Selbständig werden Schweiz

Unabhängige Schweiz werden

Selbständige als Ausländerin oder Ausländer In der Schweiz gibt es im Vergleich zu anderen Staaten keine Pflichtmitgliedschaft in Industrieverbänden oder Industrie- und Handelskammern. In der Schweiz gibt es keine Mitgliedschaft. In der Schweiz wohnhafte oder in der Schweiz wohnhafte und arbeitende Privatpersonen sind in der Schweiz steuerpflichtig. Grundsätzlich werden die Abgaben nicht vom Auftraggeber abgezogen, sondern nach dem Grundsatz der Eigenerklärung in einem Bewertungsverfahren rückwirkend berechnet.

In der Schweiz wohnhafte oder aufenthaltsberechtigte Privatpersonen ohne permanente Aufenthaltserlaubnis, die eine unselbständige Beschäftigung ausüben (dies ist der Regelfall für Neuankömmlinge mit einer Bewilligung B), sind verrechnungssteuerpflichtig. Dieser wird vom Auftraggeber unmittelbar in Abzug gebracht und löst die direkten Steuern von Bund, Kantonen und Gemeinden ab. Ältere Arbeitnehmer oder Fachkräfte (Expats), die von ihrem auslÃ??ndischen Arbeitskollegen vorÃ?bergehend in die Schweiz abgeschoben wurden (z.B. zur GrÃ?ndung einer Niederlassung), begrÃ?nden die Abzugsmöglichkeit von speziellen fachlichen Kosten wie Wohnen, Reisen oder Schulausgaben.

Wissenswertes zur Auftragsabwicklung in der Schweiz

Für viele Industrien ist die Schweiz ein attraktiver Teilmarkt. In vielen Fällen zieht der schweizerische Margenmarkt mit weit über denen in Deutschland liegenden Renditen an. Weil die Schweiz von allen grossen Ortschaften Deutschlands aus leicht und rasch per Luft oder Zug erreichbar ist, nehmen immer mehr dt. Unternehmen und Freelancer die Gelegenheit wahr, dort geschäftlich tätig zu werden.

Dabei wird oft vernachlässigt, dass die Schweiz als Nicht-EU-Staat eine Reihe von Förmlichkeiten erfüllen muss, die in Phasen der offenen Landesgrenzen nicht mehr berücksichtigt werden. Seit 2002 ist das Freizügigkeitsabkommen (FMPA) zwischen der Schweiz und den EU-Staaten in Betrieb. Diese Vereinbarung gibt Staatsangehörigen der Schweiz und der EU-Mitgliedstaaten das grundsätzliche Recht, ihren Arbeits- oder Wohnort im Gebiet der Vertragspartner frei auszuwählen.

Ein EU-Bürger kann jedoch nicht nur in der Schweiz tätig sein, weder als Angestellter noch als Selbstständiger, wie er es in einem anderen EU-Land tun kann: Ein EU-Bürger benötigt noch eine Aufenthaltserlaubnis in der Schweiz. Die deutschen Entsendeunternehmen können ohne Ausländerbewilligung für 90 Arbeitstage pro Jahr in der Schweiz beschäftigt werden.

Das Abkommen über die Freizügigkeit (FMPA) zwischen der Schweiz und der EU regelt die grenzübergreifende Erbringung von Dienstleistungen (entsandte Arbeitnehmer oder Selbständige) für bis zu 90 wirksame Werktage pro Jahr. Auch bei Bewerbungen von bis zu drei Monate für ein Schweizer Traditionsunternehmen wird das Verfahren der elektronischen Registrierung angewendet. Abordnungen von Arbeitnehmern und EU-28/EFTA-Bürgern, die in der Schweiz eine Beschäftigung aufnehmen, werden vom Auftraggeber mitgeteilt, Selbständige sind dazu angehalten, dies selbst zu tun.

