Personaldisposition

Mitarbeiterdisposition

Was steckt dahinter? Über die Personaldienstleistungsindustrie wird viel gesprochen und in den Massenmedien darüber berichte. Oftmals werden beängstigende Sonderfälle der Industrie, die derzeit aus mehr als 80000 vorwiegend rein tätigen Betrieben in Deutschland zusammengesetzt ist, von den Massenmedien aufgenommen und als Gelegenheit genutzt, alle Betriebe dafür gemeinsam zu anprangern. Tatsache ist jedoch, dass sich die Industrie in den vergangenen Dekaden stetig verändert und weiterentwickelt hat und keineswegs aufhört.

Fast die ganze Industrie unterliegt Tarifverträgen, und das gilt vor allem für regionale Tarife. Nach einer Umfrage des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung in Deutschland ( "IAB") betrug die Tarifverpflichtung aller in Deutschland angesiedelten Sektoren im Jahr 2006 nur 57% im Westteil und 41% im Ostens. Der Personaldienstleistungssektor liegt derzeit zu mehr als 95% in Deutschland!

Es handelt sich jedoch um eine unabhängige Industrie mit eigener Tarifstruktur. In der Regel stehen die Mitarbeiter der Personaldisposition in den Massenmedien unter dem "Generalverdacht", unreine oder gar missbräuchliche Mittel einzusetzen. Doch wissen die meisten "Ankläger" überhaupt, welche Tätigkeiten hinter der Personaleinsatzplanung stecken? Die Personaldisposition hat sich heute zu einem hoch qualifizierten und sehr vielschichtigen eigenen Tätigkeitsprofil weiterentwickelt, was auch zur Konsequenz hat, dass zu diesem Zweck ein eigenes Berufsbildungskonzept erstellt wurde: "Personaldienstleistungskaufmann/-frau IHK".

In dieser Stellenbeschreibung wurden unter anderem folgende Grundlagen vereinbart, die in überwiegendem Maße in allen Betrieben den Aufgabenbereich der Personaldisposition bilden: Personaldienstleistungssachbearbeiter..... Personalrekrutierung und -durchführung einplanen, Personaleinsätze und -entwicklung einplanen, Personaleinkauf und -betreuung, Kundenakquise und -betreuung, Arbeitsplatzanalyse und Personalbedarfsermittlung, Arbeits- und Gesundheitsschutz für die Beschäftigten, Angebotserstellung und -gestaltung, Vertragsabschluss, Kontrolle und Überwachung der Projekt- und Bestellabwicklung, Anwendung der entsprechenden gesetzlichen Bestimmungen (z.B. BGB, TVG, AÜG, Berufsgenossenschaft, KKSchG, TzBfG etc.).

sich über Berufsfelder und Aktivitäten informieren. Teamsarbeit, zielgruppengerechte Beratung und Kommunikation und Konfliktlösungsstrategien, Aufbau und Pflege von Netzwerken mit Verbänden, Einrichtungen und Unternehmungen, Analyse der Marktveränderungen und Dokumentation von Änderungen, Anwendung von Qualitätssicherungsmaßnahmen. Dabei kommen natürlich die einzelnen Zusatzschwerpunkte der einzelnen Gesellschaften hinzu, die unter anderem auch von der Personaldisposition flankiert und betreut werden.

Zusammenfassend bedeutet dies, dass die an der Personalplanung beteiligten Mitarbeiter ein sehr vielschichtiges Verantwortungsgebiet als Verbindungsglied zwischen Unternehmern und Mitarbeitern haben.

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