Newsletter Versenden Rechtslage

Rundschreiben Zusendung des Rechtsstatus

aber für alle Unternehmen, die an kanadische Empfänger versenden. Das Handbuch zum internationalen E-Mail-Recht (Infografiken) Was passiert, wenn Adressaten keine E-Mails mehr empfangen wollen? Auch wenn es unterschiedliche Abmeldemöglichkeiten gibt - z.B. über ein Call Center oder eine E-Mail-Antwort - ist ein Abmelde-Link in jeder E-Mail obligatorisch.

Für jedes Jahr gibt es in jedem Staat eigene Leitlinien für den Deregistrierungsprozess. Lediglich die Dauer der Implementierung der Abmeldeanforderung ist unterschiedlich.

Sollten Sie zu lange warten oder Ihre Registrierung überhaupt nicht stornieren, droht Ihnen eine Geldstrafe. Im Idealfall sollten Sie eine Newsletter-Software mit automatischer Abmeldeverwaltung verwenden. Wieviel Zeit kann der Abmeldevorgang dauern? Sie haben bis zu 30 Tage Zeit, um eine Deregistrierung durchzuführen, während die anderen nicht. Jede E-Mail, die Sie an einen bereits abgemeldeten Adressaten senden, erhöht das Verlustrisiko von Spamming.

Den Empfängern ist bekannt, dass in den meisten FÃ?llen Firmen die Abmeldung unmittelbar durchfÃ?hren können. Sollten auch nach dem Versand der Abmeldeanfrage noch E-Mails im Posteingang landet, können die Adressaten davon ausgehen, dass Ihr Abmeldevorgang unterbrochen ist - die Schaltfläche "Spam melden" kann dann als letztes Mittel angesehen werden.

Nach sorgfältiger Wahl des E-Mail-Marketing-Dienstleisters

Für ein E-Mail-Marketing, das den gesetzlichen und datenschutzrechtlichen Erfordernissen entspricht, sind prinzipiell zwei Rechtsnormen zu beachten: BDSG und UWG (Gesetz gegen den lauteren Wettbewerb). Werfen wir einen ersten Blick auf die Vorgaben des BDSG zum Thema Datensicherheit im Newsletter: Die E-Mail-Adresse des Adressaten ist eine personenbezogene Angabe und unterliegt dem BDSG.

Also, wenn Sie E-Mail-Marketing betreiben, müssen Sie die Datenschutzerklärung respektieren. Die Auswahl des Spediteurs sollte nach den datenschutzrechtlichen Kriterien erfolgen (siehe 11 BDSG: "Der Auftraggeber muss... sorgsam ausgesucht werden"). Denn nur so können Sie ein den Datenschutzbestimmungen entsprechendes E-Mail-Marketing einrichten. Positiv für einen Dienstanbieter wäre z.B., in welchem Staat die Dateien gespeichert werden (vorzugsweise Deutschland) und ob Sie eine so genannte AVB abschliessen können, was uns zum nÃ??chsten Datenschutzkriterium bringt:

Gemäß 11 des BDSG sind Sie dazu angehalten, vor der Übermittlung persönlicher Informationen einen so genannten Auftragsdatenverarbeitungsvertrag abzuschließen. Dies bedeutet im konkreten Fall, dass Sie vor dem Upload der Empfangsdaten in das Newslettersystem eine ADV mit Ihrem Spediteur abschließen sollten. Um sich über die gesetzeskonforme Nutzung ihrer personenbezogenen Nutzungsdaten zu orientieren, sollten Sie in Ihrer Datenschutzbestimmung auf den Newsletter verweisen.

Hier ist es empfehlenswert zu erläutern, was der Interessent von der Registrierung für den Newsletter erwartet und was natürlich mit den Informationen geschieht. Sie können den Vorgang des doppelten Opt-In auch in Ihre Datenschutzbestimmungen einbeziehen, wenn Sie sich für den Newsletter anmelden. Zur Erfüllung der gesetzlichen Anforderungen sollten Sie den Newsletter und die Newsletter-Registrierung in Ihre Datenschutzbestimmungen einbeziehen.

Wenn Sie sich die Regelungen des BDSG und damit des Newsletter-Datenschutzes rechtlich zu Herzen nehmen, ist die Chance auf eine Verwarnung oder eine Geldstrafe wesentlich kleiner. Nach den Vorgaben des Bundesdatenschutzgesetzes kommen wir nun zum Registrierungsprozess des Newsletter. In der aktuellen Rechtslage in Deutschland ist ein so genanntes Double Opt-In (DOI) Registrierungsverfahren vorgesehen.

