Newsletter Versender

Rundschreiben-Absender

Welche Personalisierungsoptionen bietet der Newsletter?? Mit welchen Personalisierungsoptionen können Newsletter ausgestattet werden? Die Herkunft der personifizierten Adresse ist die Serienbrieffunktion von typischen Office-Programmen, in denen für viele Adressaten mit einer persönlichen Adresse eine E-Mail angelegt werden kann. Möglich ist dies in der E-Mail und im Subject mit Unterstützung gängiger Newsletterprogramme.

Mit Platzhaltern, die den korrekten Dateinamen selbstständig aus einer Datenbasis lesen.

Grundsätzlich können alle dem Sender zur Verfügung stehenden Informationen genutzt werden: Beispielsweise eine genderspezifische Rede oder der Geburtsdatum. Die aufwendige Integration von Datenbeständen und Tables entfällt in einer heutigen Newsletter-Software jedoch. Beim Einlesen der Empfängereigenschaften werden alle Empfängereigenschaften so übertragen, dass sie bereits in der Anwendung enthalten sind.

Es genügt also völlig, einfach den passenden Platzhalter in die Mailings zu setzen. Nach der Einrichtung wird ein solches Auslöser- oder Lifecycle-Mailing tagesaktuell an alle Adressaten verschickt, die ein bestimmtes Merkmal aufweisen. Dies kann z.B. der Geburtsdatum oder das Vergehen einer gewissen Zeit nach der Bestellung des Newsletters sein.

Bei diesen automatischen E-Mails können alle auch für einzelne Mailings verfügbaren Individualisierungen über Placeholder verwendet werden. Sie sind besonders gut für die Konversionsoptimierung geeignet, da bis zu doppelt so hohe Öffnungs- und Click-Raten zu erwarten sind wie bei "normalen Newslettern". Ein weiterer effektiver Weg ist die Nutzung von persönlichen Gutscheinen oder Ermäßigungscodes.

Ein modernes E-Mail-Marketing-Programm stellt solche Funktionen zur Verfügung und spart Ihnen viel Zeit. So entsteht für Sie ein Fundus an Gutschein- oder Ermäßigungscodes, die dann wie andere maßgeschneiderte Angebote über Placeholder in Ihr E-Mail-Programm aufgenommen werden.

Vielen Dank Mailchimp! Warnrisiko für den Versand deutscher Newsletter

Externe Newsletter-Versender sind ein effektiver Weg, um professionelle Newsletter an den Mann oder die Frau mitzunehmen. Darüber hinaus reduziert die Nutzung eines solchen Dienstes das Risiko eines offenen Newsletter-Verteilers, da die Empfänger versehentlich im Feld "To" oder "Copy" statt im Feld "Blind Copy" eingetragen wurden. In Deutschland ist die Bestätigung und Verifizierung von Newsletter-Empfängern durch das so genannte Double-Opt-In-Verfahren verpflichtend.

Bei dem Double Opt-In Verfahren bestätigt der Newsletter-Empfänger - in der Regel über einen Aktivierungslink in einer Bestätigungs-E-Mail - seinen eigentlichen Willen, den Newsletter wieder zu erhalten (also "double"). Gleichzeitig wird dieser Prozess mit Zeitstempeln protokolliert, um die Registrierung und Aktivierung jederzeit dokumentieren zu können. Die auch in Deutschland häufig genutzte US-Firma Mailchimp hat nun das Standard-Registrierungsverfahren von einem Tag auf den anderen auf Single Opt-in umgestellt.

Dieses Verfahren steht im Widerspruch zu den gesetzlichen Anforderungen in Deutschland.

In einem Beitrag verweist die Kanzlei LHR darauf, dass Mailchimp zwar als Rechtsstörer gesamtschuldnerisch haftbar gemacht werden könnte, das Warnrisiko dadurch aber weder vermieden noch reduziert wird. Der Einsatz eines externen Newsletterdienstes wie Mailchimp gehört in den Anwendungsbereich der so genannten Order Data Processing (BDSG), in der zukünftigen Order Processing (EU DS-GVO).

Vor der Nutzung ist der Anbieter sorgfältig auszuwählen, auf bestehende Sicherheitsstufen zu überprüfen und mit einer Vereinbarung über die Auftragsdatenverarbeitung auszustatten (nicht zu verwechseln mit dem normalen Vertrag über die zu erbringende Dienstleistung). Fehlende oder fehlerhafte Auftragsdatenverarbeitung kann zu Bußgeldern von bis zu EUR 50000 führen. Wenn Sie einen externen Service nutzen, prüfen Sie VORHER, ob die Konvertierungsschritte für die Auftragsdatenverarbeitung möglich sind und durchgeführt werden.

Beide Anbieter sind deutsche Unternehmen, die mit den Verfahren der Auftragsdatenverarbeitung vertraut sind, sich bei ihren Dienstleistungen an das deutsche Werberecht halten, ihre Rechenzentren in Deutschland betreiben und über aktive, kompetente Datenschutzbeauftragte verfügen.

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