Nadeldrucker

Punktmatrixdrucker

Punktmatrixdrucker sind eine alte Drucktechnik, die bis heute ihre Nische hat. mw-headline" id="Klassifizierung">Klassifizierung[Bearbeiten | < Quelltext bearbeiten] Der Punktmatrixdrucker ist ein Computertreiber, der während des Druckvorgangs eine Serie von individuell gesteuerten Nähnadeln auf ein Tintenband trifft und so die andere Ende des Tintenbandes in selektiven Druckkontakt mit dem gestapelten Material setzt. Eine gedruckte Figur ist aus einer Menge solcher Farbflecken zusammengesetzt. In den 80er Jahren waren Punktmatrixdrucker im Heim- und Kleinbürobereich (SOHO) weit verbreitet und wurden später durch Tintenstrahl- und Lasersysteme ersetzt, sind aber noch an einigen wenigen Stellen (Arztpraxen, Ticketdrucker) zu finden.

Der Punktmatrixdrucker wurde 1968 von der Firma OKI in Japan als Handelsprodukt vorgestellt und wurde als OKI Wiredot bezeichne. Der Punktmatrixdrucker ist wie der Gänseblümchendrucker ein Pralldrucker[3], da der physische Ausdruck während des Druckvorgangs erfolgt. Während des Druckens treffen individuell gesteuerte Spritzen (7, 7, 6, 9, 11, 6, 12, 6, 4 ) auf ein Band zwischen dem Blatt und dem Schreibkopf und bilden die Pixel, aus denen die Buchstaben bestehen.

Mit zunehmender Nadelzahl können die Rasterpunkte straffer werden und das gedruckte Bild ist umso besser. Je nach Art und Qualität des Drucks erzielt diese Technologie eine Schreibgeschwindigkeit zwischen 30 und 1550[4] Schriftzeichen pro Sek. (auch CPS für Schriftzeichen pro Sek.) bei Druckern mit einem beweglichen Schreibkopf und bis zu 1000 Schriftzeichen pro Sek. bei so genannten Liniendruckern mit einer festen Druckzeile.

Allerdings nimmt die Kopierqualität mit einer höheren Anzahl von Kanülen ab. In der Entwurfsmodus fährt der Schreibkopf mit großer Geschwindigkeit. In der Entwurfsmodus wird der Schreibkopf mit großer Genauigkeit verfahren. Dabei werden die Nadel Zeile für Zeile in einer Grobmatrix gesteuert. Häufig wird eine Schrift mit einem Gitter von nur 8×9 Pünktchen eingesetzt, auch wenn der Printer 24 oder mehr Nadeln hat.

In der Betriebsart NLQ (Near Letter Quality) wird der Schreibkopf mit halber Drehzahl verfahren, um die horizontale Bildauflösung bei gleichbleibender Nadelstoppfrequenz zu verdoppeln. Nach dem Ende der Linie befindet sich ein Linienvorschub um die Nadel und die Linie wird nachgedruckt. Dies war bisher nur mit Hilfe von Bildschirmschreibern oder Raddruckern möglich, deren Schriftart sich im Gegensatz zu tintengetränkten textilen Bändern durch den Gebrauch von Kohlebändern erheblich verbesserte.

Heutzutage erzielt jeder kommerziell erhältliche Drucker eine solche Bildqualität. Bei einem Nadeldrucker wird diese Eigenschaft durch eine sehr gute horizontale Auflösung sowie eine sehr schnelle und präzise Steuerung der Nadel erzielt. Einfach ausgedrückt: Je größer die Ausgabegeschwindigkeit, je weniger Zeit für ein Zeichen zur Verfugung steht und je schlechter die Papierqualität.

Der erste Nadeldrucker verwendete nur acht Nadeln. Für die Herstellung der Nadeldrucker wurden nur acht Nadeln benötigt. In der Druckersoftware wurden auch die Standard-Zeichensätze der Computer-Terminals wiedergegeben. Nur mit der neunten Kanüle wurden wirkliche Abstiege möglich. In einer einzelnen senkrechten Zeile sind bis zu zwölf Nähnadeln angeordnet. So hat ein Schreibkopf mit 18 Kanülen zwei Zeilen mit neun versetzten Kanülen, ein mit 24 Kanülen versehener Schreibkopf zwölf Kanülen in jeder Kanal.

Durch den Offset der zweiten Zeile erhöht sich die Vertikalauflösung um das Doppelte. Punktmatrixdrucker können je nach Modell sowohl Texte als auch Graphiken ein- und farbig ausgeben. In letzterem Falle setzt sich das Farbband aus den beiden Grundfarben Blaugrün (Cyan), Lila (Magenta), Gelb und Schwarz (Tastenplatte) (CMYK, s. auch subjektive Farbmischung) zusammen, die auf dem Halbband in aneinandergereihten Tracks arrangiert sind.

Die Farbauswahl kann der Printer vornehmen, indem er das Farbband vertikal auf die betreffende Schiene bewegt. Um einen Matrixpunkt in einer gewissen Farbgebung darzustellen, muss die Kanüle hintereinander mit der entsprechenden Farbband-Auswahl an der selben Position gesteuert werden. Wegen der fehlenden Bildschirmauflösung und der technisch bedingten ungenügenden Reproduzierbarkeit können Punktmatrixdrucker mit diesem Verfahren nicht die Farbgenauigkeit eines Inkjetdruckers erzielen.

Obwohl Gänsefußdrucker kaum noch eingesetzt werden, ist der ebenso zuverlässige wie robuste Punktmatrixdrucker immer noch in Unternehmen, Praxen und Instituten wie z.B. Sparbanken im Registrierkassengeschäft anzutreffen. Punktmatrixdrucker werden auch in Ticketprüfern, Registrierkassen von Kaufhäusern und Parkterminals eingesetzt, da sie wartungsarm sind und die Drucke dauerhaft sind. Aber auch Thermo-Drucker werden für diese Anwendungen sehr oft eingesetzt, da die Farbbandverbrauchsmaterialien bei diesen Vorrichtungen nicht mehr erforderlich sind.

Darüber hinaus werden Punktmatrixdrucker aufgrund ihrer hohen Zuverlässigkeit in verstaubten Fabrikhallen oder auf der Baustelle verwendet. Angebot: "[....] 1) Patente 8101 Class 21a1, Group 17, Anmeldetag: 28.7. 1952, Telex; 2) Patente 15749 Class 21a1, Group 7/01, Anmeldetag: 28.7. 1952, Umschaltvorrichtung für Telex, in der die Zeichen in Halbtonpunkte unterteilt sind; 3) Patente 15759 Class 21a1, Anmeldetag: 28.

6. 1952, Briefkopf für Raster-Fernschreibmaschine; 4) Patente 9043 Kl. 21a1, Anmeldedatum 17.1. 1953, Telex; 5) Patente 12196 Kl. 21a1, Anmeldedatum 24.6. 1954, Briefkopf für Fernschreibmaschine [....]".

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