Private Krankenversicherung Wechseln

Wechsel der privaten Krankenversicherung

Um wieder in die GKV zu wechseln Nicht immer ist die Rückführung von der Privat- zur GKV ohne weiteres möglich. Vor allem ab dem 55. Lebensjahr ist es schwer oder gar nicht möglich, von der Privatkrankenversicherung zurück zur GKV zu wechseln. Die Veränderung ist auch abhängig von der Berufs- und Einkommenssituation. Wenn Sie von der GKV in die PKV übergegangen sind, können Sie nicht mehr ohne weiteres zurückkehren.

Nichtsdestotrotz gibt es unterschiedliche Wege, um zum Rechtsschutz zurückzukehren. Sie hängen jedoch davon ab, ob die versicherte Person Arbeitnehmer oder Selbständiger ist oder war, von der Pflichtversicherung ausgenommen wurde oder die Altershöchstgrenze von 55 Jahren durchbrochen hat. Der Rückweg zum GKV erfolgt für die Mitarbeiter über ein Gehalt unterhalb der Beitragspflicht.

Dies bedeutet ein reguläres Jahresbruttoeinkommen von weniger als 59.400 EUR (ab 2018), wobei hier keine variablen Lohnbestandteile (insbesondere keine variablen Provisionen) gezählt werden. Verkleinert der Auftraggeber die Arbeitszeit, streicht das Weihnachts- oder dreizehnte Arbeitsentgelt oder ändert das Arbeitseinkommen in ein Fixgehalt plus Kommissionen, kann der oben genannte Sachverhalt eintreten.

Ab dem Zeitpunkt der Vertragsänderung (gemäß SGB 5 5) ist der Mitarbeiter dann pflichtversichert und kann in die GKV zurückkehren. Alternativ kann ein Teil der Erträge in eine Betriebsrente durch so genannte Deferred Compensation investiert werden. Im Jahr 2017 können jedoch nur noch bis zu einem Höchstbetrag von 3.048 EUR gewandelt werden.

Eine Veränderung ist für Menschen über 55 Jahre nahezu unmöglich. Ausgenommen ist jedoch die Einbeziehung in die Hausratversicherung des Ehepartners, wenn das eigene Gehalt weniger als 425 EUR beträgt, oder im Falle eines Minijobs weniger als 450 EUR pro Jahr. Bisher wurde in jüngster Zeit vielfach in die private Krankenversicherung umgeschaltet - obwohl eine überobligatorische Krankenversicherung im GKV-System in Frage kam - und im hohen Lebensalter an eine gesetzliche Krankenversicherung zurückgereicht.

Eine Änderung der gesetzlichen Krankenversicherung ist für Selbständige nur möglich, wenn sie ein Arbeitsverhältnis mit Sozialversicherungsbeiträgen abschließen. Allerdings muss das Gehalt unterhalb der obligatorischen Versicherungsgrenze sein. Bei Selbständigen über 55 Jahren, die ihren Beruf einstellen müssen, besteht die Wahlmöglichkeit in die Hausratversicherung der Eheschließung oder des registrierten Lebensgefährten (siehe SGB 5 §10 Abs. 1 Nr. 5.).

Grundvoraussetzung ist, dass sie ihr Geschäft abgegeben haben und nicht über eine Gesamteinnahme von mehr als 415 EUR pro Monat verfügen (dazu gehören auch Mieterträge usw.). Wenn Sie aus Gründen der Kosten wieder in die Krankenkasse einsteigen wollen, müssen Sie in der Regel überlegen, ob es sich für Sie rechnet, Ihr Gehalt so zu kürzen, dass es unter die Einkommensgrenze fällt.

Überschreitet sie die Obergrenze eindeutig, dürften die gesparten Krankenversicherungsbeiträge durch den Übergang in die GKV die Einkommensminderung nicht begründen. Häufig kehren private Patienten erst dann in die GKV zurück, wenn ihre Privatversicherung zu kostspielig wird. Zudem können sich die Einkommenssituation oder das Einkommen leicht verändert haben, so dass die private Krankenversicherung nicht mehr ausreicht.

Auf jeden Falle sollten Privatpersonen sorgfältig prüfen, ob sie in die GKV zurückkehren wollen. Günstiger kann der Versicherungsschutz auch sein, wenn z.B. hochverdienende Mitarbeiter nach der Rückreise in die GKV den Maximalbetrag auszahlen. Der Grund dafür ist, dass der Krankenversicherungsbeitrag auf dem Gehalt basiert. Im Falle der Privatkrankenversicherung werden die Beiträge unabhängig vom Gehalt berechnet.

Eine Änderung der gesetzlichen Krankenversicherung ist durch den Versicherer grundsätzlich nicht vorgesehen. Für viele Versicherte ist es daher schwer festzustellen, ob eine Rückgabe möglich ist oder nicht. Aus diesem Grund sollten sich Privatpersonen immer an einen Versicherungsfachmann zur Klärung ihrer persönlichen Lebenssituation wende. Diejenigen, die wegen der Verweigerung der Rückführung in die GKV eine Privatversicherung wollen oder müssen, können mit gewissen Massnahmen eine Senkung der privaten Krankenversicherungsprämie anstreben.

Beispielsweise ist es möglich, den Franchiseanteil zu steigern oder zu einem Preis zu wechseln, der die gleiche Leistung zu einem niedrigeren Preis bereitstellt. Der letzte Arbeitsschritt ist die Umstellung auf den Standard- oder Grundtarif. Sie können höchstens so kostspielig sein wie der maximale Beitrag zum GKV und der Rechtssicherheit entsprechende Errungenschaften mitbringen. Im Jahr 2017 darf der PKV-Basistarif höchstens 694,73 EUR pro Kalendermonat ausmachen.

Sofern Selbständige oder Arbeitnehmer die Altergrenze nicht überschritten haben, können sie mit zwei besonders harten Schritten in die GKV zurückkehren. Wenn sie Arbeitslosengeld I erhalten, können sie eine staatliche Krankenversicherung abschließen. Außerdem wechseln sie in ein Land mit obligatorischer Krankenversicherung wie die Niederlande oder gehen dort einen Arbeitsplatz ein.

Sie können den Arbeitsvertrag mit der PKV nach ihrer Rückreise nach Deutschland unter Wahrung der Frist nach Ablauf von 12 Kalendermonaten kündigen und innerhalb von drei Kalendermonaten in eine GKV wechseln. Ein verspäteter Rücktransport von der Privat- zur gesetzlichen Krankenversicherung ist mit einem großen Verlust behaftet. War ein Privatversicherter für weniger als 90 v. H. der zweiten Lebenshälfte rechtlich abgesichert, hat er keinen Anspruch auf eine Krankenversicherung für Pensionäre (KVdR).

Dies ist billiger als eine dann fällige freiwillige Krankenversicherung, da der Krankenversicherungsbeitrag nicht für private Einnahmen wie z. B. Mieterträge zu entrichten ist.

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