Nebenberuflich Arbeiten

Teilzeitarbeit

sowie Kunsthandwerk, Geschäfte oder sogar den Verkauf bei Ebay. Gleiches gilt für die Arbeit im Krankheitsfall. Es ist nicht meine Absicht, mit der Arbeit aufzuhören, es macht mir Spaß.

Ausgenommen sind selbständige Erwerbstätigkeiten, die der Rentenversicherung unterliegen.

Sofern es sich bei dem Zweitberuf eigentlich um einen Zweitberuf handelt, müssen Sie in der Regel keine Pflichtversicherung zur sozialen Sicherheit für Ihr unabhängiges Nebeneinkommen zahlen. Das folgende Kapital beschäftigt sich mit der feinen Trennung zwischen Haupt- und Nebenberufen. Wenn die Umstände in Ihrem Falle klar sind, müssen Sie keine Grauhaare züchten, indem Sie genau zwischen Haupt- und Nebentätigkeit unterscheiden.

Dies betrifft z.B. den Mitarbeiter mit einer 40-stündigen Woche und einem Brutto-Monatsgehalt von 3000 EUR, der als eBay-Händler auch an zehn Abend- und Wochenendstunden durchschnittlich 500 EUR verdient. Bei bestimmten selbständigen Erwerbstätigkeiten gibt es eine allgemeine Pensionsversicherungspflicht. Beispielsweise sind Lehrkräfte und Lehrende, Geburtshelfer und andere Mitglieder des Pflegeberufs sowie "arbeitnehmerähnliche Selbständige" Pflichtmitglieder der obligatorischen Pensionsversicherung.

Der Begriff "mitarbeiterähnlich" bezieht sich auf Selbständige, die dauerhaft und im Grunde nur für einen Kunden arbeiten. Detaillierte Angaben dazu sind in der Übersicht Beitrag "Rentenpflichtversicherung für Selbständige" zu ersichtlich. Hinweis: Das BFS hat vor einiger Zeit explizit erklärt, dass die Versicherungsverpflichtung für diese Arbeitsgruppen auch dann gegeben ist, wenn die entsprechenden Aktivitäten in Teilzeit durchgeführt werden!

Ohne eine klare Unterscheidung zwischen Haupt- und Nebentätigkeiten wenden die sozialen Versicherungsträger eine ganze Palette von Auditkriterien an: Auf dieser Grundlage ist anhand der "Gesamtübersicht über jeden Einzelfall" zu untersuchen, welche Aktivität in zeitlicher und wirtschaftlicher Hinsicht die anderen übertrifft und das Zentrum der beruflichen Aktivität bildet. In jedem Falle besteht eine Vollzeitselbstständigkeit, wenn ein Gewerbetreibender oder Selbständiger zumindest einen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten einstellt - mehr als nur als Leiharbeiter oder mäßig.

Sind mehrere Mini-Jobber angestellt, gilt die Hauptbeschäftigung des Auftraggebers als gegeben, sobald die Grenze von 450 EUR durchbrochen wird. Im Falle von selbständigen Einzelkämpferinnen, die auch bei einem anderen Auftraggeber angestellt sind, werden die folgenden Prinzipien weiter untersucht: Im Falle von Vollzeitarbeitskräften werden zusätzliche selbständige Erwerbstätigkeiten in der Regel als Teilzeit betrachtet. Für Mitarbeiter, die mehr als 20 Wochenstunden als abhängige Mitarbeiter arbeiten und damit mehr als die Hälfe des Monatsrichtwertes (50% von 2.975 EUR = 1.487,50 EUR, ab 2017) erwirtschaften, werden auch zusätzliche selbständige Erwerbstätigkeiten als Teilzeit betrachtet.

Für Arbeitnehmer, die 20 oder weniger Arbeitsstunden pro Kalenderwoche als Arbeitnehmer leisten und nicht mehr als die Hälfe der montalen Referenzwerte einnehmen ( "50% von 2.975 EUR = 1.487,50 EUR", ab 2017), wird die zusätzliche selbständige Tätigkeit in der Regel als Vollzeittätigkeit betrachtet. Die Unterscheidung zwischen Haupt- und Nebentätigkeit durch die Krankenkasse". Arbeitnehmer, die in der Pflichtversicherung sozialversichert sind, müssen in den meisten FÃ?llen keine zusÃ?tzlichen BeitrÃ?ge zu ihrem Teilzeiteinkommen aus der SelbststÃ?ndigkeit zahlen:

Teilzeitgewinne steigern das Erwerbseinkommen in der Haupttätigkeit nicht - die Monatsbeiträge an die Gesundheits-, Pflege- und Rentenversicherung sind gleich geblieben. Der von Ihrem Auftraggeber gezahlte Mitgliedsbeitrag zur Betriebshaftpflichtversicherung bezieht sich nicht auf Ihren Teilberuf. Die Zugehörigkeit zur Betriebskasse ist jedoch für Selbständige und Handwerker ehrenamtlich - nur mögliche Arbeitnehmer sind beitragspflichtig.

