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Ausgangsmarketing - Begriffsbestimmung | B2B-Managerglossar Glossar Unter Outbound-Marketing versteht man den strategischen, aktiven Vertrieb von Marketing- und Werbeaktivitäten an ein breiteres Zielgruppen. Mit dieser Verbreitungsstrategie von Werbemitteln werden potentielle Käufer erreicht. Das Marketing ist providerorientiert, d.h. der Provider geht proaktiv auf den Konsumenten zu.

In den 1950er Jahren, als der Wettbewerbsdruck auf den Weltmärkten durch den technologischen Wandel deutlich anstieg, wurden die grundlegenden Verfahren des Outbound-Marketings zum ersten Mal eingesetzt.

Dabei mussten die Firmen gezielt Werbung machen, um die Aufmerksamkeit von Bestands- und Neugeschäftskunden zu wecken. Oft wird der Ausdruck "traditionelles Marketing" benutzt, um darauf hinzuweisen. Zu den typischen Kanälen im Outbound-Marketing gehören: Der Kontakt wird ohne vorheriges Interesse der Zielgruppen hergestellt (Cold Acquisition). Im Vordergrund steht die Wahrnehmung durch potenzielle Käufer.

Im Zuge der zunehmenden Internationalisierung hat das Netz das Kaufverhalten der Kunden und die Wahrnehmung von Firmen grundlegend geändert. Aufgrund des Trends zur individualisierten Bewerbung nahm auch die Relativität des Outbound-Marketings im Business-to-Consumer (B2C)-Segment merklich ab. Beim B2B-Marketing (Business-to-Business-Marketing) ist diese Marketingmethode jedoch nach wie vor von großer Wichtigkeit.

Das Outbound-Marketing zeigt sich auch für Firmen vielversprechend, deren Zielgruppen vor allem traditionelle Massenmedien (Zeitungen, Mailings, etc.) zur Informationsbeschaffung nutzen. InB2B Marketing, Outbound-Marketing-Maßnahmen sind nach wie vor sehr gefragt. Dies liegt daran, dass sich B2B-Kunden nach wie vor über die gängigen Wege (z.B. Handelsmagazine, Werbebroschüren) auf dem Laufenden halten. Zu den gängigsten Outbound-Marketingmaßnahmen im B2B-Bereich gehören Ausstellungsstände, Werbung in Handelsmagazinen und Telefonmarketing.

Gerade auf Fachmessen kann ein produzierendes Industrieunternehmen durch individuelle Begegnungen mit potentiellen neuen Kunden vielversprechende erste Kontakte (Leads) gewinnen. Häufig werden unterschiedliche Massnahmen aneinandergereiht. Das Outbound-Marketing ist in der Praxis meist durch reine Werbebotschaften gekennzeichnet, so dass die Inhalte oft generell und sachlich bleiben. Dies ist in der Praxis meist entscheidend für die KAUFE.

Aber auch im B2B-Bereich muss der eventuelle Einkauf einen Kundennutzen haben oder eine Systemlösung sein. Diese kann nicht in allgemeinen Werbekampagnen umgesetzt werden, wie es im Outbound-Marketing der Fall ist. Das Outbound-Marketing hat das Bestreben, eine möglichst große Menge zu erwirtschaften. Weil nicht im Vorfeld bewertet wird, ob diese zur angestrebten Zielgruppenzugehörigkeit gehören, ist die Wirksamkeit solcher Massnahmen nach wie vor niedrig.

Für die Messbarkeit des Erfolgs von Outbound-Marketingmaßnahmen gibt es unterschiedliche Ansatzpunkte. Diese werden auf Poster und Flyer aufgedruckt und können vom Auftraggeber eingescannt werden. Damit stehen den Betrieben auswertbaren digitalen Informationen zur Verfügung. Um das Outbound-Marketing moderner und wirkungsvoller zu machen, gibt es mehrere Möglichkeiten. So wird im Outbound-Marketing nun auch auf die Berücksichtigung der eigenen Zielgruppen geachtet.

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