Rückforderung Krankenkasse

Reklamationskasse der Krankenkasse

Ungeachtet der sachlichen Begründung der Rückforderung ist immer zu prüfen, ob der Anspruch der Krankenkasse nicht bereits verjährt ist. Der Mitarbeiter einer Krankenkasse scannt Eingangsrechnungen. Ausgeschlossen ist die Rückforderung von zu Unrecht gezahlten Beiträgen für einen Zeitraum, in dem eine Dienstleistung erbracht wurde.

Krankenversicherung und Rechnungen: Was Sie wissen müssen

  • Gehen Sie zum Doktor, begleichen Sie die Kosten, reichen Sie eine Rückforderung ein - so ist das. Bei den Zahlungen an die Krankenkasse gibt es ein paar Besonderheiten zu berücksichtigen, meint der Internet-Vergleichsdienst comparis.ch. In manchen Fällen kann es sehr lange dauern, bis ein Doktor oder Psychotherapeut Ihnen eine Abrechnung macht. Für den Betroffenen geht es dann nicht nur darum, ob er die Abrechnung noch begleichen muss, sondern auch darum, wann die Krankenkasse die Abrechnung überhaupt erstatten wird.

Gleiches gilt für die Reklamationen der Patientinnen und Patientinnen - zumindest für die Krankenkassen. Der Patient kann innerhalb von fünf Jahren eine Arztrechnung an seine Krankenkasse senden. Wenn sie erst später eine Rückerstattung verlangen, muss der Fonds sie nicht mehr auszahlen. Doch Vorsicht: Die Termine für die Zusatzversicherungen sind unterschiedlich. In diesem Fall werden die Erstattungsansprüche für die Behandlung nach zwei Jahren verjährt.

Dabei ist es notwendig, dass man sich vergewissert, welche Therapie durch die Basisversicherung und welche durch die Ergänzungsversicherung abgedeckt ist. Im Falle von Zusatzleistungen sollten die Patientinnen und Patientinnen dafür sorgen, dass sie die Abrechnung fristgerecht erhalten und sich ggf. mit dem behandelnden Arzt in Verbindung setzen. Doppelt bezahlt? Auch bei den Krankenversicherungen wird getrödelt. Dies kann der Fall sein, wenn der neue Fonds die bisherige Versicherungsgesellschaft nicht frühzeitig über den Tratte informiert hat und die bisherige Versicherungsgesellschaft dann weiter Beitragsrechnungen ausstellt.

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Reklamationsz Rückforderung von zu Recht erhaltenen Versicherungsleistungen bei einer Krankenkasse

Zunächst sollten Sie mit Ihrer Krankenkasse unbedingt abklären, warum das Arbeitsverhältnis gekündigt wurde und warum Sie nicht darüber informiert wurden. Abhängig davon, ob Sie eine gesetzliche oder private Krankenversicherung abgeschlossen haben, kann es unterschiedliche Ursachen dafür geben, dass die Krankenversicherung in Deutschland nicht mehr existiert oder nicht mehr existieren kann.

Weil Sie wahrscheinlich zur Zeit nicht mehr in Deutschland wohnen, könnte der Umzug aus Deutschland ein Grund für die Kündigung gewesen sein. Bei einer rechtmäßigen Kündigung der deutschen Krankenkasse haben sowohl die privaten als auch die gesetzlichen Krankenkassen prinzipiell das Recht, vom (ehemaligen) Versicherten alle Vorteile zurückzufordern, die nach Beendigung der Zugehörigkeit noch inanspruchgenommen und damit ohne Berechtigung erhalten wurden.

Welche Regelungen für die Fristen gelten, hängt davon ab, ob Sie in Deutschland in der Pflicht- oder in der Privatversicherung versichert waren. Im Falle der GKV basiert der Rückforderungsanspruch in der Regelfall auf 50 SGB X in Kombination mit 812 I BGB. Der Verjährungszeitraum ist hier 4 Jahre und läuft mit der Unwiderruflichkeit der Rückzahlungserklärung an.

An dieser Stelle wäre es notwendig zu klarstellen, ob und wann eine Rückforderungsanordnung gegen Sie ausgestellt wurde. Wäre die Reklamation erst bis 2006 unbestreitbar geworden, wäre der Reklamationsantrag daher auch für die Zahlungen aus 2005 - soweit sie in dieser Mitteilung enthaltenen waren - nicht in Verjährung geraten. Im Falle der Privatkrankenversicherung basiert der Rückforderung von ungerechtfertigten Zuwendungen an die Krankenkasse auf § 812 I BGB, so dass hier in der Regel die übliche Verjährungsfrist von 3 Jahren gilt.

Der Verjährungszeitraum endet mit dem Ende des Geschäftsjahres, in dem der (Rückforderungs-)Anspruch entstand. Dies könnte bedeuten, dass alle Rückzahlungsansprüche, die vor 2007 aufgetreten sind, verjähren würden. Es ist aber auch notwendig, dass die Krankenkasse den Rückzahlungsanspruch kannte und auch über die notwendigen Kenntnisse des Schuldners verfügte. Wenn die Krankenkasse erst später, ohne fahrlässige Handlung, erfahren hat, dass ein Rückerstattungsanspruch gegen Sie wegen zu unrechtmäßig erbrachter Dienstleistungen vorliegt, kann es daher sein, dass noch nicht alle älteren Rückerstattungsansprüche vor 2007 verjähren sind.

Es ist mir nur ein dringender Ratschlag, mich an die deutsche Krankenkasse zu wenden und zu erläutern, warum Sie nicht über die Kündigung Ihrer Zugehörigkeit informiert wurden und ob oder wann die Rückforderungsentscheidung erstattet wurde. Prinzipiell ist es ratsam, sich schon jetzt rechtlich beraten zu lassen, um die Sache mit der Versicherungsgesellschaft zu abklären.

Wenn die Rückforderung der Krankenkasse sowohl der Grund als auch die Größe begründet ist und auch noch keine Verjährungsfrist vorliegt, die im Zusammenhang mit diesem Forum nicht überprüft werden kann und ohne weitere Information endgültig, werden Sie wahrscheinlich kaum in der Lage sein, bei der Krankenversicherung vorzugehen. Du solltest dann auf jeden Fall die Rückforderung bezahlen.

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