Newsletter Versand Anbieter

Anbieter von Newsletter-Versand

E-Mail-Automatisierung, bei der komplette Versandprozesse geplant werden können. Worauf Sie bei der Wahl Ihres Newsletter-Anbieters achten sollten

Ich habe es Ihnen bereits an anderer steiler Wand gesagt: Als ich 2003 meine Beratungsagentur Rats & Tat Marketing gründete, begann ich gleich damit, Adressen zu sammeln und einen Newsletter zu versenden. Im Jahr 2006 war ich überzeugt, dass in Zukunft niemand mehr Newsletter liest, weil ich damals RSS kennengelernt habe.

Weil Newsletter so aktuell wie nie sind - und trotzdem hervorragend funktionieren. Der Newsletter ist der unmittelbare Weg zu Ihren (potentiellen) Kunden, wenn er gut gemacht ist und auch von den Empfängern geöffnet und gelesen wird. Der Newsletter ist der einfachste und preiswerteste Weg, um Ihre potenziellen Kunden regelmäßig daran zu erinnern und in Erinnerung zu bleiben.

Mit einem Newsletter haben Sie eine sehr gute und einfache Erfolgskontrolle, Sie erhalten sofort ein Feedback, ob Ihr Newsletter erfolgreich war oder nicht. Mit einem Newsletter können Sie sich durch so genannte Split-Tests rasch darüber informieren, was Ihre Leserschaft (und potenzielle Kunden) mag - und was nicht - was sie mag. Mit einem Newsletter haben Sie die Möglichkeit, (scheinbar) 1:1 mit Ihrem Leserkreis zu sprechen, viele Leserkreise zu erreichen und trotzdem nur eine einzige E-Mail zu schreiben.

Ja, auch wenn er persönlich angesprochen wird, weiss der Empfänger natürlich, dass er nicht der Einzige ist, der diesen Newsletter erhält. So sollten Sie Ihren Newsletter schreiben: persönlich, mit dem Herzen, wie für eine einzelne Person. Ihre Persona unterstützt Sie (und mein Artikel "Newsletter schreiben - wie Liebesbriefe" auch).

Mit einem Newsletter können Sie Ihren größten Ventilatoren, Ihren Abonnenten, diskret exklusive Angebote machen, die niemand sonst bekommt. Was ist also bei der Wahl eines Newsletter-Anbieters zu beachten? Deshalb musste ich nach einer kurzen und heftigen Liebesaffäre mit dem französischen Newsletter-Anbieter SendinBlue zugeben, dass dies einfach nicht der richtige Anbieter für mich war.

Auch wenn einige der Hilfeseiten auch in deutscher Sprache (aber vor allem in englischer Sprache) verfügbar waren - die Screenshots waren immer noch auf Französisch und ich habe einen wirklich abgebrochen, um zu verstehen, was ich tun sollte. Doch seien wir ehrlich: Was ist falsch, wenn die Nationalagentur erfährt, dass ein Abonnent, der sich nur mit seinem Vornamen und seiner E-Mail-Adresse (die in der Regel immer noch eine Freemailer-Adresse ist) für einen Newsletter zum Beispiel über Marketing angemeldet hat?

Hier möchte ich keine Empfehlungen aussprechen - einfach weil diese Fragen von jedem Reader anders beantwortet werden. Deshalb zögerte ich, Klicktipp nur aus dem Prinzip anzubieten: Ich hatte keine Vorstellung, wie schnell meine Abonnentenzahl wachsen würde. Mindestens 29 EUR pro Kalendermonat für eine Handvoll Abonnenten zu bezahlen - das Verhältnis entsprach mir einfach nicht.

Die anderen Anbieter beginnen mit 0 EUR (oder Dollar), bieten aber nicht alle Funktionen, die ich für wichtig halte. Inwieweit ist der Leistungsumfang mit Ihren Anforderungen kongruent? Auch wenn alle Anbieter grundsätzlich das Gleiche tun - Kontakte verwalten und Newsletter versenden - jeder implementiert diese Funktionen unterschiedlich.

Alle bereichern sie um weitere Zusatzleistungen und bieten Ihnen ganz andere Vorgehensweisen und Betriebsphilosophien. Tatsächlich gibt es mehrere Methoden. Es gibt für verschiedene Anbieter zusätzliche Zusatzmodule für WordPress, die auch die Interaktion sehr einfach machen. Inwiefern ist es für den Nutzer einfach, die Newsletterinhalte in den sozialen Medien weiterzugeben?

