Nordhäuser Allgemeine

Nord-Häuser Allgemein

Tageszeitung für Nordhausen & Südharz. Wie sieht es in Nordhausen aus? Sie können vor Ort in Nordhausen sein. Im heutigen Nordhausen wird der Landkreis vor allem durch Gebiete des ehemaligen Landkreises Honstein gebildet;

dafür steht das rot-silberne Schach. Die Broschüre "Studieren mit Kind an der Universität Nordhausen".

Landreis Osthausen - Allgemeine Infos

Hauptsächlich Gebiete des früheren Kreises Hörnstein bilden den heute nördlichen Stadtteil Nord-hausen; dafür steht das rot-silberne Schachspiel. Die Baumspitze steht für die Zerstörung der Innenstadt und des Bezirks Nord-Hausen, insbesondere während des Zweiten Weltkriegs. Landkarte: Karte: Das Gelände des jetzigen Bezirks Nord-hausen liegt in einem frühzeitig angesiedelten Teilgebiet.

Auf dem Territorium der Gemeinde Northhausen sind neolithische und bronzenzeitliche Besiedlungen um 2500 v. Chr. zu finden. Der Ursprung der Gemeinde Northhausen geht auf das Jahr 780 zurück, als die Fränkinnen und Fränkinnen auf dem Frauenberg einen kaiserlichen Hof bauten. Von 910 bis 915 baute der Sachse Heinrich das Schloss Nord-hausen. Im Jahr 1220 erhielt Nord-hausen die kaiserliche Unmittelbarkeit und durfte sich als Reichsstadt bezeichnen.

Im Jahre 1430 gehört Osthausen für kurze Zeit der Hansestadt an. Von 1715 bis 1802 war Nord-Hausen eine frei lebende Kaiserstadt, bevor sie in preußisches Eigentum übergegangen ist. Mit der über 1000 Jahre alten Stadtgeschichte sind zahlreiche Naturkatastrophen wie Pestepidemien und Stadtbrand verknüpft. In den Monaten Mai 1945 wurden 70% der Gesamtstadt durch Atombomben vernichtet. Nord-Hausen hat sich heute zu einem Industriezentrum im Norden Thüringens gewandelt.

Thüringens bewegte Vergangenheit hat im Kreis Nord-Hausen eine Vielzahl von kulturellen und historischen Zeugnissen und Denkmälern hervorgebracht. In der Bezirksstadt Osthausen sind trotz mehrerer Brände und der Bombenvernichtung 1945 mehrere geschichtsträchtige Bauwerke erhalten geblieben. Markenzeichen der Hansestadt ist seit dem fünfzehnten Jh. der Roland, der sich heute am Stadthaus erhebt.

Der Rathausbau wurde zu Anfang des XVII. Jh. im Renaissance-Stil errichtet und ist das unverwechselbare Stadtzentrum. Nord-Hausen ist auch der Ausgangspunkt für die Harzerquerbahn, eine schmalspurige Eisenbahn, die den ganzen Harzer Raum bis nach Wilhelmshaven überquert. Das KZ Mittelbaus, ein Nebenlager des KZ Buchenwald, lag von 1943 bis 1945 in direkter Stadtlage.

Zu den wichtigsten Sehenswuerdigkeiten im Kreis gehoeren das Schloß in Heringen, die Burgenbergkirche in Ellrich als eine der aeltesten Kirchenburgen Thueringens, der groesste Grabhuegel Nordthuens in Thueringen in Warnemünde, die Burganlage Lohra am Hainleithimmel und die Burgruine Hohennstein und Ebersburg. Nordwestlich der fruchtbare "Goldenen Aue", zwischen Hinterharz und Haarleite, ca. 180 bis 250 Meter über dem Meeresspiegel, befindet sich die ehemalige Reichs- und Hansestadt Nordhausen und die heute Stadtteil. Sie kann auf eine mehr als 1000 jährige Historie zurückblicken.

Sie wird auch als "südliches Tor zum Harz" beschrieben. In den Kieslagen am Rande der Ortschaft finden sich Fundstücke, die auf eine neolithische und bronzenzeitliche Siedlung um 2500 v. Chr. hinweisen. Der Herzog Heinrich von Sachsen, der zwischen 910 und 915 die Festung Nord-Hausen baute, spendete 927 seiner Frau Mathilde Nord-Hausen. 1220 wurde die Frauenabtei in eine Domherrenstelle umgebaut und Nord-hausen erhielt die kaiserliche Direktheit.

Die Stauferkaiser in der Innenstadt. 1802 ging es in preußisches Eigentum über und hat damit seine kaiserliche Freiheit verloren und war bis 1945 im Eigentum Preußens. Nord-Hausen ist eine wichtige Industrie- und Verkehrsstadt und gilt als "Tor zum Südharz" sowie als "Nordhäuser Doppelkorn" und "Nordhäuser Kautabak". Die Technik der Getreideverarbeitung hat in Nord-Hausen seit 1507 Brauch.

Zusammen mit ihrer jungen Tochter, der Rauchtabakindustrie, hat die Destillerie maßgeblich zur florierenden Stadtentwicklung beizutragen. Die " Echten Nordhäuser " sind heute eine der führenden gesamtdeutschen Doppelkornmarken. Nordhäuser-Tabakprodukte werden derzeit wieder in 12 Staaten der Erde ausliefert. Doch auch der Maschinen- und Anlagenbau, die Bau- und Baustoffindustrie, die Metallbearbeitung, die Umwelttechnik/Hydrogeologie und die Leicht- und Nahrungsmittelindustrie sind für Nord-Hausen entscheidend.

Weltkrieges war Nord-hausen ein Waffenzentrum und 1943 wurde die Waffenproduktion von PEENEMÜNDE nach "Mittelbau-Dora", einem Freilager des Konzentrationslagers Buchenwald, verlegt. 20.000 Menschen kamen bei der "Vernichtung durch Arbeit" in den untertägigen Produktionsanlagen von Kohlnstein bei Nord-Hessen ums Leben. Eine farbenfroh bemalte Roland-Figur - das Herzstück der Gemeinde Osthausen - erregt die Aufmerksamkeit der Vorbeigehenden.

Zu den weiteren Attraktionen gehören das Rathaus, das Kinderheim, die Alten Pfosten, die Kuttel-Treppe, der Wallenstein-Hof, der Primärgraben mit Überresten der Stadtmauer, das Torhaus am Spendenkirchhof, das Jüdische Museum am Rhein, die Fraunhofer-Gemeinschaft "St. Jacobi", die Altertümerkirche, der Petersrundenturm (höchster Glockenturm der Stadt), der Neunbrunnen, der Neptunnen, der zwingereigene sowie das Meyenburg Museum (Heimatmuseum und Stilmuseum).

Das Nordhäuser Fest feiert gerne und eines der populärsten und grössten Festivals ist das jährliche Roland-Fest, das in der Regel an einem Juni-Wochenende stattfindet, bei dem der Oberbürgermeister die Schlüsselmacht über die Hansestadt an das Nordhäuser Roland und sein Umfeld mit der Brockenhexe, dem Zwanziger und dem Ebersberg überträgt. Seit mehr als 450 Jahren wird in der Hansestadt das Martini-Fest - oder wie die Nordhäuser es bezeichnen - ausgelassen.

Die Martinifeste in Osthausen unterscheiden sich von den aktuellen Martinifesten in den einzelnen Staaten Europas. Am Stadttor liegt der südliche Harz mit seinen bezaubernden Talschaften und prächtigen Gebirgswäldern, aber auch das Kyffhäuser Gebirge und der Hainleit stein sind nicht weit von hier.

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