Operativer Gewinn

Betriebsergebnis

Das Betriebsergebnis ist der Gewinn, den ein Unternehmen durch seine reguläre Geschäftstätigkeit erzielt. Zahlreiche übersetzte Beispielsätze mit "operational profit" - Englisch-Deutsches Wörterbuch und Suchmaschine für Millionen von englischen Übersetzungen. Viele übersetzte Beispielsätze mit "operativer Gewinn" - Englisch-Deutsches Wörterbuch und Suchmaschine für englische Übersetzungen. Das Betriebsergebnis ist der Gewinn, den ein Unternehmen mit seinen Geschäftsfeldern erzielt, z.B.

aus dem Verkauf von selbst hergestellten Produkten.

mw-headline" id="Definition">Definition[Bearbeiten | < Quelltext bearbeiten]

In der Regel ist das Ergebnis vor Ertragsteuern (EBITDA) eine ökonomische Größe, die den Gewinn eines Unternehmen angibt. Der Begriff EBITDAMaß ist die Bezeichnung für das Ergebnis vor Finanzergebnis, Ertragsteuern und Amortisation. Daraus ergibt sich das "Ergebnis vor Finanzergebnis, Ertragsteuern und Abschreibungen". Sie ist daher eine Darstellung der Betriebsleistung vor Investitionen (Betriebsergebnis).

Es ist in der Regel zu beachten, dass Unternehmen oft Instandhaltungsinvestitionen in Betriebsanlagen, maschinelle Einrichtungen oder Softwaresysteme vornehmen müssen, um ihr Geschäft aufrechtzuerhalten, die sich per Definition nicht im Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBITDA) niederschlagen. Eine positive Entwicklung des Ergebnisses und die Entwicklung der EBITDAMarge sprechen daher wenig über die nachhaltige Entwicklung und Stabilisierung eines Wachstums. Darüber hinaus wird in gewissem Umfang vom bereinigten und um so genannte "außerordentliche Aufwendungen und Erträge" korrigierten Bereinigt.

Ziel dieser Kennziffer ist es, das tatsächliche betriebliche Geschehen ohne besondere Einflüsse abzubilden und die Resultate der verschiedenen Geschäfstjahre und Gesellschaften besser vergleichbar zu machen. Die Gesellschaft kann jedoch nach eigenem Gutdünken bestimmen, welche Positionen als "außerordentlich" angesehen werden - wie Prozesskosten, Marketingkosten, Abfindungszahlungen, Restrukturierungskosten -, so dass die Bedeutung eines solchen "bereinigten EBITDA" ebenfalls eingeschränkt ist.

Mit dem englischen Terminus Abschreibung ist nicht der deutsche Terminus "Amortisation" gemeint, der sich in der Betriebswirtschaft nur auf die Abschreibung von Firmenwerten bezieht[1][2], nicht aber auf die Abschreibung z.B. von Konzessionen, Patenten in den Bereichen Patente und Marken. Die Berechnung des Ergebnisses vor Zinsen und Ertragsteuern (EBITDA) ergibt sich wie nachstehend dargestellt aus dem Jahresüberschuss (EAT, Ergebnis nach Steuern):

Die Kennzahl EBTDA wird unter anderem als Steuerungsgröße im operativen Ergebniscontrolling, in der Unternehmenswertung, bei der Beurteilung der Bonität von Unternehmungen, bei der Messung von erfolgsabhängigen Managementgehältern und in der Finanz-Kommunikation eingesetzt. Werden Vorstand oder Verwaltungsrat nach EBITDA[3] vergütet, können sie ihre Erträge durch große Unternehmensübernahmen besonders rasch und ohne Rücksicht auf den Anschaffungspreis steigern: Es werden weder die Abschreibung auf (möglicherweise überteuerte) Vermögenswerte noch die Kosten des Kapitals für die Finanzierun g- gen mitgerechnet.

Das EBITDA ist in Deutschland aufgrund der Unternehmensteuerreform 2008 nicht im Wirtschaftsrecht, sondern nur im Finanzrecht zu finden. Durch die so genannte Zinsgrenze wird die Absetzbarkeit des Zinsergebnisses auf einen Wert begrenzt, der 30 v. H. des "Ergebnisses vor Finanzergebnis, Ertragsteuern und Abschreibung (EBITDA)" nicht übersteigt (siehe § 4h EStG).

Der Gewinn ist nicht durch den Rechnungslegungsstandard GAAP reguliert. Dabei ist das Ergebnis der Kennzahlen, die es mit anderen Trend- oder Bestandsvariablen in Beziehung setzen und so einen größenunabhängigen Vergleich zwischen den einzelnen Gesellschaften ermöglichen. Der Wert der EBITDA-Marge ist das VerhÃ?ltnis von der Kennzahl â??EBITDA zum Umsatzâ?? (EBITDA dividiert durch den Umsatz).

Dabei wird der Unternehmensgewinn vor allem bei Unternehmensübernahmen verwendet, um ihn mit dem Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) zu vergleichen (voraussichtlich oder durchschnittlich über mehrere Jahre, falls zutreffend). Besonders interessant ist für die Kreditgeber auch das Zusammenspiel mit dem Kreditvolumen (z.B. langfristiges Fremdkapital, Nettoverschuldung) und dem Schuldendienst (Zinsen und Tilgung). Durch den Vergleich der Ertragskennzahl mit der Konzernbilanzsumme und der EBITDA-Rendite auf die Gesamtaktiva erhält man eine alternativere EBITDAMarge.

Bei ENRON wurde das EBITDA nach den finanziellen Fälschungen im Jahr 2001 sarkastisch in Earnings uminterpretiert, bevor ich den stummen Auditoren betrogen habe.

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