Radiowerbung

Rundfunkwerbung

Radiowerbung (Radiowerbung) ist die Ausstrahlung von Werbung im Programm eines Radiosenders. Startseite > Texte > Radiowerbung. Mit dem virtuellen Planungsassistenten buchen Sie Radiowerbung.

mw-headline" id="Geschichte">Geschichte[Bearbeiten | < Quelltext bearbeiten]

Radiowerbung (Radiowerbung) ist die Übertragung von Werbebotschaften im Rahmen des Programms eines Radiosenders. Die Radiowerbung wird hauptsächlich von Tonstudios produziert, die auch für das Besetzen der Lautsprecher, die Musikforschung und -komposition, das Sound-Design und die endgültige Klangmischung zuständig sind. Der Rundfunk kann nach wenigen Augenblicken vergütet werden. Radiowerbung ist ein umgangssprachlicher Begriff, im Sinne des Medienrechts wird er als Radiowerbung bezeichnet.

So hatte die Reiche Post bereits im Monat Juni 1924 die so genannte "Radiowerbung" für die Landesgesellschaften genehmigt[3], aber die "Werbung aus der Luft" durfte nur "in bescheidener Zahl und in der vorsichtigsten Form" übertragen werden. 4 ] Lange Zeit blieb die Radiowerbung jedoch bedeutungslos. Im Bayerischen Fernsehen wurden im Jahr 1949 die ersten Werbespots nach dem Zweiten Weltkrieg ausgestrahlt,[9] sie wurden noch "tönende Anzeige" getauft.

Zwischen 1948 und 1950 haben alle öffentlichen Sender mit der Ausnahmen des NWDR die Radiowerbung eingeführt. Allerdings verharrte der Anteil der Werbung im öffentlich-rechtlichen Rundfunk auf niedrigem Niveau, so dass ein großes Publikum nur über das Luxemburger Rundfunkunternehmen auf die intensiven Werbeblockaden aufmerksam gemacht wurde, das ab dem 1. Januar 1958 einen deutschen Sender mit Werbeeinschüben ausstrahlte. NDR und WDR hatten bisher jede Form von Werbeausstrahlung in ihren Sendungen im Hinblick auf die "Bildungs- und Volksbildungsaufgaben des Rundfunks" verhindert.

10 Durch den NDR wurde erst im Jänner 1981 begonnen, der WDR als letztes ARD-Programm mit Radiowerbung bis Nov. 1987. Dagegen sind die landesweiten Angebote von Deutschlandradio, das auch ein öffentlich-rechtlicher Sender ist, nach wie vor frei von Werbung. Das Radio Weinstrasse, ein offener Sender für den Bürgerfunk und zwei Sender, bei denen sich mehrere Sender die Übertragungszeit teilten ("Frequenzsplitting").

Die Veräußerung von Werbezeit an die Kunden der Radiowerbung bildet die wirtschaftliche Grundlage der Privaterfunk. Auf den in Deutschland stationierten Sendern der ehemals in der Bundesrepublik ansässigen Bundeswehr (AFN, BFBS Radio Deutschland) wird keine Werbebotschaft verbreitet. Gleiches trifft auf die internationalen Dienste Voice of America, Voice of Russia und Radio Free Europe zu.

In der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt ist die Gesamtlaufzeit der Radiowerbung in der Regel durch 16 Abs. 5 Rundfunkstaatsvertrag auf maximal 90 Gesprächsminuten pro Werktag im jährlichen Durchschnitt beschränkt. Dies betrifft beispielsweise den Bayrischen Radio ( 4 Abs. 4 S. 3 BayRG) oder den Hoheitlichen Radio, dem der staatliche Gesetzgeber im Jahresmittel 128 Gehaltsminuten pro Arbeitstag gewährt (§ 3a HRG).

Die Radiowerbung ist im Privatrundfunk weitestgehend liberalisiert. Im Privatradiosender, wie im öffentlich-rechtlichen Radio, dürfen die Sendezeiten von religiösen Diensten und Kinderprogrammen nicht gestört werden (§ 7a Abs. 1 RStV). Die Radiowerbung ist ein Sekundärmedium, mit dem andere Tätigkeiten des Menschen (Autofahren, Hausarbeiten, Zeitungslesen) gleichzeitig durchgeführt werden können, so dass die Wahrnehmung nachlässt.

Darüber hinaus bilden spezielle Dramaturgiemuster die Basis für Literaturspots in Radiowerbeträgern. In der vorliegenden Sendung werden Werbefilme in der Hauptsache innerhalb von Anzeigenblöcken (in einem Stop-Set[14]) ausgestrahlt, wodurch sich mehrere Grundgestalten des Spot unterscheiden lassen: Die klassischen Werbefilme sind die normale Form des Werbeträgers im Rundfunk, haben eine Laufzeit von ca. 20 bis 30 s und stehen allein im Werbecontainer.

