Personenbezogene Daten Verkaufen

Verkaufen Sie personenbezogene Daten

Springen Sie zu Verkaufen Sie spezielle personenbezogene Daten: Benutzerdaten werden gesammelt und gewinnbringend verkauft. Das ist der Marktplatz für die Monetarisierung und den Kauf von Daten. Mit unserer treuhänderischen Plattform haben Sie die volle Kontrolle über Ihre Datentransaktionen.

Genehmigungsfähigkeit des Kaufs und Verkaufs von Daten

Alle haben es schon einmal erfahren und jeder war schon verärgert: Sie erhalten Werbepost von einem unbekannten Anbieter, Sie hatten noch nie etwas damit zu tun, geschweige denn Werbebotschaften versenden zu dürfen. Dabei ist die Werbebotschaft noch personalisierter. Postalische Werbungen sind gegenüber elektronischer oder telefonischer Werbeschaltung bevorzugt.

Postalische Werbemaßnahmen sind daher ohne Zustimmung der betroffene Person unter der Voraussetzung erlaubt, dass gewisse Punkte beachtet werden. Der Verkauf oder Kauf von Daten zum Zweck der Markt- und Meinungsforschung sowie zu Werbezwecken ist möglich, wenn diese Daten dem so genannten "Listenprivileg" des § 28 Abs. 3 S. 2 BDSG unterliegen. Sie dürfen die erworbenen Daten nur für den Verwendungszweck verwenden, für den sie erworben wurden.

Jede andere Verwertung ist nur im Einzelnen unter den erschwerten Bedingungen des 28 Absatz 2 und 3 BDSG gestattet. Auf die werbliche Verwertung der Daten und das zum Zeitpunkt der Erhebung vorhandene Widerspruchsrecht muss das Ersterhebende bereits hingewiesen werden ( 28 Absatz 4 S. 2 BDSG).

Umgekehrt bedeutet dies, dass das einkaufende Untenehmen mindestens Stichproben durchführen muss, um sicherzustellen, dass diese Angaben gemacht wurden. Zusätzlich muss die einkaufende Gesellschaft die folgenden Informationsverpflichtungen selbst erfüllen: Das Organ, das die Daten zuerst erfasst hat (so genannte Datenquelle), muss aus der Anzeige deutlich ersichtlich sein und dem Betreffenden bei jeder Werbekampagne mitgeteilt werden, dass er der Nutzung seiner Daten für Werbezwecke zu jeder Zeit widerstehen kann.

Widersetzt sich die betroffenen Personen dem Werbeempfang und damit der Nutzung ihrer Daten zu werblichen Zwecken, so dürfen ihre Daten nicht mehr verwendet werden und müssen entsprechend gelöscht werden. Fordert eine Person Informationen über ihre Daten an, so sind diese ihr gemäß § 34 BDSG kostenlos zur Verfügung zu stellen. Damit diese Rechte dauerhaft gewährleistet sind, müssen Datenverkäufer und -käufer die Datenherkunft und den Datenempfänger für einen Zeitraum von zwei Jahren nach dem Senden oder Empfangen der Daten aufheben.

Werbung per E-Mail, Telefax oder Telefon nach 7 UWG ist nur unter wesentlich verschärften Bedingungen zulässig, so dass der Kauf solcher Daten generell nicht ratsam ist. Die Bewertung der Rechtszulässigkeit hängt wie immer von der konkreten Form der beabsichtigten Massnahme und den Umständen der Erhebungen ab.

Der Kauf und Verkauf von Daten kann auch unter bestimmten Voraussetzungen gestattet werden. Mit unseren Schwerpunkten Datensicherheit, IT-Sicherheit und IT-Forensik betreuen wir bundesweit agierende Firmen.

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