Post Postfach Mieten

Vermietung von Postfächern

Mail entfernt das Postfach des Kunden. "Der Post kann das doch nicht tun." F. S.* ist von der schweizerischen Post enttaeuscht.

Der über 60-Jährige aus Winterthur verfügt seit Beginn des Jahres 2000 über ein Postfach in der Hauptverwaltung am Bahnhöfe. Solange F. S. am 31. Dezember ?S. einen unerwarteten Brief von der Post erhalten hat. In diesem Brief wurde der Frau aus Winterthur mitgeteilt, dass sie aus ihrem Postfach entlassen wird - rechtskräftig ab dem Stichtag 31. Dezember 2009.

Bei der Zuweisung eines Postfaches wären pro Kalenderwoche 18 Postsendungen erforderlich. F. S. ist über dieses Verfahren entsetzt: "Die Post darf mir nicht vorgeben, wie viele Artikel ich bekomme. Sie interessiert sich nur für den Fluktuationsgrad und nicht mehr für die Menschen." Oliver Flügeler akzeptiert den Anschuldigung einer umfangreichen Einsparung nicht.

Der Mediensprecher der Schweizerischen Post betont: "Nur noch rund 60 Prozentpunkte aller Briefkästen in der Schweiz sind im Einsatz". Im konkreten Fall würden ab 2016 nur noch 200 der 360 Mailboxen in der Schweiz verwendet. Dazu Oliver Flüeler: "Die Infrastruktur unserer Postfachanlagen, die sich oft an exponierten und damit kostspieligen Orten aufhalten, ist zu groß.

Sogar die Post musste den Verlauf der Ereignisse verfolgen. Beispielsweise wird bei Änderungen an Postämtern auch die Lage des Postfachsystems untersucht. So auch bei der Renovierung der Hauptpost Winterthur Ende 2014. Oliver Flügeler verrät nicht, wie viele Menschen nun ihre Postfächer bei der Post am Bahnhöfeingang einreichen müssen.

F. S. unterstreicht jedoch, dass sie mehrere Beteiligte kennt. Schließlich würden die langjährigen Postfachbesitzer regelmäßig Informationen austauschbar sein. Die von der Schweizerischen Post gebotenen Möglichkeiten - entweder ein Postfach für 20 CHF pro Tag zu mieten oder ihre Sendung an ihrem Wohnsitz zu empfangen - waren und sind für F.?S keine geeignete Lösung.

"240 Francs pro Jahr für ein Postfach sind viel zu aufwendig. Zuhause wurden mir immer wieder Buchstaben gestohlen, also habe ich mir ein Postfach gekauft", sagt F.?S. Jetzt wird sie ohnehin ab dem kommenden Jahr ihre Post an ihre Heimatadresse erhalten. Vielleicht betrachtet die Post die Mitteilung noch einmal, ist F. S. weiterhin zuversichtlich.

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