Selbsständigkeit

Eigenständigkeit

Dennoch steigt die Zahl der Selbständigen seit Jahren. Unabhängigkeit: Unabhängigkeit: Große Chancen oder letztes Mittel? Nicht gerade ein Staat mit unternehmerischen Persönlichkeiten ist Deutschland. Dennoch nimmt die Anzahl der Selbstständigen seit Jahren zu. Aber immer häufiger ist eine gute Ausbildung mit einem niedrigen Gehalt verbunden.

Nicht gerade ein Staat mit unternehmerischen Persönlichkeiten ist Deutschland. Dennoch nimmt die Anzahl der Selbstständigen seit Jahren zu. Aber immer häufiger ist eine gute Ausbildung mit einem niedrigen Gehalt verbunden.

Sind Selbständigkeit z.B. eine Möglichkeit für Wissenschaftler oder vielmehr eine Dringlichkeitslösung aus Perspektivlosigkeit? Deutschland ist jedoch nicht gerade bekannt als ein Staat, in dem die Menschen fröhlich ein Geschäft aufmachen. "â??Die Deutsche grÃ?nden nur sehr schwer ein eigenes Unternehmenâ??, sagt Rolf Sternberg, Diplom WirtschaftsprÃ?fer. Die Professorin ist seit längerem an Start-up-Aktivitäten beteiligt, unter anderem als Leiterin des deutschsprachigen Team des Forschungsprojekts "Global Entrepreneurship Monitor - A Global Comparison of Start-ups".

Sternberg nennt den Hauptgrund, warum es in Deutschland weniger wahrscheinlich ist als in anderen Ländern, aus Angst ein eigenes Firmengründungsunternehmen zu haben. "â??Der Dt. wÃ?rde lieber einen festen Job in einem groÃ?en. "Nichtsdestotrotz ist die Anzahl der Start-ups in den vergangenen zehn Jahren rapide angestiegen. In Deutschland gibt es derzeit mehr Selbständige als je zuvor. In Deutschland gibt es mehr Selbständige als je zuvor. In Deutschland.

Von 2000 bis 2011 nahm ihre Anzahl um 40 zu. Knapp die Haelfte dieser Einzelunternehmer hat einen Universitätsabschluss, wie eine Untersuchung des Deutsches Institut fuer Konjunkturforschung in Berlin (DiW) mitteilt. "Die Selbständigkeit ist in Deutschland viel stärker von qualifizierter Beschäftigung gekennzeichnet als in anderen Ländern", sagt der Arbeitsmarktexperte Karl Brenke vom DiW.

Im Süden Europas gab es mehr Selbständige, aber sie waren hauptsächlich in den Bereichen Industrie und Gewerbe tätig. Danach hinken deutsche Einzelunternehmer trotz ihrer guten Qualifikationen beim Umsatz hinterher: Ihr durchschnittliches monatliches Nettoeinkommen lag mit 1.510 EUR weit unter dem eines Vergleichsmitarbeiters (1.780 EUR).

Die beste Position ist für Selbständige mit Arbeitnehmern. "Aber die Situation ist sehr gemischt", sagt Karl Brenke von DW. Ob erfolgreich oder nicht - das will Brenke nicht bestimmten Fachgruppen klarmachen: "Es kommt auch auf Talente, Fertigkeiten und den Arbeitsmarkt an. "Der rasche Zuwachs der Zahl der Einzelunternehmer ist auf die seit 2003 von der Agentur für Arbeit geleistete umfangreiche Unterstützung zurückzuführen: Die Arbeitslosen, die sich damals selbstständig gemacht haben, erhielten mehrere Jahre lang reguläre Unterhaltsleistungen.

Bei den Gründungsmotiven werden von Rolf Sternberg zwei Hauptgründe unterschieden: Auf der einen Seite gibt es diejenigen, die dem Image des Klassikers folgen, der seine eigene Vorstellung verwirklichen will und die Stiftung als Möglichkeit erachtet. "Ungefähr drei Viertel aller Start-ups in Deutschland basieren darauf", sagt Sternberg. "Die Stifter haben in der Praxis meist einen sehr gut ausgebildeten Arbeitsplatz, streben aber mehr Selbstständigkeit und Selbstbestimmung in der Selbstständigkeit an.

"Im Vergleich zu anderen Staaten haben weniger Menschen in Deutschland einen Weg aus einer Gelegenheit gefunden. "â??Sie sind besser ausgebildet, haben Marktkenntnisse, haben höhere Zielvorgaben und können diese besser selbst verfolgen als GrÃ?nderâ??, sagt Sternberg, der feststellt, dass Deutschland noch weit von einer â??Unternehmergesellschaftâ??, d.h. einer â??Gesellschaft der Unternehmerâ?? am entfernt ist.

Der Kultur- und Mediensektor sind zwei Gebiete, in denen hoch qualifizierte Selbständige nur sehr wenig ausgeben. Häufig ist dann die unsichere Selbstständigkeit die einzig mögliche Variante zur Erwerbslosigkeit. Aber die Anzahl der schlecht entlohnten Menschen nimmt ständig zu - auch wenn sie einen Abschluss oder gar eine Doktorarbeit, Auslandserfahrungen und Fremdsprachenkenntnisse haben.

Unabhängigkeit hat auch viele Vorteile: Außerdem: Selbständige melden sich mit ihrer Tätigkeit mehr alsdurchschnittlich an. In der DiW-Studie wurde festgestellt, dass etwa 45 Prozentpunkte der Selbstständigen keinen einzigen Pfennig einsparen. Das heißt, nichts für einen Krankheits- oder Altersfall kann einsparen. "Dies ist ein riesiger Teil", sagt Karl Brenke, "viel grösser als bei den Mitarbeitern, die ohnehin in der GES....".

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