Bei vielen Vorgesetzten handelt es sich um Kunden (oder wäre es auch) viel lieber als um Unternehmer. Selbständige "Subunternehmer" oder "Freiberufler" müssen auf eine Vielzahl von Sozialleistungen aufkommen. Damit sind sie per Saldo oft günstiger und ihr Nutzen lässt sich flexibel planen: Diese müssen sich um ihre eigene Renten-, Kranken-, Pflege- und Unfall-Versicherung kümmern. Die Arbeitgeberbeiträge zur Sozial- und Arbeitslosigkeitsversicherung entfallen.

Auf die zeitaufwändige Lohn- und Gehaltsabrechnung kann verzichtet werden: Anstelle von aktuellen Berichten und Übertragungen an Sozialversicherungen, Finanzämter oder Berufsverbände gibt es nach Abschluss der Arbeiten eine Abrechnungen. Obwohl die Mitarbeiter bereits für reine Präsenzzeit bezahlt werden, erhalten "Freelancer" in der Regel nur für ihre tatsächliche, produktive Arbeitszeit oder gar nur für gewisse Arbeitsplatze. "Freiberufler " haben keinen Kündigungsschutz: Wenn die Zahl der Beschäftigten gering ist, gibt es keine Anordnungen.

Je größer die Verunsicherung, desto größer ist die Widerstandsfähigkeit und Leistungsbereitschaft im Vergleich zu abhängigen Mitarbeitern. Die Frage, ob eine Erwerbstätigkeit selbständig oder nur "Scheinselbständigkeit" ist, richtet sich jedoch nicht nach dem Wunsch der Betroffenen oder nach abgeschlossenen Vereinbarungen. Zur Vermeidung von Mißverständnissen sind die nachstehenden Bemerkungen nicht auf Geringverdiener und andere Erwerbstätige (z.B. Kinder, Jugendliche, Studenten oder Pensionäre ) anwendbar, die ungeachtet der Natur der Tätigkeit von der Beitragspflicht zur Sozialversicherung befreien sind.

Zunächst die gute Nachricht: Aus der Perspektive von Teilzeitunternehmern stellt das Themenfeld der Scheinselbständigkeit keine großen Risiken dar. Dennoch hat der Zustand ein wichtiges Mitspracherecht bei der Entscheidungsfindung, welche Aktivitäten unter welchen Voraussetzungen und in welchem Zustand durchgeführt werden. Schliesslich hat die Problematik der "Selbständigen" oder "abhängigen Arbeitnehmer" Einfluss auf den berufsrechtlichen Stellenwert und vor allem auf die Pflicht zur Zahlung von Sozialversicherungsbeiträgen.

Auch wenn Sie ab und zu eine Gebühr für ein oder zwei Projekte erheben, in denen Sie wie ein Mitarbeiter an operativen Prozessen beteiligt sind, müssen Sie nicht sofort fürchten, dass ein Prüfarzt der Krankenversicherung vor der Haustür stehen wird. Die " Grundgesetzgebung der sozialen Sicherheit " ist im SGB IV ("Gemeinsame Regeln für die Sozialversicherung") enthalten, in dem unter anderem die obligatorische Mitgliedschaft in der Renten-, Kranken-, Pflege- und Unfall-Versicherung reglementiert ist.

Das SGB IV regelt bis auf wenige Ausnahmefälle nur zwei Sozialversicherungsbedingungen für Arbeits- und Dienstverhältnisse: "selbständige Tätigkeiten" aus dem Vertragstext, aus dem Eigenverständnis der Vertragsparteien. "Die Erwerbstätigkeit ist eine Erwerbstätigkeit, vor allem in einem Beschäftigungsverhältnis. Beschäftigungshinweise sind eine Aktivität gemäß Anweisungen und die Integration in die Arbeitsgestaltung der beauftragenden Partei.