Die Gesellschaft oder der selbständige Dienstleister muss ein Benutzerkonto nach dem Verfahren der Online-Registrierung einrichten. Jede Beschäftigung in der Schweiz muss individuell und mind. acht Tage vor Arbeitsbeginn angemeldet werden. Wenn Sie in der Schweiz in einem Betrieb arbeiten (Dauer des Arbeitsvertrages bis zu drei Monate), müssen Sie sich spätesten am Tag vor Arbeitsbeginn anmelden.

Registrierungspflichtig ist die Aktivität von Entsendeten und selbständigen Dienstleistern, wenn sie innerhalb eines Kalenderjahres mehr als acht Tage umfasst. Die Aktivität muss in den nachfolgenden Bereichen in jedem Falle vom ersten Tag an und ungeachtet der Arbeitsdauer angegeben werden: So können z.B. weitere Informationen in die Erklärung aufgenommen werden, wie z.B. Informationen über die Lohnzahlung.

Die Entsendeunternehmen müssen seit Ende 2014 auch im Berichtsverfahren umfangreiche Fragestellungen zur schweizerischen Umsatzsteuerpflicht aufgreifen. Unternehmen, die gegen verbindliche Bestimmungen des Entsenderechts verstossen, werden bestraft. Im Falle geringfügiger Verstöße, wie z.B. die Überschreitung der acht Tage vor der Benachrichtigung, werden die Unternehmer gewarnt oder mit einer Geldstrafe bestraft. Bei einer Wiederholung muss der Auftraggeber mit einer Geldstrafe von bis zu CHF 5'000.

Schwerwiegende Verletzungen führen dagegen zu einem Verbot von Dienstleistungen. Jeder, der einem solchen Verbot unterliegt, darf in der Schweiz keine gewerbliche Tätigkeit aufnehmen. 2015 wurden 227'000 Menschen für Missionen von weniger als 90 Tagen in der Schweiz registriert. Im Jahr 2015 überprüfte die Dreierkommission (TPK), die die Einhaltung der normalen Lohn- und Beschäftigungsbedingungen in Sektoren ohne GAV überwacht, den Stand von rund 5377 Entsendeunternehmen und 3673 Selbständigen bei rund 5377 Entsendeunternehmen.

In Industrien mit hohem GAV überprüften die Pensionskassen die Lohn- und Beschäftigungsbedingungen bei 8290 Entsendeunternehmen und den Stand von 3718 Selbständigen. Bei Arbeitseinsätzen über 90 Tage pro Jahr muss für jeden Einzelnen immer eine Aufenthaltserlaubnis mit Erwerbsarbeit bei der jeweils verantwortlichen Arbeitsmarktaufsicht der Kantone erwirkt werden. Eine Aufenthaltserlaubnis oder, wenn die Bedingungen dafür vorliegen, eine grenzüberschreitende Pendlerbewilligung muss auch dann erteilt werden, wenn die Aufnahme einer Beschäftigung in der Schweiz für mehr als drei Monaten erfolgt ist.

Die Höchstwerte werden alljährlich vom Bund festgesetzt und die Quoten vierteljährlich an die Stände abgegeben. Gemäss den Anträgen des Bundesrats sollen die neuen Anforderungen an die Ausdehnung von regulären Arbeitsverträgen mit obligatorischen Mindestgehältern konkretisiert werden. Es soll beurteilt werden, ob die Verpflichtung zur Bezeichnung einer Lieferadresse für auswärtige Dienstleister eingefuehrt werden soll; ein Massnahmenplan zur besseren Umsetzung der Begleitmassnahmen bis Ende 2016 soll vorlegt werden.

Es wurde bereits entschieden, die administrativen Strafen für Verstöße gegen den Mindestlohn und die Mindestbedingungen von CHF 5'000 auf 30'000 zu erhöhen. Wer ohne Bewilligung eine abhängige Beschäftigung aufnimmt, kann zu einer Gefängnisstrafe von bis zu einem Jahr oder einer Geldbuße verurteilt werden. Drastischer sind die Strafen für den Unternehmer oder Kunden, der in schwerwiegenden Faellen mit bis zu drei Jahren Haft und einer Geldbusse rechnen muss.

