österreichische Unternehmen

Österreichische Unternehmen

Energieeffizienzgesetz: Chance für österreichische Unternehmen. von Petra Lackner und Christoph Gruber. Im Iran realisieren österreichische Unternehmen Solarparks.

Rangliste: Die zehn grössten Unternehmen Österreichs

Wachwechsel an der Unternehmensspitze der großen Österreichischen Unternehmen: Die Porsche Holdinggesellschaft hat erstmalig den Stammführer OMV als das umsatzstärkste Unternehmen übernommen. Dementsprechend erhöhte der Autohändler seinen Umsatz 2016 um 12,2 Prozentpunkte auf rund 21,1 Mrd. EUR, während der Öl- und Gashandelskonzern einen Rückgang um 14,5 Prozentpunkte auf rund 19,3 Mrd. EUR erfuhr.

Der Lebensmitteleinzelhändler Spar Österreich belegte mit einem Jahresumsatz von 13,8 Mrd. EUR und einem Zuwachs von 4,7 Prozentpunkten gegenüber dem Jahr zuvor den dritten Rang. Mit 77.480 Mitarbeiter ist Spar auch das österreichische Unternehmen mit der größten Mitarbeiterzahl, vor der Bauunternehmung STRATBAG mit rund 71.840 Mitarbeiter auf der ganzen Welt und dem Handelswettbewerber Rewe International mit rund 69.540 Mitarbeiter.

In dieser Klasse liegt Porsche (35.600 Mitarbeiter) auf dem sechsten, die OMV (23.170 Mitarbeiter) auf dem 13. und der OMV (23.170 Mitarbeiter) auf dem 13.

In Serbien haben 500 österreichische Unternehmen investiert.

Wiener Unternehmen zählen zu den grössten Anlegern auf dem Westbalkan, betont Johann Gudenus, stellvertretender Bürgermeister von Wien. Anlässlich eines Wirtschaftsforums in der Bundesrepublik Srpska wies er darauf hin, dass Österreich sowohl in Serbien als auch in Bosnien-Herzegowina der bedeutendste Auslandsinvestor sei. Den überwiegenden Teil davon machen Unternehmen aus Wien aus.

Laut Bundeswirtschaftskammer Österreich haben bisher 500 österreichische Unternehmen 2,8 Mrd. Euro in Serbien mitgenommen. Davon entfielen 1,8 Mrd. Euro auf Unternehmen in Wien, erläuterte Gudenus. Von den rund 400 heimischen Investmentgesellschaften in Bosnien-Herzegowina kommen 50 aus Wien. Mit einem Investitionsvolumen von 1,6 Mrd. Euro sei Österreich der bedeutendste Investitionspartner in diesem Jahr.

Die Wiener Unternehmen haben sich hervorragend aufgestellt. Eine solche Ent wicklung kommt der Metropolregion, aber auch Wien zugute, denn sie schafft auch Jobs in der heimischen Landeshauptstadt - betonte er nach seiner Heimkehr nach Wien.

Bindemittel+Co

Neuerungen "Made in Austria" in den Bereichen Umwelttechnologie und Klimaschutz sind rund um den Erdball begehrt und sorgen hier im Lande für neue Arbeitsplätze. Die Green Tech Firma Binder+Co steht in der ganzen Welt als Inbegriff für ressourcensparende Techniken zur Verarbeitung hochwertiger Primär- und Sekundärrohstoffe. Der Name ist Programm.

Das italienisch-österreichische Unternehmen, das sich auf getriebelose Windturbinen spezialisiert hat, nutzt die Windenergie mit seinem patentrechtlich geschützten Doppelantrieb mit permanentmagnetischem Synchrongenerator optimal aus. LEITWIND erzielte im Jahr 2017 einen Umsatz von 773 Mio. EUR. Für Investitionen in den Bereich F&E wurden 30 Mio. EUR aufgewendet. Siemens ist einer der weltgrößten Lieferanten von umweltfreundlichen Technologien.

Zu den Umweltportfolios gehören die Effizienzsteigerung konventioneller Kraftwerke, der Ausbau der Nutzung erneuerbarer Energieträger sowie die Erarbeitung energiesparender und wirtschaftlicher Gesamtlösungen für die Bereiche Bau, Licht, Verkehr auf der einen Seite und Gewerbe auf der anderen. Das Know-how von Siemens Austria liegt vor allem in den Gebieten U-Bahnen, Tram- und Reisebusse, Unterwagen, Smart Grids, Mautgebühren und Kleinwasserkraftwerke sowie GuD-Kraftwerke.

Ausgehend von Österreich bedient das technologisch marktführende Unternehmen den 18-teiligen Siemens-Cluster "Central Eastern Europe", zu dem die mittel- und südosteuropäischen sowie die Schweiz und die Türkei gehören. Der Weltmarktführer ist bekannt für die Entwickung, Herstellung und den Verkauf von Reinigungsanlagen. Die Forschung und Weiterentwicklung wirtschaftlicher und umweltfreundlicher Prozesse und Prozesse wie "eco!efficiency" hat bei der Firma Kaiserslautern einen hohen Stellenwert: Sie spart Zeit, Geld und Zeit.

Kärcher Österreich ist seit 1993 die Hauptverwaltung für Mittel- und Osteuropa.

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