenden im Markenverband (OWM) zusammenfasst, forderte daher mehr Übersicht. Für die Regelung dieser Medienerstattungen an Medienagenturen gibt es seit Anfang 2004 einen Verhaltenskodex (Code of Conduct, CoC). Die Werbewirtschaft selbst ist an dieser Tendenz nicht unschuldig: Da sie es vorzog, den Kauf von Werbeflächen eher Agentur- als eigenen Zuständigkeiten zuzuweisen, führten Zusammenschlüsse und Fusionen zur Bildung von "Agenturriesen", die die Beschaffungsverantwortung für eine ganze Serie bekannter Großunternehmen in einem Hause banden.

Dies ermöglichte es den Medienagenturen, bei Preisverhandlungen und Rabatten z.B. gegenüber einem ihrer Autohersteller damit zu beginnen, dass sie, wenn der Lieferant nicht auf die Anfrage antwortete, andernfalls weniger Werbeflächen für einen anderen Verbraucher (z.B. einen Schokoladenriegelhersteller) buchten.

Bevorzugt wurden Werbetreibende, die besonders viel Rabatt verlangten, andere Kundinnen und Abnehmer, die weniger oder gar keinen Einfluss hatten, wurden diskriminiert. Springen Sie auf W&V: Stoppen Sie, dass die Media-Agenturen verrückt werden!

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