Das sogenannte Tandemspot setzt sich aus zwei miteinander verbundenen Bestandteilen innerhalb eines Werbeträgers zusammen, die durch zumindest einen weiteren Punkt (für ein anderes Produkt) abgetrennt sind. Ähnlich wie beim Tandemspot werden zwei Strahler innerhalb eines Werbeträgers positioniert, sind aber in diesem Falle beide gleich. Die Kurz- oder Minispot hat nur eine Kurzlebigkeit von etwa fünf bis zehn s.

Dabei wird der einzelne Werbefilm nicht als Teil eines Werbecontainers versendet, sondern im laufenden Betrieb vereinzelt. Ein Content Shot ist ein zweigeteilter Werbefilm innerhalb eines Werbecontainers, zwischen den beiden Abschnitten (Intro- und Outro-Werbung) gibt es keinen Platz für ein anderes Angebot, sondern einen festen Redaktionsteil. Das Cover Spotsystem setzt sich aus zwei Werbespots im Rahmen eines Werbespots zusammen, die beiden Teilbereiche befinden sich jedoch direkt am Beginn und Ende des Blockes, d.h. an den Schnittstellen zum Redaktionsprogramm.

Weil dem Rundfunk die visuelle Anziehungskraft von TV, Film und Print mangelt, sind seine Anteile am Markt vergleichsweise niedrig. 16 Das Privatradio blickt seit seiner Gründung im Jänner 1984 auf eine positive Geschäftsentwicklung zurück, da es aufgrund seines regionalen Charakters eine besonders hohe Bürgernähe hat. Wichtigste Marketingspezialisten für Radiowerbung sind der Radiomarketing Service (RMS) und die ARD Advertising Sales & Services mit Sitz in Berlin (ARD-Werbung).

Die ARD-Werbung vertreibt alle öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten, die Radiowerbung verbreiten, sowie einige Privater. 77% der Bundesbürger haben 2011 jeden Tag 186 Radiominuten gehört und sind damit das populärste Mittel. Das regionale Angebot des ORF ist auf fünf Werbezeitminuten begrenzt. In § 13 Abs. 6 ORF-Gesetz sind die eventuellen Werbedauer für den ORF wie folgt festgelegt: "Einer der bundesweiten Hörfunksender nach 3 bleibt von Werbeausstrahlungen befreit.

Bei den in ganz Österreich ausgestrahlten Radioprogrammen sind Werbeausstrahlungen nur in ganz Österreich erlaubt. Die durchschnittlichen jährlichen Tageslängen von 172 min dürfen bei einer maximalen Toleranz von 20 % pro Tag nicht überschritten werden. Die jährliche durchschnittliche Anzahl der Werbespots in einem Fernsehprogramm darf 8 % der Tagesausstrahlungszeit nicht überschreit. Die auf den bundesweiten Kanälen ausgestrahlten Radiowerbeprogramme werden nur einmal gezählt und dürfen eine durchschnittliche jährliche Tagesdauer von fünf Monaten nicht übersteigen, jedoch dürfen nicht mehr als 20 Prozent pro Tag abweichen.

Dabei wird die Laufzeit von Werbebriefen, die auf mehr als einem landesweiten Kanal gleichzeitig übertragen werden (Ringwerbebriefe), in die 5-minütige Werbelaufzeit des jeweiligen landesweiten Kanals einbezogen. "Die Privatsender erwirtschaften zwischen der halben und zwei Dritteln ihrer Umsätze aus der eigenen lokal vermarkteten Zeit, so dass der Anteil der Radiowerbung an den Privatsendern rund 40 Prozent beträgt; seit 1998 - dem Start des Privatradio in Österreich - musste der ORF den Privatsendern einen Gesamtmarktanteil der Hörer von rund 20 Prozent geben.

In der Schweiz muss die Plakatwerbung auch vom publizistischen Teil des Programmes klar abgegrenzt und als solche klar identifizierbar sein (Art. 9 Abs. 1 des RTVG; RTVA). Im Jahr 1997 betrug der Anteil der Radiowerbung in der Schweiz nur 2,7 Prozent, stieg aber stetig auf 5,7 Prozent im Jahr 2001.

In der Schweiz wird die verhältnismässig niedrige Wichtigkeit der Radiowerbung auf das Nichtvorhandensein eines landesweiten Werbedienstes in der SRG zurÃ? Marktführer in der Radiowerbung ist Luxemburg mit 16,2 Prozent, vor den USA mit 11,7 Prozent. Der hohe Marktanteil in Luxemburg ist zwar auf das Unternehmen Radiotourismus Luxemburg zurück zu führen, in den USA lässt er sich aber durch die höhere Wichtigkeit des Privatradios erklären (1997).

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