Mindestbeitrag Gesetzliche Krankenversicherung

GKV Mindestbeitrag

Diejenigen, die in der gesetzlichen Krankenversicherung bleiben können. Die Beitragsbemessungsgrenze ist auf den maximalen Beitrag zur Krankenkasse begrenzt. Bei der GKV für Selbständige ist der Mindestbeitrag gleich geblieben.

Der Bund weist in einer jüngst veröffentlichten Erklärung die Streichung der Mindestbemessungsschwelle für Selbständige und Selbständige in der GKV zurück. Für das Jahr 2016 ist ein monatlicher Mindestbeitrag von 968,33 EUR für Krankenversicherungsbeiträge zu erwarten. Die Höchstgrenze (Stichwort Einkommensschwelle) für 2016 beträgt 4.237,50 EUR, was zu einem Beitrag von weit über 600 EUR pro Monat führt.

Selbständige, die im GKV-System verbleiben, werden als freiwillige Versicherungsnehmer betrachtet. Weil sie auch einen umfangreichen gesundheitlichen Schutz geniessen, hat der Versicherer Mindestbeträge festgelegt, die sich am Mindesteinkommen ausrichten. Auch einkommensschwache Personen zahlen einen Mindestbeitrag, wenn sie nicht in der Familienversicherung versichert sind (derzeit rund 170 EUR pro Monat, inklusive Pflegepflichtversicherung).

Bei den Beiträgen sind diese im Unterschied zu einem Arbeitsverhältnis allein von den Selbständigen zu zahlen. Der Bund hebt hervor, dass zurzeit Möglichkeiten zur Regelung der oft bemängelten Beitragsordnung für Selbständige in der gesetzlichen Krankenversicherung untersucht werden. Selbständige mit geringem Einkommen können bereits eine reduzierte Beitragsbemessungsgrenze von zurzeit 1452,50 EUR beantragen, was zu einem monatlichen Beitrag von rund 230 EUR führt (ohne Berücksichtigung von Zusatzbeiträgen, die von Kasse zu Kasse unterschiedlich sein können).

Der Bund macht deutlich, dass Selbständige aufgrund ihrer ungehinderten Unternehmertätigkeit nicht den selben Schutzbedarf der Solidarität haben wie abhängige Arbeitnehmer. Weil das Einkommen jedoch abgeschätzt werden muss, bezahlen viele freiwillige Versicherungsnehmer zu viele Beitragszahlungen. Weil das Einkommen oder seine Abschätzung die Basis für die in der Freiwilligkeit der GKV zu zahlenden Beitragszahlungen ist, sind die Selbständigen immer von bestimmten Zahlenspielen abhängt.

Bei steigenden Einnahmen werden die monatlichen Prämien sehr rasch das maximale Niveau einnehmen. In diesem Zusammenhang ist es sinnvoll, über die Variante der privaten Krankenversicherung nachzudenken, insbesondere im Hinblick auf den hier genannten Höchstsatz im GKV-System. Dies steht den Selbständigen aufgrund ihres Statuts offen, einkommensneutral. In diesem Sinn werden auch die Beitragszahlungen vom Gehalt abgekoppelt und auf der Grundlage von persönlichen (Gesundheits-)Merkmalen einzeln errechnet.

Selbständige können durch einen raschen und freien Abgleich ein sinnvolles Leistungsangebot erhalten. Welche Auswirkungen hat dies auf meine Krankenversicherung, wenn ich selbständig bin?

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