Personalisierte Werbung im Internet

Individuelle Werbung im Internet

Auffallend ist, dass sie oft auf die Nutzer zugeschnitten ist. network entwickelte eine eigene Social Media Targeting-Technologie und ermöglichte so die Darstellung personalisierter Werbung. Surfers im Fokus: Wie personalisierte Werbung im Internet wirkt.

Alle hinterlassen ihre Spuren im Internet. Aus diesen Angaben wird von den Firmen personalisierte Werbung gestrickt. Allerdings weisen Fachleute darauf hin, dass die Gefährdung, dass all diese Erkenntnisse zu Benutzerprofilen zusammengefasst werden können, noch größer ist. Die Nachfrage nach solchen Angaben ist groß. Versicherungsunternehmen sind am Verhalten bei Risiken interessiert. "Die personalisierte Werbung ist es, die dich am wenigsten verletzt.

"Auch Florian Glatzner, Internet-Experte beim Verbraucherzentrum des Bundesverbandes, kümmert sich um das Problem. "Aber nicht nur die Geschäftswelt hat ein gewisses Augenmerk. Mit dem Informationsbedürfnis der Nachrichtendienste muss man auch bei den Angaben zu vielen Internetdiensten nachrechnen. "Die Tatsache, dass die US-Notenbank diese Informationen aufnimmt, ist erwiesen", sagt die Sprecherin des CCC (Chaos Computer Club), Nalk Garbsch.

Aber was kann man tun, um so wenig wie möglich Rückstände wie möglich im Internet zu hinterlassen? dergleichen. Es ist nicht so leicht, sagt Garbsch: "Man weiß nicht einmal, ob und wie ein Profil angelegt wird. Der Klassiker bei der Identifizierung von Nutzern durch Websites sind sogenannte Cookie. "â??Viele Websites können ohne Cookie gar nicht funktionierenâ??, erklÃ?rt die Falk Garbsch: "Dies ist eine verhÃ?ltnisvoll stark verfestigte PrÃ?senz.

"Florian Glatzner rät, die Verwendung von Chips nur für Einzelseiten zu dulden. Der Computer wird anhand von Angaben ermittelt, die der Webbrowser bereitstellt. "â??Diese Konstellation ist beängstigend klarâ??, sagt Glatzner. Nach der Identifizierung des Nutzers können die Werbewirtschaft, Social Networks oder andere Firmen ihre Nutzerdaten prinzipiell zusammenfassen. "Daraus resultiert ein sehr detailreiches Persönlichkeitsprofil", sagt er.

Damit man sich nicht auf dem Weg durch das Internet verfolgen lässt, sollten Surfer Add-ons wie Ghostery oder Disconnect verwenden, empfiehlt Glatzner. Für die Erforschung der Anwender gibt es jedoch immer wieder neue technologische Einsatzmöglichkeiten. "Das ist letztendlich ein Wettrüsten", sagt Verbraucherschutzbeauftragter Glatzner. Eine Rüstungswettlauf, den die Benutzer nur verkraften können.

"Als Konsument habe ich kaum eine Chance", sagt Glatzner. Internetnutzer sollten sich daher nicht nur fachlich auf das Profiling vorbereiten. "Am besten ist es, wenn du Rückstände im Internet vermeidest", sagt Datenschutzbeauftragter Weichert. So werden z.B. bei der Anmeldung an anderen Websites mit Ihrem Facebook-Konto Informationen zusammengefügt. "â??Facebook weiÃ? auch, wann ich auf dieses â??Accountâ? zugreifeâ??, erklÃ?rt Garbsch.

"â??Ich gebe einem Lieferanten zusÃ?tzliche Angaben, die es ihm ermöglichen, mehr Ã?ber mich zu erfahren. "â??Wenn jemand meinen Facebook-Zugang hat, kann er fÃ?r mich shoppen gehenâ??, sagt er. Auch die Verwendung mehrerer Services desselben Anbieters wird von Fachleuten zunehmend als problematisch bewertet - zum Beispiel, wenn Google oder Microsoft nicht nur als Suchmaschinenbetreiber, sondern auch für E-Mails, Kalendern, Kontakten, Kartendiensten oder als Bildspeicher eingesetzt wird.

"â??Je mehr Dienstleistungen Sie bei einem Provider haben, um so mehr Information erhebt der Providerâ??, sagt Garbsch. Es ist besser, die Dateien an viele Provider zu verteil. Allerdings sind viele Dienstleistungen - insbesondere für die großen Internetgruppen - oft kostenfrei. Häufig besteht das Unternehmensmodell jedoch darin, Nutzerdaten zu nutzen, zum Beispiel für zielgerichtete Werbung, erklärt Glatzner.

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