Es gibt vorgefertigte Symbole, Widgets für die Verknüpfung mit Ihren Profilseiten? Inwiefern ist die Segmentierung einzelner Teilnehmer einfach oder umständlich? Wer nur an die gesamte Adressliste schreiben möchte, wird mit einem einfachen listenbasierten System sehr zufrieden sein. Bietet der Anbieter die Möglichkeit, E-Mails nach bestimmten Kriterien oder Auslösern automatisch zu versenden?

Sie können zwei verschiedene Newsletter versenden und herausfinden, was für Ihre Empfänger besser funktioniert. Es gibt verschiedene Preisnachlässe, unterschiedliche Bilder oder verschiedene Aufrufe zum Handeln. Es ist für mich immer sehr interessant zu sehen, welche Betreffzeilen erfolgreich sind und zu hoher Öffnungsrate führen, sowie welchen Link (Text) meine Leserin anklickt.

Bei der Entscheidung für einen neuen Anbieter ist es natürlich wichtig, dass Sie Ihre Adressliste so einfach wie möglich importieren können. Mit Klick Tipp übernimmt der Anbieter den Importvorgang - und das kann zwei bis drei Tage dauern (nichts für eine so ungeduldige und zeitnahe Person wie mich). Mit ActiveCampaign hatte ich auch einen Fehler gemacht, aber ich konnte alles streichen und einfach wieder importieren.

Sonst wechselt der Anbieter seine Preisstruktur und wird für Sie zu kostspielig. Es kommt ein neues Unternehmen auf den Weg auf den Markteintritt (und das Bessere ist schließlich der Gegner des Guten). Das hätte ich nicht für möglich gehalten, aber es gibt eigentlich Anbieter, die es Ihnen nicht erlauben, die Textpassagen Ihrer Opt-in-Mails anzupassen.

Obwohl verschiedene Textarten angeboten wurden, aber von der Sprache (Sie) und der Tonalität (sehr robust) mochte ich nicht alle. So war dieser Anbieter für mich leider aus dem Rennen. Natürlich können Sie nach Beendigung des Newsletters auf den Button "Senden" klicken und loslegen.

Normalerweise verfasse ich den Newsletter am Wochenende, bevor er am Montagmorgen um acht Uhr im Posteingang meiner Leserschaft ankommt, pünktlich zum Wochenbeginn. Manchmal muss es ohnehin einfach mal ganz schön flott gehen. Es gibt fertige HTML-Templates, die nur mit Ihren Inhalten ausgefüllt werden müssen, eine tolle Unterstützung. Welches Format Sie auch verwenden und ob Sie HTML-Templates verwenden oder nicht: Ich empfehle Ihnen immer, Ihren Newsletter zu testen, sich den Inhalt und die Darstellung in verschiedenen Browsern und Mailprogrammen anzusehen und auf jeden einzelnen Verweis zu klicken, um die Links zu testen.

Tatsächlich kommt "echter" Spam in der Regel von einigen ausländischen Absendern, die Sie ohnehin nicht verfolgen können. Wir wollen uns in Begleitung von Versendern von gefälschten Viagra-Tabletten, Penisverlängerungen und anderen obskuren Angeboten nicht mit unserem Newsletter wiederfinden. Deshalb ist es toll, wenn Ihr Newsletter-Anbieter über einen integrierten Spam-Check verfügt und Ihnen bei der Gestaltung Ihres Newsletters mitwirkt.

Sollten Sie den Newsletter nicht mehr erhalten wollen, melden Sie sich einfach ab, markieren Sie ihn aber nicht als Spamming! Sie bringen uns "ehrliche" Absender in die Messecke der Newsletter-Versender für Ihren E-Mail-Provider - und das verdienen wir wirklich nicht! Viele Anbieter von Newsletter-Lösungen gibt es. Ehe ich Ihnen eine Auflistung der Anbieter vorstelle, die ich für Solo-Preneure für geeignet halte, ein weiterer wichtiger Hinweis: Senden Sie keine Newsletter über Ihren "normalen" Anbieter, zum Beispiel mit Outlook, Thunderbird oder auch mit einem WordPress-Plugin wie Mailpoet:

Ihre Empfänger werden dann auf "Spam" oder "Junk" klicken, weil sie sich vielleicht nicht mehr daran erinnern, Ihren Newsletter abonniert zu haben, so dass Sie schneller auf Spamlisten (sogenannte Blacklists) mit Ihrer Absenderadresse landen, als Sie den nächsten Newsletter schreiben können. Haben Sie Ergänzungen für mich und die anderen Lesern?

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