Online Video Werbung

Werbung für Online-Videos

Die Kombination aus der Macht der Fernsehwerbung und der Wirksamkeit der Online-Werbung zieht die Werbetreibenden an. mw-headline" id="Video-Ads">Video-Ads[Bearbeiten | < Quellcode bearbeiten] Unter Online-Videowerbung versteht man Werbung in Gestalt von Videofilmen im Intranet. Werbevideos werden wie klassische Werbefahnen auf Webseiten oder in einer Weise angezeigt, die zu anderen (redaktionellen) Videocontent passt. Durch die im Web und in den sozialen Medien fest verankerte Weiterentwicklung von Online-Videos werden professionelle Beiträge zum Thema Bewegtbild immer häufiger kostenfrei ins Netz gestellt. Dabei werden die Beiträge in professioneller Weise produziert.

Video-Angebote von Fernsehanstalten wie RTLnow, Prof is, Videoportale wie YouTube, Tageszeitung oder Verlage wie Spiegel Online setzen Videoanzeigen zur Neufinanzierung ihrer Business-Modelle ein. Im Moment (ab 2010) steigen die kostenlosen Video-Angebote und sind bestrebt, vielfältige Buchungsmöglichkeiten für Werbekunden im richtigen Ambiente vorzustellen. Zunehmend kommen auch lizensierte Contents, so genannte Premium-Umgebungen, in verschiedene Anbieter von Lernvideos.

Korrespondierende Targeting-Möglichkeiten im Rahmen der Online-Werbung unterstützen Werbetreibende dabei, mit ihrer Werbung die gewünschte Zielgruppe sehr präzise zu erreichen. Gegenüber der konventionellen Platzierung von Werbung im Fernseher sind die Dispersionsverluste niedriger. Das Interactive Advertising Bureau (IAB) trennt drei unterschiedliche Möglichkeiten, ein Video in eine Website zu integrieren:

In-Stream Video heißt, dass der entsprechende Werbefilm vor einem anderen vom Benutzer gewählten Video wiedergegeben wird. In-Banner-Videos zeigen einen Werbefilm in einem herkömmlichen Display-Werbeformat an; In-Text-Videos zeigen ein Video innerhalb eines TeX. Werbefilme beinhalten emotional geprägte Brandbotschaften und werden entweder unmittelbar aus TV-Spots übernommen oder separat für die Verwendung als Videoanzeige hergestellt.

Marketing-Kampagnen werden immer häufiger so konzipiert, dass Empfänger oder potenzielle Verbraucher nicht nur im Fernsehen oder Hörfunk, sondern auch im Netz mit der Botschaft der Marke in Berührung kommen. Auf Online-Shops, auf Online-Marktplätzen, auf Videoplattformen wie YouTube und auf den Internetseiten von Produktherstellern werden dagegen auch Produktivvideos präsentiert, die sich dadurch hervorheben, dass sie ein Produkt erläutern und seine Vorzüge darstellen.

Je weniger Werbekommunikation mit Videofilmen stattfindet, desto besser wird Videomarketing genannt. In der Regel werden Videoanzeigen über einen Flash-Player vor dem tatsächlichen Content der Web-Seiten integriert und können so plattformübergreifend auf PC, Mac oder Mobilgeräten aufgenommen werden. Die HTML5-Norm bietet eine Lösung, indem sie es ermöglicht, Video- und Videoanzeigen flashanbhängig im Webbrowser des entsprechenden Endgerätes abspielen zu können.

1 ] Es zeigt, dass bereits drei Viertel aller Benutzer regelmässig Videoaufzeichnungen im Netz ansehen und eine anhaltende Aufwärtsentwicklung der Nutzerzahl zu verzeichnen ist. Der Anteil der Benutzer von Videofilmen im Netz stieg zwischen Januar 2007 und August 2008 um 46%.

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