D. h. ein Adressat erhält bei der Registrierung für den Newsletter eine Bestätigungs-E-Mail mit einem Link zur Bestätigung, bevor er in den Newsletterverteiler aufgenommen wird. Nur wenn der Adressat in der Bestätigungs-E-Mail auf den Bestätigungslink klickt, wird er automatisch in die Mailingliste eingetragen. Damit ist sichergestellt, dass ausländische Interessenten oder versehentliche E-Mail-Adressen nicht unterschiedslos für Newsletter registriert werden können.

Bei der Newsletter-Anmeldung können Sie mit dem Double-Opt-In-Verfahren der derzeitigen Rechtslage einer "ausdrücklichen Zustimmung" nachkommen. Um im Notfall gute Gründe für den Brief eines Newsletter-Empfängers zu haben, sollten Sie in jedem Falle das Einverständnis zum Newsletter mitnehmen. Bitte haben Sie auch Verständnis dafür, dass bei der Anmeldung zum Newsletter nur die E-Mail-Adresse als Mussfeld angefordert werden kann.

Prinzipiell wird empfohlen, nicht zu viele Informationen anzufordern, da die Konversionsrate für das Abonnement des Newsletters in der Praxis mit jedem zusätzlichen Feld abnimmt. Bei den so genannten DOI-E-Mails (Bestätigungs-E-Mails bei Anmeldung zum Newsletter) sind die Öffnungsquoten in der Praxis sehr hoch (> 80%). Dadurch sind sie für die Integration von Werbeinhalten wie Gutscheine, Produktangebote und dergleichen gleichermaßen interessant.

Die Rechtsprechung hat entschieden, dass in der DOI-E-Mail nur das Firmenlogo abgebildet werden darf (natürlich zusätzlich zum normalen Wortlaut und Aufruf zur Newsletter-Anmeldung). In jedem Ihrer Werbe-Newsletter muss ein Abmelde-Link angegeben sein. Denn nur so kann gewährleistet werden, dass der Adressat den Newsletter mit nur einem Mausklick abbestellen kann.

Anmerkung: Unterlassen Sie es auch, eine Bestätigung der Kündigung per E-Mail zu senden, nachdem Sie sich abgemeldet haben. Es handelt sich zwar um einen gut gemeinten Dienst, aber er hat wenig Vorteile für den Newsletter-Empfänger und ist für Ihr E-Mail-Marketing nicht gesetzlich erlaubt. Last but not least sollten Sie auch darauf achten, dass Ihr Newsletter ein entsprechendes Prägeergebnis hat.

Das TMG in 5 regelt diese Erfordernis der Abdruckpflicht im Newsletter. Erklären Sie also, vorzugsweise in der Fußzeile des Newsletter, wer der Versender des Newsletter ist, einschließlich Adresse und natürlich Abmelde-Link. Bei der Implementierung von E-Mail-Marketing stellt sich oft die Fragestellung, ob ein Newsletter auch an bestehende Kunden verschickt werden kann, die den Newsletter nicht ausdrücklich abonniert haben.

7 Abs. 3 UWG schreibt vor, dass unter vier besonderen Voraussetzungen auf ein ausdrückliches Abonnement des Newsletters verzichtet werden kann. Er bietet dem Adressaten nur eigene, vergleichbare Waren und Leistungen an. Gegen den Empfang von Werbe-E-Mails hat der Adressat noch keine Einwände erhoben. Die Empfängerin wurde bei der Erfassung der Anschrift und bei jeder Nutzung darüber informiert, dass sie ihrer Nutzung zu jeder Zeit widerstehen kann und dass keine weiteren Gebühren anfallen (abgesehen von ihren regelmäßigen Internet-Tarifkosten).

Wenn Sie alle vier Voraussetzungen erfüllt haben, können Sie auch die E-Mail-Adressen bestehender Kunden per Newsletter erreichen, um Ihr Potenzial zu erhöhen. Schlussfolgerung: Es gibt einige gesetzliche Bestimmungen im E-Mail-Marketing, die Sie unbedingt einhalten sollten, um eine mögliche Warnung zu vermeiden. Befolgt man auch den Leitsatz "Ich schicke nur das, was ich selbst mag", sind Rechtsbeschwerden und Warnungen sehr wenig wahrscheinlich.

Damit sind die zum Teil weitverbreiteten rechtlichen Probleme im E-Mail-Marketing und Newsletter-Versand weitgehend unberechtigt. Tipp: Credit Paybacks belohnen eine gute Leistung Ihrer E-Mail-Marketing-Kampagnen.

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