Jeder, der einen Vertrag in der Schweiz abschliesst, wird in der Schweiz in der Schweiz in der Regel eine steuerpflichtige Dienstleistung erbringen. Wenn also ein Auslandsunternehmen einen Dienstleistungsvertrag (Lieferung und Zusammenbau von Objekten) in Deutschland anbietet, wird die Steuerschuld ausgelöst. In der Schweiz gelten Reparaturarbeiten nicht als Dienstleistung (wie in der EU), sondern auch als Dienstleistung im Rahmen eines Werkvertrages.

In der Schweiz ist jedoch eine Umsatzschwelle vorgesehen, bis zu der keine Mehrwertsteuerverpflichtungen zu erbringen sind: Ob die schweizerische MwSt. auf der Abrechnung ausgewiesen werden soll, hängt daher im Wesentlichen davon ab, ob der Jahresumsatz CHF 100'000 übersteigt. In den Beziehungen zwischen Deutschland und der Schweiz ist dies durch das DBA geregelt.

Andernfalls wird eine ständige Einrichtung in dem anderen Bundesland beibehalten. Ein Betriebsstättenbetrieb ist umfangreicher als eine Zweigniederlassung. Die Errichtung einer ständigen Geschäftsstelle kann auch von jemandem erfolgen, der vom Kunden im Zuge eines langfristigen Projektes ein dauerhaftes Geschäftsbüro erhalten hat. Besteht eine Betriebsstätte, so sind die der Betriebsstätte zuzuordnenden Erträge am Standort der Betriebsstätte steuerpflichtig.

In den Beziehungen zwischen Deutschland und der Schweiz schreibt das DBA vor, dass der andere Mitgliedstaat die Erträge von der Besteuerung ausschließt (sie aber in die Berechnung des Steuersatzes miteinbezieht, die sogenannte Progressionsklausel). Vielfach wird der Ertrag jedoch nicht vollständig auf die Betriebsstätte zurueckgehen. In der Muttergesellschaft werden in der Regel auch für die Auslandsniederlassung Gefahren und Aufgaben für das gesamte Unternehmen auferlegt.

Übrigens ist es irrelevant, ob ein Selbständiger mehr als 183 Tage in dem anderen Bundesland verbringt. Selbst für den Mitarbeiter oder Hauptgeschäftsführer eines Betriebes ist die Fragestellung, wo der Ertrag aus der Abtretung zu besteuern ist, nicht von der Verweildauer am Ort der Tätigkeit abhängig. Entscheidend ist nur, ob dort eine ständige Niederlassung unterhält wird.

Das Arbeiten in der Schweiz kann zu einer Übertragung der Sozialversicherungsverpflichtung führen. Wenn jedoch ein beträchtlicher Teil der Arbeit in der Schweiz verrichtet wird, kann die schweizerische Sozialversicherungsverpflichtung rasch einwirken, vor allem bei Menschen, die in Deutschland nicht systemeigen sind. In Einzelfällen kann dies für eine Rückführung in die gesetzliche Sozialversicherung ausgenutzt werden.

Alle dort beschäftigten Personen sind in der Schweiz beitragspflichtig. Beendet die Verpflichtung zur sozialen Sicherung in der Schweiz, so ist die Dauer der Sozialversicherungszeit dort als Vorversicherungsschutz für die dt. Pflichtsozialversicherung anzusehen. Jeder, der einen Grossauftrag in der Schweiz durchführt, trägt regelmässig Arbeitsmaterial zur Ausführung des Auftrags mit sich, d.h. er nimmt es auch mit über die Stadtgrenze. Zunächst einmal ist es irrelevant, dass sie nur für den temporären Gebrauch importiert werden.

Dies kann jedoch durch eine korrespondierende Erklärung bei der Zollstelle an der Grenze durchgesetzt werden. Die Zollgebühren entfallen. Ein Wertpapier kann jedoch aufbewahrt werden. Sogar ein Motorfahrzeug kann in der Schweiz nicht auf unbestimmte Zeit genutzt werden, ohne dass Zölle anfallen - und auch die Kfz-Steuer.

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