Notruf Telefonanlage

Notfallruf Telefonanlage

oder der zuständigen Notrufzentrale: Diese Notruftelefone bieten schnelle Hilfe im Notfall! Mit der gleichen Funktion speichern sie ein anderes Gerät im Haus und wickeln den Notruf nicht per Funk, sondern per Telefon ab. Notruf in der Firma: Konsequenzen der ISDN-Abschaltung Der einheitliche Notruf über die Rufnummern 110 und 112 existiert in Deutschland erst seit 1973 und hat sich seit Jahren über das ISDNetz bewährt. Allerdings ist die durchgängige Konvertierung der Telekommunikationsnetze von ISDNAnschluss auf All-IP eine neue Anforderung an den Notruf - vor allem in Betrieben mit mehreren Durchwahlen.

Welche Betriebe bei der Umschaltung von ISDNAnschluss auf All-IP für Notrufe aufpassen sollten und wie sie ihre Beschäftigten schützen können, finden Sie hier. Die erste Fragestellung ist, wie Notrufe in Deutschland funktionieren. Bei jedem Notruf - ob 110 oder 112 angewählt - wird dieser an eine Zentrale von 112 weitergeleitet.

Derzeit werden alle Notfallmeldungen von der Deutschen Telekom abgewickelt, die als einziges Unternehmen einen ISDNAnschluss anbietet, der den rechtlichen Vorgaben für die Bereiche Bundespolizei und Berufsfeuerwehr entspricht. Die genaue Weiterleitung des Notrufs richtet sich danach, ob Sie aus einem Mobilfunk-, ISDN- oder IP-Festnetz ausrufen. Grundsätzlich sind die Belegungen im All-IP-Netz wesentlich präziser als bei ISDNS, da sich die Schaltung des Notrufs nicht auf die Beurteilung des lokalen Netzes auswirkt.

Die Gefahr, den Anrufenden mit einer fehlerhaften Zentrale zu verknüpfen, ist daher bei All-IP niedriger. Weil die lokalen Netzbereiche des ISDNS nicht immer zu 100 Prozentpunkten mit den Verantwortungsbereichen des Notrufes übereinstimmen. Erfolgt der Notruf mit dem Handy, wird der geschätzte Ort über das Mobiltelefon und nicht, wie zu erwarten, über GPS bestimmt.

Der Notruf mit Voice over IP arbeitet im Betrieb? Auch wenn die präzise Übermittlung des Standortes über All-IP zunächst gut klingt, trifft dies nur auf individuelle IP-Telefone zu. Firmen mit mehreren Geschäftsstellen verwenden oft SIP Trunking, um mehrere Anschlüsse von IP-Telefonen zu erreichen. Es ist z.B. möglich, dass eine Firmenniederlassung in Hamburg mit einer Ortsvorwahl Köln anruft, da sich dort die Zentrale befindet.

Mit SIP Trunking können Sie auch außerhalb Deutschlands mit der Ortsvorwahl Köln anrufen. Für Firmen ist die Standortunabhängigkeit durch Voice over IP und SIP ein wichtiger Pluspunkt - außer es geht um den Notruf. Um den Notruf in jeder Durchwahl sicherzustellen, gibt es Massnahmen, die Sie in Ihrem Betrieb umsetzen können.

Mit diesen können vom Betrieb stammende Hilferufe weitergeleitet und im Alarmfall die aktuelle Lage übermittelt werden. Daher sollten die Notfallnummern nicht nur mit einer eigenen Präfix, sondern auch unmittelbar anwählbar sein. Idealerweise können jedoch sowohl die Rufnummern mit als auch ohne Ortsvorwahl verwendet werden. Ebenfalls nützlich wäre eine automatische Alarmierung der Sicherheitsdienste und des Empfangs über einen Notruf (mit Angaben wie Stockwerk, Fachabteilung, etc.), der über das Telekommunikationssystem übertragen wird.

Daher ist es zunächst nur möglich, Ihre Angestellten im Home-Office zu informieren, ihre Privatanschlüsse und Telefonnummern für einen Notruf zu verwenden. Weil Sie schon dann einen Notruf über die 112 tätigen können. Sie benötigen jedoch eine SIM-Karte, da der Notruf ohne SIM-Karte seit 2009 nicht mehr zur Verfügung steht, weil in der Zukunft die Notfallnummern auf diese Art und Weise unbrauchbar gemacht wurden.

Bis sich im Betrieb über Voice over IP ein durchgängiges Notrufsystem etabliert hat, wird es wahrscheinlich noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Inzwischen liegt es an den Betrieben selbst, sich dieser verantwortungsbewussten Aufgabe zu stellen.

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