"Vor Jahren hatte der Gesetzentwurf den 7 SGB IV viel präziser definiert und damit die von Sozial- und Berufsgerichten vorgegebenen Pseudo-Selbstständigenmerkmale aufgriff. Der Unterschied zwischen "abhängiger Beschäftigung" und "selbständiger Erwerbstätigkeit" beruht auf folgendem Hinweis: ist permanent und funktioniert im Grunde nur für einen Kunden. In der Regel werden die vom öffentlichen Auftraggeber oder ähnlichen Unternehmungen ausgeübten Arbeiten von Arbeitnehmern ausgeführt.

Hinweis: Die Behörde ist besonders sorgfältig, wenn ein früherer Angestellter seinem Auftraggeber gegenüber auf einmal als Freiberufler erscheint. Im Durchschnitt werden die Unternehmen alle vier Jahre überprüft. Obwohl solche Pflichtkontrollen für Freiberufler und andere Selbständige ohne eigene Beschäftigten nicht stattfinden, ist es dennoch möglich, den Status von Freelancern, Nachunternehmern und anderen potentiell beschäftigungsähnlichen Selbständigen durchzugehen.

Ausschlaggebend für die Bewertung einer Zusammenarbeit ist immer die Gesamtsicht auf den Einzelfall: Die Anwendung individueller Eigenschaften (z.B. Mangel an Mitarbeitern) ist an sich kein Grund zur Annahme einer Scheinselbständigkeit. Die für die Stelle notwendigen Voraussetzungen sind für die Auditierung der Selbständigkeit von großer Bedeutung. Für ein Mitglied eines der klassischsten "freien Berufe", z.B. einen Anwalt oder einen Techniker, wird es im Zweifel einfacher sein, seine Selbständigkeit von einem Kunden zu beweisen als z.B. der Befrager eines Marktesforschungsunternehmens.

Dies trifft auch dann zu, wenn ein "Vertrag über freiberufliche Tätigkeiten" von Anfang an nicht als Dienstleistungsvertrag (gemäß 611ff BGB), sondern als Werklieferungsvertrag ( 631ff BGB) im Unterschied zum Anstellungsvertrag abgeschlossen wird. Hier ist nicht die Arbeitskräftebereitstellung der Kernpunkt der Vereinbarung, sondern die Übergabe einer fertiggestellten "Arbeit". Die Sache ist einfach: Schon dann kann eine Steuerprüfung durch die Sozialversicherungsanstalten die Existenz einer "Beschäftigung" feststellen - mit sehr unerfreulichen Konsequenzen für den Kunden, der gegen seinen Wunsch zum Dienstherrn wird:

Im Nachhinein hat der Unternehmer einen Anstellungsvertrag mit allen Rechten eines Mitarbeiters. Alle oben erwähnten Vorzüge der freien Berufe werden plötzlich aufgehoben - darunter fehlende Arbeitgeberbeiträge zu Sozialleistungen, Lohnabrechnungen etc. Weil der Auftraggeber der Schuldner des gesamten Sozialversicherungsbeitrags und damit für die Zahlung der vollen Beitragszahlungen ist, muss er auch für die Belegschaftsaktien aufkommen!

Sowohl der Bauherr als auch der Bauunternehmer sind berechtigt, sich zu bewerben. Besonderer Wert wird auf die operative Integration gelegt: Arbeiten am Geschäftssitz des Bauherrn, Einhaltung der regulären Arbeits- oder Präsenzzeiten, Weisung über die Beendigung (Art und Weise) der Tätigkeiten durch den Bauherrn, Möglichkeiten des Bauherrn, den Einsatzort ohne die Zustimmung des Bauunternehmers zu ändern, notwendige Einwilligung des Auftraggebers zur Bestellung von Repräsentanten oder Hilfspersonal durch den Bauunternehmer.

Erfolgt der Gesuch innerhalb eines Monates nach Aufnahme der Erwerbstätigkeit, wenn der Unternehmer zustimmt und bereits auf eigene Rechnung für Gesundheit und Rente versichert ist, kann eine etwaige Verpflichtung zur Zahlung von Sozialversicherungsbeiträgen auf den Tag der Entscheidungsfindung der Abrechnungsstelle vertagt werden. Bei teilzeitlich Selbstständigen ist die Aussagekraft dieser Zweifelsituationen und die damit einhergehenden Gefährdungen sowieso begrenzt.

Selbst wenn Sie neben einer versicherungspflichtigen Erwerbstätigkeit nicht als Selbständiger arbeiten, können Sie möglicherweise noch bei den Kosten der Kranken- und Pflegeversicherung einsparen: Die Kosten für die Kranken- und Pflegeversicherung:

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