Rückverfolgung Telefon

Telefon verfolgen

Ein Fallenstromkreis war eine technische Vorrichtung zur Verfolgung eines Telefonanrufs, um die Identität des Anrufers festzustellen. mw-headline" id="Geschichte">Geschichte[Bearbeiten | < Quelltext bearbeiten] Im Volksmund ist eine Abfangschaltung die Identifizierung von anonymer Rufnummer durch eine spezielle Schaltfunktion. Durch die vollständige Umstellung des Fernsprechnetzes ist der Terminus jedoch obsolet geworden und wird daher in der Fachwelt für die bestehenden Fernsprechnetze nicht mehr gebraucht. Dies wird als bösartige Anruferkennung (MCID) oder die Identifizierung bösartiger Gesprächspartner bezeichnet.

Der aktuelle Wirkmechanismus der Identifikation weicht erheblich von der früheren Erfassungstechnik ab, die früher auch als Erfassungstechnik bezeichnet wurde. Mit der Einführung der ersten vollelektronischen Schaltsysteme in den 1970er Jahren wurde die Abfangmöglichkeit schrittweise durchgesetzt. Ein Fallenstromkreis war eine Vorrichtung zur Verfolgung eines Telefonanrufs, um die Identifikation des Gesprächspartners festzustellen.

Zu diesem Zeitpunkt gab es noch keine technologische Möglichkeiten, die Telefonnummer eines Teilnehmers an den gerufenen Teilnehmer zu übermitteln und dort auszustellen. Wenn man einen unbekannten Gesprächspartner bestimmen wollte, war die einzig mögliche Variante die Einfangleitung. Mit der noch älter werdenden Selbstwahltechnologie war es nur Sinn, bösartige Gesprächspartner innerhalb eines lokalen Netzwerks zu erkennen und konnte durch die Wahl einer eigenen Ortsvorwahl unterdrückt werden.

Die Amtspersonen in der Telefonzentrale mussten vom letzen Stimmberechtigten (Line Dialer) vor der angerufenen Linie lesen, auf welcher Linie der Ruf eintraf. Dann mussten sich die Funktionäre in der Zentrale vom Dialer zum Dialer, zum Dialer, zum Dialer zur Auswahl oder zum Call-Finder der rufenden Verbindung zurückarbeiten (von Rack-Zeile zu Rack-Zeile in der Zentrale). Im Falle von Langstreckengesprächen mussten sie die Nebenstellenanlage, die in der Verbindungseinrichtung vorhanden war, aufsuchen.

Hatte der Gesprächspartner jedoch vorzeitig aufgelegt, kehrte das Selbstwählgerät in seine Ausgangsposition zurück. Wenn die anrufende Verbindung endgültig bestimmt werden konnte, musste der anrufende Benutzer aus ausführlichen Verzeichnissen in Dateien über die Zuweisung zwischen Verbindung und Abonnent bestimmt werden. Daher war eine rasche und gelungene Identifikation eines bösartigen Gesprächspartners mehr als fragwürdig.

Auf der aktiven Linie wurde ein Rückwärtssignal übertragen - ein unhörbarer Signalton, vergleichbar mit dem Ladepuls -, der die Auswahl der rufenden Stelle darauf hinwies, die Verbindungsaufnahme nicht zu unterbrechen. Auch nach dem Aussetzen des Gesprächspartners blieben seine Verbindungen auf unbestimmte Zeit besetzt und die Leitungen wurden durchgestellt, alle automatischen Wahlgeräte (auch die alten automatischen Wahlgeräte) blieben in ihrer Schaltposition, der Gesprächspartner war in der Leitungen eingeschlossen und konnte daher keine weiteren Gespräche führen.

So konnten die Monteure die Leitung in aller Stille rückverfolgen, auch wenn es mehrere Arbeitsstunden gedauert hat. Durch den Einsatz der Fallenschaltung wurde die Identifizierung des böswilligen Rufers weniger zeitaufwändig. In den 80er Jahren wurde seit der Dezimierung des Fernsprechnetzes (auf Netzwerkebene in den 80er Jahren) die Nummer eines Teilnehmers an die letzte Zentrale übermittelt.

Mit der heute erhältlichen Funktion Malicious Call Identification (MCID) werden Telefonnummer, Zeit, Tag und Zeit eines oder aller eingehenden Rufe in der Zentrale gespeichert, auch wenn die Nummernunterdrückung aktiv ist. Die originelle Eigenschaft des Abhörens in seiner tatsächlichen Form (als elektronisches Gerät in den Vermittlungen) ist für die analogen Fernsprechnetze im angelsächsischen Sprachraum nicht mehr zu haben.

Die Länder der Dritten Welt haben heute auch größtenteils digitale Telekommunikationsnetze, so dass die originelle Technologie des Fangens wahrscheinlich bald überall auf der Welt verschwunden sein wird. Für das heutige digitale Mobilfunk- und Festnetz gibt es unterschiedliche Versionen dieser Funktion. Abhängig von der Natur der Straftat können Einzelanrufe oder alle Anlässe innerhalb eines Zeitraums aufgezeichnet werden.

Im deutschen Telekommunikationsrecht wurde noch bis 2003 von einer Fangleitung gesprochen. Die rechtliche Basis für die Erbringung und Nutzung des Serviceangebots bildet heute der 101 TKG mit neuem Wortlaut (? MCID). Werbetreibende müssen seit Ende 2007 ihre Telefonnummern ausgeben. Im Falle von strafbaren Handlungen (anhaltende Schikanen oder Bedrohungen) können diese Angaben von den Untersuchungsbehörden auch zur Ermittlung von anonymen Anrufern verwendet werden.

Im Spielfilm und in Fernsehprogrammen, insbesondere aus dem Genre der Krim, wird der Fangkreis oft für spannende und dramatische Ereignisse genutzt, da dem Betrachter gesagt wird, dass eine bestimmte Zeitspanne (z.B. 30 Sekunden) erforderlich ist, um den Anrufenden zu identizifizieren. Dies war mit der Bereitstellung des Fangkreises bereits vorbei.

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