Opt in B2b

Opt-in B2b

Hallo, ich sende monatlich Info-Mails an meine B2B-Kunden. Daher ist es unerlässlich, dass Sie das Double-Opt-In-Verfahren anwenden. Wurde die Einwilligung für die Kommunikation im Zusammenhang mit der Werbung des Kunden eingeholt (Opt-in), so hat der Kunde das Recht auf

In der DSGVO sind keine Veränderungen hinsichtlich der Zulassung von Verbraucherwerbung vorgesehen. Gemäß den Vorgaben der französichen Datenschutzaufsichtsbehörde CNIL ist in einigen Ländern die Werbung für Kunden ohne vorherige Anmeldung für B2B- und B2C-Zwecke zulässig. Bei der B2B-Kommunikation (an Unternehmen) ist es möglich, mit einzelnen Geschäftsadressen (z.B.: marie@company.com) ohne Einwilligung zu werben, vorausgesetzt, dass:

Bei B2C-Nachrichten ( "an Verbraucher") ist das Versenden von Werbebotschaften ohne Einwilligung gestattet, sofern dies vorgesehen ist: Andernfalls ist die Einwilligung ( "Opt-in") für die Kommunikation im Zuge der Kundengewinnung verpflichtend. Um eine gute Reputation der Sender - und damit eine gute Zustellbarkeit der E-Mails - zu erhalten, empfiehlt es sich, vor dem Versenden von Nachrichten über die Werbung der Kunden die Einwilligung des Empfängers einzuholen. der Post.

Rechtssichere Lead-Generierung im B2B-Bereich - Offshore - ONO-TONON

Die neue EU-Grunddatenschutzverordnung (DSGVO) tritt ab März 2018 in Kraft. "Über diesen Termin hinaus bleiben "alte" Zustimmungen gültig, wenn sie bereits jetzt nach den neuen Vorgaben der DSGVO bezogen werden. E-Mail-Marketing, d.h. der Versand von Werbebotschaften auf elektronischem Weg, ist nur mit Zustimmung des Adressaten erlaubt.

Drei rechtliche Aspekte erfordern die Zustimmung des Empfängers: Das Datenschutzrecht schreibt vor, dass die Speicherung, Verarbeitung und Nutzung der Empfängerdaten zum Zwecke des "Versands von Werbe-E-Mails" nur mit vorheriger Zustimmung des Empfängers zulässig ist. Um den Absender nicht selbst nach den 823, 1004 BGB wegen der Beeinträchtigung eines anderen Rechtes unmittelbar ermahnen zu können, muss der Adressat seine Zustimmung einholen.

Nach dem Wettbewerbsrecht ist eine explizite und vorhergehende Zustimmung notwendig, damit der Absender nicht von Konkurrenten, dem Wettbewerbszentrum, Warnverbänden usw. vor einem Verstoß gegen § 7 Abs. 2 UWG gewarnt werden kann. Die EU-Datenschutzverordnung (DSGVO) tritt am 24. April 2018 in kraft. Im E-Mail-Marketing darf niemandem - sei es einem Konsumenten oder einem Firmenkunden - ohne dessen Zustimmung eine Werbe-E-Mail zugesandt werden.

Das Kartellrecht besagt: "Unannehmbare Belästigungen werden in der Werbebranche mit einem Anrufbeantworter, einem Faxgerät oder einer elektronischen Nachricht ohne vorhergehende ausdrückliche Zustimmung des Empfängers angenommen (....). "Kaum AusnahmenNur bei telefonischen Werbegesprächen im B2B-Bereich gibt es eine Entspannung: Telefongespräche mit einem Konsumenten ohne dessen vorheriges ausdrückliches Einverständnis sind nicht zulässig, aber gegenüber einem anderen Markteilnehmer wie einem potentiellen B2B-Kunden sind sie zulässig, wenn mindestens seine mutmaßliche Zustimmung angenommen werden kann.

Wodurch ist die Zustimmung zu erwirken? Derzeit ist nach dem deutschen Datenschutzgesetz die Zustimmung zum Opt-out-Verfahren noch zulaessig. Damit man jedoch nicht kartellrechtlich verwarnt werden kann, ist das Opt-in bei der Einholung der Zustimmung des Adressaten stets zu berücksichtigen. Zukünftig muss der Zustimmungserweis des Verantwortlichen möglich sein ( 7 DSGVO) und die Zustimmung kann elektronisch durch das aktive Ankreuzen von Kästchen erlangt werden.

Schweigen, bereits angekreuztes Kästchen oder Inaktivität stellt keine Zustimmung dar (Erwägungsgrund 32), bereits erhaltene Altzustimmungen bleiben bestehen, wenn sie den Erfordernissen der DSGVO genügen (Erwägungsgrund 171). Bestätigungs-E-Mails mit dem Bestätigungslink sollten daher bereits im Double-Opt-In-Verfahren werben, für dessen Zusendung eine vorherige Zustimmung eingeholt werden muss (siehe Beschluss vom 27. September 2012, Ref. 29 U 1682/12).

Kürzlich hat das OLG Düsseldorf jedoch beschlossen, dass Bestätigungs-E-Mails im Double-Opt-In-Verfahren erlaubt sind. Die Zusendung eines Bestätigungslink ist erlaubt, um vom Sender sein Teilnahmeinteresse an E-Mail-Werbung bestätigt zu bekommen. Vorraussetzung ist jedoch, dass die Zustimmung bereits vorher erteilt wurde. Wie das Landgericht Bonn feststellte, hat eine Zustimmung zum Empfang von Werbe-E-Mails nach einer gewissen Zeit ihre Gültigkeit verloren.

Hier hatte der Adressat der Werbe-E-Mails im Jahr 2011 an einem Wettbewerb mit seiner Zustimmung zum Empfang von Werbesendungen mitgespielt. Die vor vier Jahren gegebene Zustimmung hat damit ihre AktualitÃ?t und damit ihre Wirkung im Jahr 2015 eingebüÃ?t (Urteil vom 10. Mai 2016, Ref.:104 C 227/15).

Dabei war die Zustimmung seit anderthalb Jahren verfügbar, wurde nicht verwendet und hatte damit ihre Gültigkeit eingebüßt (Urteil vom 8. April 2010, Az.: 17 HKO 138/10). Ist Tracking und Profilerstellung nach der DSGVO noch erlaubt? Wie Tracking und Profilerstellung für die Lead-Generierung ab dem Zeitpunkt des Inkrafttretens der DSGVO erfolgen wird und wie Fallrechts- und Datenschutzverantwortliche die neuen Regeln interpretieren werden, ist noch offen.

Ist nicht in jeder Phase einer Kampagnenphase die ausdrückliche Zustimmung der betroffene Person zur Erhebung und Verarbeitung von Informationen einzuholen, verbleibt nur das "berechtigte Interesse" als Straftat (vgl. § 6 Abs. 1 f DSGVO). Daher können bei vielschichtigen Leadgenerierungskampagnen nicht alle denkbaren Informationen direkt vom Datensubjekt abgerufen werden.

Wahrung der legitimen Belange der betreffenden PersonIm Übrigen sind die legitimen Belange des Entrepreneurs gegen die Belange der betreffenden Person abzugleichen. Sollen personenbezogene Angaben erhoben und verarbeitet werden, darf das Nutzungsinteresse der betroffene Person am Datenschutz nicht das Nutzungsinteresse des Unternehmen an der Profilerstellung für Werbezwecke aufwiegen.

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